
Offenbar erscheint die Retrokonsole Atari VCS nicht wie kürzlich angekündigt im März 2020, sondern später. Die Macher präsentieren Fotos, die Vorbereitungen für die Massenherstellung zeigen, und kündigen eine Benutzeroberfläche auf Basis von Unity an.

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den Core i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

Fast 1.100 Euro können Fans für das bestmögliche VR-Headset ausgeben, um Half-Life Alyx zu spielen - es geht aber auch preisgünstiger. Gleichzeitig muss der Gaming-PC ausreichend schnell für das Abenteuer in City 17 sein.

Im Ryzen-Master-Tool werden CPU-Kerne mit Sternchen als die für Overclocking besten Cores markiert. Die für Boost-Threads favorisierten unter Windows 10 via CPPC2 unterscheiden sich davon.

Die Versorgung der Partner mit in 14 nm gefertigten Chips sei "extrem knapp", sagte Intel: Der Hersteller entschuldigt sich zwar dafür, hat aber vorerst keine Lösung parat. Und auch bei AMD gibt es Probleme.

Gemeinsam mit Partnern hat Nvidia eine Referenzplattform entworfen, um die eigenen Tesla-V100-Grafikmodule mit ARM-Prozessoren zu kombinieren. Passend dazu gibt es Cuda X als Software-Stack und Magnum I/O, um Netzwerk sowie Storage per GPU zu beschleunigen.

Für rund 50 Euro bietet AMD den Athlon 3000G an: Käufer erhalten dafür zwei CPU-Kerne samt Grafikeinheit, denen Intel wenig entgegensetzen kann. Kritikpunkte für den Einsatz in einem günstigen Office- oder Multimedia-System gibt es keine, zumal der Chip übertaktbar ist.

Acht CPU-Kerne und ein integrierter Coprozessor für künstliche Intelligenz: Centaur meldet sich nach Jahren mit einem x86-System-on-a-Chip zurück. Das Server-Design unterstützt AVX-512 und ist sehr schnell bei Inferencing.

Laut CPU-Hersteller Marvell werden dessen ARM-Server-Chips ThunderX2 nun von Microsoft produktiv in der Azure-Cloud benutzt. Cray und Fujitsu nennen unterdessen weitere Kunden für ihre ARM-Supercomputer-Chips.

Intel hat seine 7-nm-Xe-Grafikmodule erläutert: Die heißen intern Ponte Vecchio, nutzen diverse Packaging-Techniken sowie Stapelspeicher und werden in multipler Form gekoppelt. Zusammen mit Sapphire-Rapids-CPUs bilden sie die Basis des Aurora-Exaflops-Supercomputers.

Geballte Kompetenz: Drei ehemalige sehr hochrangige Apple- und Google-Ingenieure haben Nuvia geschaffen. Das Startup will einen Datacenter-Chip entwickeln; das Geld kommt unter anderem von Dell.

Beim chinesischen Halbleiterfertiger SMIC läuft es rund: 14-nm-Finfet-Wafer befinden sich in der Massenbelichtung. Das ist zwar Jahre später als bei der Konkurrenz, aber die zweite Generation steht bereits an.

Mit der Booster-Erweiterung auf 70 Petaflops wird der JUWELS-Supercomputer des Jülich Supercomputing Centre die höchste Rechenleistung in Europa erreichen. Das JSC kombiniert dazu AMDs Epyc 7002 alias Rome mit der nächsten Tesla-Grafikkarten-Generation von Nvidia.

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

Mit einem Timing-Angriff lassen sich Signaturschlüssel auf Basis elliptischer Kurven aus TPM-Chips extrahieren. Mal wieder scheiterten Zertifizierungen daran, diese Fehler frühzeitig zu finden.

Intel hat seit April 2019 von Zombieload v2 alias TSX Asynchronous Abort (TAA) gewusst, dennoch sind neue CPUs wie Cascade Lake SP als geschützt beworben worden. Hinzu kommt mit Jump Conditional Code (JCC) ein Bug, dessen Microcode-Fix selbst in Spielen die Leistung reduziert.

Die hauseigene Mini-PC-Reihe wird erweitert: Als NUC10 vermarktet, werden die Systeme mit Hexacore-Prozessoren ausgestattet. Optional steckt eine 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD in den kleinen Rechnern.

Intel hat das neue FPGA-Modul Stratix 10 GX 10M vorgestellt. Mit schätzungsweise 43,3 Milliarden Transistoren soll er der bisher größte und leistungsfähigste seiner Art sein. Mit EMIB als Verbindungsmethode will das Unternehmen künftig viele weitere FPGAs schneller bauen.

Im November wird AMD gleich vier neue Prozessoren vorstellen: Den Anfang macht der Athlon 3000G als Dualcore, es folgen der 16-kernige Ryzen 9 3950X und zwei Threadripper-Modelle mit 24 Kernen und 32 Kernen.

Der Delta 432 ist ein voll funktionsfähiger PC, inklusive Gemini-Lake-CPU, Arbeitsspeicher, Flash-Speicher und optional Windows 10. Für Bastler interessant: Der Coprozessor ermöglicht Arduino-Projekte und die GPIO-Pins sind eine Schnittstelle für weitere Zubehörteile.

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

Gemeinsam mit Partnern hat Google das Projekt Open Titan angekündigt. Ziel ist ein komplett offen designter Chip auf Basis von RISC-V, der als Root-of-Trust in vielen verschiedenen Geräten genutzt werden soll.

Der dazugehörige NUC-Mini-PC wird nach nur wenigen Monaten eingestellt: Damit endet das Kapitel rund um Cannon Lake, der ersten 10-nm-Generation von Intel. Der Prozessor wird vom Hersteller quasi unterschlagen: In der Datenbank ist er versteckt und von Präsentationen entfernt worden.

Bisher hat Intel selbst intern selten über sein 10-nm-Ice-Lake-Server-Topmodell gesprochen, nun taucht die 38-kernige Xeon-CPU in einer Präsentation von Asus auf. Offen bleibt, wie es um die Fertigung des XCC-Chips steht.

Der Core i9-9900KS tritt mit 5 GHz auf allen acht CPU-Kernen an, jedoch nur mit begrenzter Verfügbarkeit und wenig Garantie. Der Aufpreis zum 9900K ist gering, die Leistung(saufnahme) steigt allerdings deutlich.
Ein Test von Marc Sauter

Fast so viel Umsatz wie zu den besten Zeiten, erneut Gewinn und weniger Schulden: Das dritte Quartal 2019 war ein gutes für AMD, wenngleich das Server- und das Konsolengeschäft schlechter laufen als im Vorjahr.

Zehn Jahre wollen Globalfoundries und TSMC ein sogenanntes Cross-License-Abkommen einhalten: Beide Auftragsfertiger sehen zu diesem Zweck von den gegenseitigen Patentklagen zu unterschiedlichen nm-Nodes ab.

Mit der DG1 hat Intel erstes lauffähiges Silizium seiner dedizierten Grafikchips im Labor, zudem wird die 10-nm-Kapazität aufgestockt. Derweil gehen Umsatz und Gewinn weniger stark zurück als erwartet.

Mit dem U84 und dem U87 hat Sifive zwei CPU-Kerne basierend auf RISC-V vorgestellt. Sie sollen durch mehr IPS sowie Takt fast die vierfache Performance der Vorgänger aufweisen und lassen sich ähnlich ARMs Big-Little-Prinzip mit kleineren S7- oder S2-Cores koppeln.

Mit der Tremont-Architektur stellt Intel seine x86-Atoms besser auf: Die Low-Power-Kerne werden deutlich schneller, dank 10 nm auch effizienter und erhalten neue Instruktionen. Später wird Tremont als Teil der Lakefield-Chips in Geräten wie Microsofts Surface Neo stecken.

Die RISC-V-Spezialisten von Sifive wollen Krypto-Engines, Schlüsselverwaltung, Speicher-Isolation und viele weitere Security-Funktionen in ihren SoC-Designs anbieten. Die Initiative Sifive Shield ist ambitioniert und bietet eine Konkurrenz zu modernen ARM und x86-Chips.

Samsung hat den Exynos 990 vorgestellt: Das SoC wird mit EUV-Fertigung produziert, es nutzt LPDDR5-Speicher sowie schnelle CPU- und GPU-Kerne. Ein integriertes Modem fehlt, 5G wird daher extern angebunden.

Die Adata SE800 steckt in einem kompakten Gehäuse, das nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt ist. Im Inneren finden wir interessante Komponenten, durch das
die NVMe-SSD knapp 1 GByte/s erreicht.
Ein Test von Marc Sauter

Der iLife MP8 Micro ist ein Beispiel dafür, wie klein Komplettsysteme mit Windows 10 mittlerweile sein können, ohne zu viele Anschlüsse aufzugeben. Der Mini-PC nutzt eine Gemini-Lake-CPU von Intel und sollte für einfache Office-Arbeiten ausreichen.

Mit den Ethos-NPUs bietet ARM integrierbare AI-Beschleuniger für Smartphone-Chips an: Sie erreichen bis zu 5 Teraops und sollen besonders effizient sein. Zudem gibt es mit der Mali-G57 eine weitere Valhall-Grafik- und mit der Mali-D37 die passende Display-Einheit.

Bisher ist das Angebot an Chrome-OS-Notebooks in Deutschland nicht sehr groß. Das wird sich ändern, denn Asus bringt gleich sechs Modelle in verschiedenen Formfaktoren und Einsatzbereichen auf den Markt. Der Startpreis ist mit 330 Euro recht niedrig.

Der Microsoft Surface Laptop 3 ist in der neuen 15-Zoll-Version noch immer ein sehr gut verarbeitetes Notebook, diesmal sogar ohne Alcantara-Stoffbezug. Auch das geringe Gewicht und die sehr guten Eingabegeräte gefallen uns, die noch immer zu wenigen Anschlüsse eher weniger.
Ein Hands-on von Oliver Nickel

Mit dem Ghost Canyon alias NUC9 Extreme plant Intel einen 5-Liter-Mini-PC mit untypischem Innenleben: Statt auf einer Hauptplatine sitzen der Prozessor, die RAM-Steckplätze und die SSD-Slots auf einem PCIe-Modul. Hinzu kommt optional eine dedizierte Grafikkarte neben dem Mainboard.

Das Surface Pro X könnte als neues Vorzeigegerät der Plattform Windows-10-on-ARM herhalten. Das Display ist groß und hochauflösend. Der Stift wurde verglichen mit dem herkömmlichen Surface Pen merklich verbessert. Allerdings gehen Zielgruppe und Preisvorstellung weit auseinander.
Ein Hands-on von Oliver Nickel

Hoher Takt und niedrige Latenz: Von Gskill kommt eine optimierte Version des Trident Z mit DDR4-4000 und CL15-16-16-18. Der Speicher eignet sich für schnelle CPUs wie den Core-i9-9900K oder den Ryzen 9 3900X.

Gestaffelter Launch: AMD plant offenbar, die Ryzen Threadripper v3 für Anfang November anzukündigen und Mitte des Monats zu veröffentlichen. Das 64-kernige Modell folgt aber wohl erst im Januar 2020.

Die offene Befehlssatzarchitektur RISC-V erfreut sich dank ihrer Einfachheit und Effizienz bereits großer Beliebtheit im Bildungs- und Embedded-Segment, auch Nvidia sowie Western Digital nutzen sie. Mit der geplanten Vektor-Erweiterung werden sogar Supercomputer umsetzbar.
Von Marc Sauter

Rekord in den Niederlanden: Der Chipmaschinenausrüster ASML hat Buchungen über 5 Milliarden Euro vorgenommen. Hintergrund ist, dass Halbleiterfertiger wie Intel, Samsung und TSMC über zwei Dutzend EUV-Tools zur extrem ultra-violetten Belichtung eingekauft haben.

Wargaming hat Raytracing-Schatten in die Engine von World of Tanks integriert. Die BVH-Struktur wird mit Intels Embree-Bibliothek angelegt, für Halbschatten nutzen die Entwickler einen Denoising-Algorithmus.

Mit dem i182, dem i164 und dem i145 aktualisiert Corsair die One-Serie: Die wassergekühlten Komplett-PCs werden mit doppelt so viel DDR4-Speicher und doppelt so großen SSDs ausgerüstet.

Das Pixelbook Go ist ein Clamshell-Notebook mit ChromeOS, das eher eine Ergänzung als ein Nachfolger des Ur-Pixelbooks ist. Zumindest kostet es wesentlich weniger. Auch der genaue Starttermin für Stadia steht jetzt fest.