Mainboards: Intels 500er-Serie startet im Februar

Noch vor Rocket Lake wird es neue Hauptplatinen für die kommenden Intel-CPUs geben, die erstmals natives USB 3.2 Gen2x2 unterstützen.

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Z590-Boards von Gigabyte
Z590-Boards von Gigabyte (Bild: Gigabyte)

Auch wenn Rocket Lake alias 11th Gen erst Ende März 2021 in den Handel kommen soll, werden Intels Partner ab Februar neue Hauptplatinen veröffentlichen: Diese nutzen die Chips der 500er-Serie - konkret Z590, H570, B560 und H510.

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Neu an den Platform Controller Hubs (PCHs), historisch als Chipsätze bezeichnet, ist die native Unterstützung von USB 3.2 Gen2x2 mit einer Datenrate von 20 GBit/s. Außerdem können die Platinen mit PCIe Gen4 für die Grafikkarte (x16) und eine SSDs (x4) umgehen, sofern ein Rocket Lake als Prozessor installiert ist, da diese Chips über 20 Lanes mit dieser Geschwindigkeit verfügen.

Technisch basieren Z590, H570 und B560 auf einem 14-nm-Design mit 6 Watt, wie üblich gibt es aus produktpolitischen Gründen aber Abstufungen: Einzig der Z590 ist für Overclocking freigegeben und weist 24 PCIe-Gen3-Lanes (nicht Gen4!) auf, die anderen PCHs weniger. Auch bei der Anzahl an Ports mit USB 3.2 Gen2x2 gibt es Unterschiede, beim H510 fehlen diese - vermutlich nutzt Intel hier einen älteren Chip.

Seitens der Partner gibt es allerhand Neuvorstellungen, die sich bisher jedoch auf Z590 und B560 beschränken. Entsprechende Platinen haben bisher Asrock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI vorgestellt. Die Preise für Z590-Boards liegen grob zwischen knapp 200 Euro und 1.000 Euro, zu den B560-Modellen oder den B570-/H510-Brettern haben die sich Hersteller noch nicht geäußert.

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Ältere Platinen mit der 400er-Serie nutzen bereits den Sockel LGA 1200 und sind daher prinzipiell auch für Rocket Lake geeignet, per Firmware-Update wird sogar PCIe Gen4 unterstützt.

Nachtrag vom 16. Januar 2021, 22:30 Uhr

Laut Intel laufen die Prozessoren nur in Mainboards mit Z490-, H470- und Q470-Chip, wohingegen der populäre B460 und auch der günstige H410 außen vor sind. Der Hersteller gibt an, den 22-nm-Chips mangele es an den passenden Signalen für die Architektur von Rocket Lake S.

Nachtrag vom 8. Februar 2021, 14:00 Uhr

Per Support-Seite hat Intel die Inkompatibilität zu B460/H410 erneut bestätigt.

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