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Kaufberatung (2021): Die richtige CPU und Grafikkarte

Neue PC-Hardware wohin man blickt? Mitnichten, denn die Liefersituation ist katastrophal. Wir beraten dennoch und geben einen Ausblick.

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Auf 300-mm-Wafern entstehen aktuelle CPUs und GPUs.
Auf 300-mm-Wafern entstehen aktuelle CPUs und GPUs. (Bild: Intel)

Die vergangenen Monate waren aus Hardware-Sicht schlicht kurios: Selten kamen mehr neue Grafikkarten und Prozessoren auf den Markt, parallel dazu auch noch Konsolen von Microsoft und Sony. Wegen der Coronakrise stieg aber seit dem Frühjahr die Nachfrage für berufliche wie private Zwecke drastisch. Gerade aktuelle Gaming-Hardware ist kaum oder nur zu überzogenen Preisen erhältlich.

In den kommenden Monaten dürfte sich allerdings etwas Entspannung einstellen, da die Produktionskapazitäten angepasst werden. Wir starten unsere Kaufberatung mit einem Rückblick auf 2020, bevor wir Empfehlungen geben und nach vorne blicken, was 2021 an neuer PC-Hardware zu erwarten ist.

  • Auf Seite 1 blicken wir auf das Jahr 2020 zurück.
  • Auf Seite 2 geben wir Empfehlungen zu Grafikkarten.
  • Auf Seite 3 zeigen wir die besten Prozessoren auf.
  • Auf Seite 4 schauen wir voraus, was 2021 erscheinen wird.

Rückblick 2020

AMD veröffentlicht im Januar mit der Radeon RX 5600 XT (Test) eine Grafikkarte, die schneller ist als erwartet: Durch Firmware-Tuning taktet sie höher als ursprünglich geplant, weshalb die Performance um 10 Prozent steigt und die gleich teure Geforce RTX 2060 bei ähnlicher Leistungsaufnahme überholt - Nvidia reagiert darauf mit einer Preissenkung.

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Bei den Prozessoren packt AMD überdies den Hammer aus, denn der Threadripper 3990X (Test) ist mit 64 Kernen ein Spezialwerkzeug und bis heute die schnellste CPU für lokale Workstations. Im März erläutert Microsoft die technischen Daten der Xbox Series X, Sony zieht mit einem Hardware-Ausblick der Playstation 5 nach. Beide Konsolen weisen ein System-on-a-Chip von AMD auf, das Zen-2-Kerne mit einer RDNA2-Grafikeinheit und GDDR6-Videospeicher koppelt.

Von AMD selbst kommen mit den Renoir die ersten 7-nm-Mobile-Chips, die als 15-Watt- bis 35-Watt-Versionen leistungsstark ausfallen. Intel zieht mit den Comet Lake H nach, Modelle wie der Core i7-10875H (Test) sind aber chancenlos.

Mit Qualcomm will ein weiterer Hersteller im Laptop-Segment punkten. Der ARM-basierte Snapdragon 8cx (Test) legt sich dabei immerhin mit Intels 15-Watt-i5-Chips an. Ein Manko des Qualcomm-SoC ist die x86-Emulation, die im Frühling nur mit 32-Bit-Code funktionierte. Mittlerweile hat Microsoft jedoch eine 64-Bit-Emulation angekündigt, was wichtig für die Kompatibilität ist.

Im Desktop-Segment gibt es seit Mai mit den Ryzen 3 3300X/3100 (Test) erstmals Quadcores mit acht Threads für weniger als 150 Euro. Allerdings bringt Intel mit den Comet Lake S ebenfalls 4C/8T-Prozessoren. Vor allem aber legt der Core i9-10900K (Test) die Messlatte in Spielen nach oben. In Anwendungen ist der Chip aber trotz horrender 250 Watt kurzfristiger Leistungsaufnahme keine Konkurrenz für AMD. Besser stehen CPUs wie der Core i5-10400F (Test) da, weil dort das Preis-Leistungs-Verhältnis passt.

Ein Prozessor aus China, mehr Intel, die Xbox Series S

Ungewöhnliche Hardware landet mit dem Zhaoxin KX-U6780A (Test) im Mai auf unserem Benchtable: Chinas x86-Prozessor rechnet zwar (noch) nicht wirklich schnell, genügt aber Office-Ansprüchen und zeigt, dass hier mittelfristig Konkurrenz erwachsen könnte. Bis Juli bleibt es ruhig, dann bringt AMD mit den Ryzen 3000XT (Test) einen Refresh, der allerdings viel zu teuer ist.

Kurz darauf analysieren wir Intels Lakefield alias Core i5-L16G7 (Test), der als hybrider Ansatz schnelle und sparsame Kerne für Foldables und besonders leichte Ultrabooks koppelt. Es folgt der Test der Ryzen 4750G/4650G, die dank sechs respektive acht Zen-2-Cores und einer Vega-Grafikeinheit die bisher besten Desktop-APUs darstellen.

Im September stellt Microsoft die Xbox Series S vor, die mit 300 statt 500 Euro eine günstige Alternative zur Xbox Series X ist. Nvidia wiederum bepreist die Geforce RTX 3080 (Test) mit 700 Euro vergleichsweise günstig, stattet die Grafikkarte aber mit nur 10 GByte Videospeicher aus. Die mit 1.500 Euro viel teurere Geforce RTX 3090 (Test) rechnet kaum schneller, hat aber 24 GByte. Es folgt die Geforce RTX 3070 (Test) mit 8 GByte für 500 Euro.

Eine große Auswahl an Grafikkarten bei Alternate

Von Intel kommt noch Tiger Lake für Ultrabooks, mit der Iris Xe Max gibt es zudem den ersten dedizierten Grafikchip seit Jahrzehnten - Geräte damit erscheinen aber erst im Frühling 2021. Bis November ist dann Funkstille, bevor AMD mit den Ryzen 5950X/5900X (Test) sowie dem Ryzen 7 5800X (Test) und dem Ryzen 5 5600X (Test) extrem leistungsstarke CPUs veröffentlicht.

Apples eigene ARM-basierte Chips für Mac-Systeme

Kurz danach erfolgt die Rückkehr der Radeons. Denn mit der RX 6800 [XT] (Test) kann AMD mit der Geforce RTX 3080/3070 konkurrieren, bevor im Dezember die Radeon RX 6900 XT (Test) fast an die Geforce RTX 3090 heran reicht. Nvidia wiederum legt mit der Geforce RTX 3060 Ti (Test) abermals vor, denn die Radeon RX 6700 (XT) erscheinen bald.

Das Jahr endet mit dem Apple Silicon alias M1 (Test), denn Cupertino hat eigene ARM-basierte Chips für Mac-Systeme entwickelt. Vorerst stecken diese nur in Einsteigergeräten, bis 2022 sollen aber auch das große Macbook Pro, der iMac und selbst der Mac Pro mit Apple Silicon ausgerüstet werden. Geplant sind bis zu 32 Performance-CPU-Kerne und bis zu 128 GPU-Cores in dedizierter Form.

Soweit zum Rückblick, weiter geht es mit unseren Grafikkarten-Empfehlungen.

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Grafikkarten: Verfügbarkeit als Fremdwort 
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ms (Golem.de) 02. Jan 2021

/fixed

Tom01 25. Dez 2020

Bei mir war die RX 6900 XT lieferbar, yay. Später wird dann noch der i9-9900K gegen den...

nongamer 24. Dez 2020

Hab den Linux Rechner mit der GT 1030 DDR4 an den großen Monitor angeschlossen und den...

mambokurt 23. Dez 2020

Der 3600 (ohne Zusatz) war runter bis 150 und ist jetzt auch wieder bei 200, wird daran...

happymeal 23. Dez 2020

1200 W für die Kühlung klingen aber irgendwie nicht effektiv


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