
Der Surface Laptop 3 mit 15 Zoll und das Surface Pro X sind tolle neue Geräte der Surface-Familie: Dennoch bewirbt sie Microsoft mit übertriebenen Aussagen zu den AMD- und Qualcomm-Chips und teils gar falschen Informationen zu Windows 10 on ARM. Das hat Redmond nicht nötig.
Ein IMHO von Marc Sauter

Einen Bericht, dass Intel überhaupt keine 10-nm-Desktop-Prozessoren veröffentlichen werde, hat der Hersteller schnell dementiert. Offen bleibt, wie diese CPUs aussehen werden - erinnert sei an Broadwell. Derweil plant Intel für 2020, acht Threads bei den Core i3 freizuschalten.

Als einer der wenigen Hersteller verwendet Razer eine Tastatur mit optomechanischen Switches in einem Notebook: Das Blade 15 Advanced wird damit ausgeliefert, wobei die Tasten - typisch für ein Gaming-Modell - schon nach 1 mm auslösen. Vorteil der Switches könnte ihre Haltbarkeit sein.

Laut Hersteller ein Performance-PC: Für 600 Euro erhalten Käufer einen Aldi-Rechner mit sechskernigem Ryzen 5 2600 mit 8 GByte RAM, einer NVMe-SSD plus Festplatte, einer Geforce GTX 1650 sowie Wi-Fi 6 und Windows 10.

Die Xeon Phi gibt es nicht mehr, auch der Omni-Path ist Geschichte: Intels 100-GBit/s-Verbindung wird von aktuellen Server-CPUs nicht unterstützt, die Xeon-Fabric-Vorgänger wurden nun End of Life gesetzt.

Mit dem Thinkpad E14 und dem Thinkpad E15 plant Lenovo zwei günstige 14- respektive 15-Zoll-Notebooks. Verglichen mit den Vorgängern fehlt ein SO-DIMM-Slot, die Radeon RX 640 ist zudem nur dem Namen nach neu.

Ihre Architektur bildet bis heute die Basis fast aller Desktop-Prozessoren von Intel: Die Kaby-Lake-S-Chips werden eingestellt, vom Topmodell Core i7-7700K über die günstigen Pentium bis hinab zu den billigen Celeron.

Mit dem zwölfkernigen Ryzen 9 3900 und dem sechskernigen Ryzen 5 3500X erweitert AMD das Matisse-Portfolio: Der Ryzen 9 ist mit 65 Watt sehr effizient, der Ryzen 5 ein günstiges Einsteiger-Angebot. Beide sind aber vorerst nicht regulär für deutsche Endkunden verfügbar.

Darauf haben viele seit Jahren gewartet: Von Noctua gibt es nun schwarze Modelle von drei populären CPU-Kühlern, denn die Österreicher bringen den NH-D15, NH-U12S und NH-L9i als aktualisierte Versionen.

Eine kurze Partnerschaft endet: Intels Kaby Lake G ist eine Entwicklung gewesen, die eine eigene CPU mit einer AMD-Grafikeinheit verbunden hat. Apple hatte allerdings offenbar kein Interesse.

Trotz der geringen Größe passen in das chinesische One Mix 3 Pro viel Arbeitsspeicher und eine große SSD. Die 1600p-Auflösung ist nicht minder ungewöhnlich. Allerdings ist das leistungsstarke Mini-Notebook nicht unbedingt preiswert.

Parallel zu den Cascade Lake X hat Intel die Serverprozessoren für den Sockel LGA 2066 aktualisiert: Die Xeon W-2200 haben bis zu 18 Kerne, unterstützen 1 TByte an ECC-geschütztem DDR4-Arbeitsspeicher und sind besser gegen Spectre-Angriffe geschützt.

Mit der Radeon RX 5500 will AMD im Preissegment um 200 Euro die Konkurrenz schlagen: Die Grafikkarte ist schneller als eine Geforce GTX 1650 und hat mehr Videospeicher als die Geforce GTX 1660 (Ti). Bis zur Verfügbarkeit des neuen Modells dauert es aber noch.

Lautloses System aus Deutschland: Der Incus A300 ist ein Mini-PC mit STX-Platine, die verbauten Ryzen- oder Athlon-Chips werden ohne Lüfter gekühlt. Cirrus7 bietet den Rechner mit sehr viel Speicher und Storage an.

Die nächste Ausbaustufe der Zen-CPU-Architektur erhält einige Änderungen: Ein einzelner Chip scheint nicht mehr aus zwei Blöcken aufgebaut zu sein, sondern nur aus einem. Das optimiert die internen Latenzen.

Seit Wochen arbeitet Microsoft daran, das 19H2-Update für Windows 10 fertigzustellen. Es integriert einen überarbeiteten Scheduler, damit bei Prozessoren deren schnellste CPU-Kerne priorisiert werden.

Die dritte Generation des Surface Laptop hat USB-C und ein größeres Touchpad. Außerdem gibt es das Gerät jetzt auch als 15-Zoll-Variante und optional mit eigens entwickeltem AMD-Ryzen-Prozessor.

An der rechten Seitenblende des ROG Huracan G21 hat Asus eine Abdeckung eingebaut, die sich falten lässt und damit Luft durchlässt. Das soll die Kühlleistung verbessern. Auch sonst sieht der Gaming-PC recht ungewöhnlich aus.

Halbierte Preise dank AMDs Threadripper v3: Intels Highend-Desktop-CPUs wie der Core i9-10980XE kosten drastisch weniger als ihre Vorgänger. Angesichts der starken Konkurrenz gibt es zudem schnelleren DDR4-Speicher und einen verbesserten Turbo-Boost für bis zu vier Kerne.

Die neue Version des Spectre x360 von HP ist stark überarbeitet. Das Chassis soll merklich kleiner sein und die CPU erfährt ein Upgrade auf Intel Ice Lake. Ebenfalls neu: ein Modell mit 4K-OLED-Panel, das zudem recht hell leuchten soll.

Für Unternehmen gedacht: Die Ryzen Pro 3000(G) entsprechen weitestgehend den regulären Ryzen 3000(G), sie unterstützen aber eine Fernwartung und weisen eine längere Verfügbarkeit auf.

Mit dem 12LP+ genannten Fertigungsverfahren bietet Globalfoundries eine verbesserte Herstellungstechnik für CPUs oder GPUs an. Die Eckdaten: 20 Prozent flotter, 40 Prozent sparsamer, 15 Prozent dichter.

Das Spartan Edge Accelerator Board ist mit ESP32-Chip und FPGA für Bastler interessant, die kleine Applikationen und Roboter von Grund auf selbst programmieren wollen. Die bekannte und zum großen Teil gut dokumentierte Arduino-Umgebung ist dabei eine Einstiegshilfe.

2020 will Intel seine vierte 3D-NAND-Generation veröffentlichen, sie basiert auf 144 Flash-Speicher-Schichten. Zukünftig sollen damit auch Zellen mit 5 Bit (PLC) umgesetzt werden. Zudem gibt es Neuigkeiten zu Optane-Modulen und -SSDs mit Intels nicht flüchtigem 3D-XPoint-Speicher.

Der US-Boykott gegen Huawei wird von ARM ignoriert. "Wir können definitiv sagen, dass wir die Belieferung von Huawei nie ausgesetzt haben", sagte der Marketingdirektor von ARM China.

Das Blade Pro 17 in überarbeiteter Form: Statt eines LCDs mit 1080p-Auflösung und 144 Hz verbaut Razer einen 4K-UHD-Bildschirm und 120 Hz.

Im Oktober 2019 soll Microsoft den Surface Laptop als 15-Zöller vorstellen. Das Notebook wird AMD-Hardware nutzen, offenbar sogar mit bis zu acht Kernen. Allerdings gibt es derzeit keinen Mobile-Ryzen-Octacore.

AMD verschiebt den Start des Ryzen 9 3950X von September 2019 auf November, dann sollen auch die Threadripper v3 erhältlich sein. Man wolle erst die Verfügbarkeit der kleineren Ryzen-Modelle sicherstellen.

Mit dem Epyc 7H12 gibt es eine 64-kernige Server-CPU speziell für wassergekühlte Nodes in Supercomputern. Zudem soll AMD mit dem Ryzen 5 3500X künftig einen Hexacore mit sechs Threads verkaufen.

Acht Kerne mit bis zu 5 GHz für alle: Der Core i9-9900KS erscheint im Oktober 2019 und wird die vorerst schnellste Gaming-CPU. Erste Firmware-Updates zeigen, dass Intel die nominelle Verlustleistung von 95 Watt auf 127 Watt anhebt. Für vollen Takt wird das aber nicht reichen.

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

Zuvor war der Epic Games Launcher ein Diskussionsthema, jetzt kommen technische Probleme hinzu. Borderlands 3 fällt auf allen Plattformen durch diverse Leistungseinbrüche und Bugs auf. Auch Golem.de kann einige Probleme bestätigen.

Mit dem Elite Dragonfly bewirbt HP das laut eigener Aussage leichteste und langläufigste Business-Convertible mit WiFi6. Und es sei das erste aus recyceltem Kunststoff. Das 360-Grad-Gerät hat dafür ein sparsames 1-Watt-Display für über 24 Stunden Laufzeit verbaut.

Die Konkurrenz durch RISC-V zeigt Wirkung: ARM öffnet seinen ARM Flexible Access für Universitäten, was bedeutet, dass Forscher kostenlos Zugriff auf unter anderem CPU- und Grafikkerne der Briten haben.

Das XMG Fusion 15 sieht auf den ersten Blick wie jedes Schenker-Notebook aus. Allerdings steckt darin ein ungewöhnlich großer Akku. Die Hardware-Ausstattung ist mit Geforce-RTX-2070 Max-Q, mechanischer Tastatur und 144-Hz-Display ebenfalls ordentlich.

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

Big Blue hat einen neuen Prozessor für Mainframes entwickelt: Der z15 nutzt zwölf statt zehn CPU-Kerne, doppelt so großen Cache, besseres SMT, drastisch schnellere Kompressions-Engines und unterstützt mehr DDR4.

USB-Anschlüsse, Ethernet und GPIO befinden sich an ähnlichen Positionen: Der Rock Pi X ähnelt dem Raspberry Pi schon sehr. Der Unterschied liegt in der verwendeten Intel-CPU. Das Board soll trotzdem nicht viel mehr kosten.

Die Geschichte wiederholt sich: Bereits bei den Atom C2000 gab es Probleme mit einem langsamen Defekt des LPC-Busses, nun trifft es einige Pentium N sowie Celeron J/N. Ein neue CPU-Revision seitens Intel schafft Abhilfe.

AMD hat seinen Partnern die Agesa 1003abba zur Verfügung gestellt: Die überarbeitet das Boost-Verhalten der Ryzen 3000, so dass die Prozessoren bei Last minimal flotter takten. Im Leerlauf wiederum sollen sie sparsamer werden, da sehr leichte Hintergrundlast ignoriert wird.

IBM und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen in Deutschland einen der ersten Standorte für Quantencomputer stellen. 650 Millionen Euro investiert die Bundesregierung laut Handelsblatt in dieses und andere Projekte.

Ifa 2019 Das Tecra X-50 ist eine der ersten Neuankündigungen des von Sharp gekauften Unternehmens Dynabook - ehemals Toshiba. So neu ist das Gerät aber nicht, denn es verwendet Intel-CPUs aus dem Jahr 2018. Dafür sollen die vielen Anschlüsse und das Chassis überzeugen.

Mit einer neuen Version der CF-5x-Serie bietet Panasonic Intels vPro-Chips der 8000er-Serie in einem 14-Zoll-Toughbook an. Optional kann in einem Modulschacht des stabilen Notebooks zudem eine Radeon WX untergebracht werden.

Das Massachusetts Institute of Technology hat einen Prozessorkern mit RISC-V-Technik entwickelt, welcher auf Kohlenstoff-Nanoröhren- statt auf Silizium-Transistoren basiert. Das MIT hebt besonders die Energie-Effizienz hervor.

Mit den sogenannten A-Dies hat Samsung erste Speicherchips mit modernster 10-nm-Class-Fertigung mit 16 GBit pro Chip verlötet: Erste DDR4-Module damit sind mittlerweile im Handel gelistet, sie fassen 32 GByte.

Ifa 2019 Die Gerüchte um den Kirin 990 bestätigen sich: Huawei fertigt sein kommendes SoC mit integriertem 5G-Modem in 7 Nanometer. Das System basiert auf ARM-Kernen und verbessert auch Grafikeinheit und Bildprozessor. Allerdings ist das 5G-Modem in seiner Funktion beschnitten.

Ifa 2019 Das Lenovo Ideapad S540 wirft erstmal eine Frage auf: Wo ist das Touchpad? Auch andere Spezifikationen sind ungewöhnlich: Ein 16:10-Panel und eine AMD-Ryzen-CPU machen uns neugierig. Wir probieren das 13-Zoll-Notebook aus.

Mit dem Exynos 980 hat Samsung ein SoC vorgestellt, das direkt ein 5G-Modem integriert hat. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, ein separates Modem zu verbauen - was zu Platzersparnissen und einer besseren Akkunutzung führen soll.

Ifa 2019 Grau, schlicht und wenige Farbakzente: Schon das Aussehen des Asus Studiobook Pro X lässt einen professionellen Anspruch vermuten. Der bestätigt sich beim ersten Ausprobieren des leistungsfähigen Notebooks, das 4K-Panel mit 120 Hz Bildfrequenz und 16:10-Seitenverhältnis fällt dabei direkt auf.
Ein Hands-on von Oliver Nickel

Ifa 2019 Das Screenpad 2.0 ist nicht mehr nur dem Zenbook Pro vorbehalten. Asus verkauft auch das Zenbook 14 und Zenbook 15 mit dem zweiten Bildschirm im Touchpad. Außerdem wurde das Gehäuse überarbeitet und wesentlich kompakter. Trotzdem passt eine dedizierte GPU hinein.