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AMD-Pläne 2021: 65-Watt-Ryzen, Radeon Mobile und Threadripper Pro

CES 2021
AMD plant für die kommenden Monate allerhand neue CPUs und Grafikkarten – von sparsam und günstig bis hin zu teuer.
/ Marc Sauter
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Lisa Su zeigt Radeons für Desktop und Mobile. (Bild: AMD)
Lisa Su zeigt Radeons für Desktop und Mobile. Bild: AMD

Parallel zu den Ryzen Mobile 5000 für Laptops hat AMD weitere Hardware in Aussicht(öffnet im neuen Fenster) gestellt: Im ersten Halbjahr 2021 sollen zwei Ryzen-CPUs erscheinen, die ersten RDNA2-Grafikeinheiten für Notebooks sowie die Threadripper Pro für Endkunden verfügbar sein und die Epyc 7003 (Milan) im Serversegment ankommen.

Schon in den nächsten Tagen sollen der Ryzen 9 5900 (12C/24T) und der Ryzen 7 5800 (8C/16T) bei den OEM-Partnern landen, welche diese dann in Komplett-PCs verbauen. Im Vergleich zum 5900X und zum 5800X fällt die nominelle TDP von 105 auf 65 Watt, die reale Verlustleistung sinkt von 142 auf 88 Watt. Damit einher geht auch ein reduzierter Basistakt, der Turbo ist nur 100 MHz langsamer.

Ab März 2021 will AMD die Threadripper Pro in den regulären Handel bringen, bisher waren diese CPUs ebenfalls dem OEM-Segment vorbehalten. Die Threadripper Pro stellen einen Zwischenschritt dar, denn sie vereinen Eigenschaften der Threadripper für Workstations und der Epyc für Server. Neben dem 3995WX (64C/128T) und dem 3975WX (32C/64T) wird auch der 3955WX (16C/32T) verfügbar sein, nicht aber der 3945WX (12C/24T).

Im Laufe des ersten Halbjahres sind weitere Grafikkarten geplant, darunter die Radeon RX 6700 (XT) mit Navi-22-Chip. Überdies zeigte AMD auch das Rendering eines Modells mit nur einem Lüfter, die RDNA2-Technik dürfte also via Navi-23-GPU bis hinab zu den Radeon RX 6600/6500 skaliert werden. Hinzu kommen mehrere Radeon Mobile für Laptops, zu denen AMD jedoch keine Angaben machte außer H1/2021.

Für das Serversegment stehen im ersten Quartal noch die Epyc 7003 (Milan) an: Um die Leistungsfähigkeit der CPUs mit Zen-3-Architektur aufzuzeigen, verglich AMD zwei 32C-Modelle mit zwei Xeon Gold 6258R (28C) und lag bei einer Wettersimulation gleich 68 Prozent vorne. Die Prozessoren haben allerdings bis 64 Kerne, wohingegen Intels verspäteter Ice Lake SP künftig mit 38 Kernen antreten soll.


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