Rocket Lake S: Hersteller bewerben Intels nächste CPU-Generation

Erste Mainboard-Partner listen ihre Platinen als kompatibel zu Rocket Lake (11th Gen). Die Prozessoren sollen früher als erwartet erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch 400er-Boards laufen mit Rocket Lake S.
Auch 400er-Boards laufen mit Rocket Lake S. (Bild: Biostar)

Im ersten Quartal 2021 soll es soweit sein, dann erscheint Intel zufolge mit Rocket Lake S alias 11th Gen Core die nächste Desktop-CPU-Generation. Einer internen Roadmap zufolge soll die Auslieferung der Chips leicht vorgezogen werden, damit der nominelle Marktstart früher erfolgen kann.

Stellenmarkt
  1. Geoinformationstechnikerin/?- ?Vermessungstechnikerin (m/w/d)
    Stadtwerke Norderstedt, Norderstedt
  2. Java Softwareentwickler (m/w/d)
    Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf
Detailsuche

Die Serienproduktion soll im Januar 2021 starten. Danach dauert es einige Wochen, bis die Wafer verarbeitet sind. Es folgen weitere Schritte wie Binning und Packaging, bevor die fertigen Prozessoren im besten Fall per Luftfracht weltweit verschickt werden. Ein so zügiger Start dürfte allerdings der Verfügbarkeit von Rocket Lake nicht zugutekommen, da nur wenige CPUs zum Start im Handel erhältlich wären.

Parallel zu Rocket Lake selbst soll Intel auch neue Mainboards mit den 500er-Chips planen, also beispielsweise Platinen mit Z590 und B560. Allerdings sind auch bisherige Sockel-LGA-1200-Boards mit den neuen Prozessoren kompatibel, sofern ein entsprechendes Firmware-Update aufgespielt wird. So soll Asrock solche bereits verteilen, bei Biostar wird auch schon mit der Kompatibilität der Z490-Platinen zur 11th Gen geworben.

  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)
Präsentation zu Rocket Lake S mit Cypress Cove (Bild: Intel)

Rocket Lake S ist Intels letzte 14-nm-Generation, allerdings wird nicht mehr die nunmehr vier Jahre alte Kaby-Lake-Architektur verwendet, sondern Cypress Cove. Hierbei handelt es sich um ein eigentlich für 10 nm gedachtes Design, welches auf 14 nm rückportiert wurde. Intel spricht von einem zweistelligen Zuwachs bei der Leistung pro Takt (IPC), bisherige Cove-Architekturen weisen ein Plus von rund 20 Prozent auf.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die beste IPC bringt jedoch wenig, wenn die Frequenzen vergleichsweise niedrig ausfallen. Bei Rocket Lake S scheint dies nicht der Fall zu sein, der Core i9-11900K taktet mit bis zu 5,3 GHz nach bisherigen Informationen genauso hoch wie der Core i9-10900K (Test).

Offen bleibt dabei, wie der Takt bei den von Intel geplanten 125 Watt für dauerhafte Last (PL1) ausfällt. Zudem muss der 11900K mit acht statt zehn Kernen auskommen, dürfte sich daher also primär mit AMDs Ryzen 7 5800X (Test) duellieren statt mit den Ryzen 9 5950X/5900X (Test) mit 12/16 Cores.

Rocket Lake ist zudem Intels erstes CPU-Design für Desktops, welches PCIe Gen4 unterstützen wird. Die Prozessoren integrieren 16+4 Lanes für die Grafikkarte und eine schnelle SSD, hinzu kommt ein x8-Link zum Chipsatz. Das gilt allerdings nur, wenn ein 500er-PCH verwendet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple Watch Series 7 im Test
Sportliches Schnellladen trifft Leuchtstärke

Quick Charge macht den Unterschied: Das neue Ladesystem bringt bei der Apple Watch Series 7 erstaunlich viel Komfortgewinn im Alltag.
Von Peter Steinlechner

Apple Watch Series 7 im Test: Sportliches Schnellladen trifft Leuchtstärke
Artikel
  1. Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
    Kooperation
    Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

    Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

  2. Microsoft: Android-Apps laufen jetzt auf Windows 11
    Microsoft
    Android-Apps laufen jetzt auf Windows 11

    Microsoft hat das Android Subystem für Windows offiziell vorgestellt. Vorerst läuft die Technik aber nur in den USA.

  3. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Nur noch heute: GP Anniversary Sale • Amazon Music Unltd. 3 Monate gratis • Bosch Professional zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /