Latitude 9420: Dell rüstet Latitude-Notebooks mit 16-zu-10-Panels auf

Während Dells XPS-Serie wohl eher Kunden ansprechen will, die Kompaktheit und Funktionalität wollen, sind die Latitude im produktiven Bereich beliebt. Das Unternehmen bringt dafür die Latitude-9420-Serie heraus, die aus einem Clamshell-Laptop und einem 2-in-1-Convertible mit 360-Grad-Scharnier besteht. Neu ist vor allem, dass das 16:10-Format zurückkehrt. Auch gibt es ein Prozessorupgrade auf Intels Tiger-Lake-Generation.
Beide Notebooks setzen deshalb auf Intel-CPUs wie den Core i7-1165G7. Dazu kommen maximal 32 GByte DDR4-RAM, der hier allerdings verlötet und nicht erweiterbar ist. Die SSD ist gesteckt. Es handelt sich um ein NVMe-Modell mit maximal 1 TByte Kapazität. Ungewöhnlich: Das Latitude verwendet das kürzere M.2-2230-Format mit weniger Upgrade-Optionen.
Mehr vertikale Bildschirmfläche ist Trend
Beim 2-in-1-Gerät ist das 14-Zoll-Display nicht entspiegelt. Dafür ist die Auflösung mit 2.560 x 1.600 Pixeln sehr hoch. Auch sind hier ein Touchscreen und ein Stift-Digitizer integriert. Das Clamshell-Modell verwendet hingegen ein 14 Zoll großes IPS-Panel mit 1.920 x 1.280 Pixeln. Das entspricht nicht ganz dem 16:10 Format, eher einem 3:2-Verhältnis mit noch mehr vertikaler Bildschirmfläche.







Typisch für die Latitude-Serie sind die zusätzlich vorhandenen Anschlüsse. Das ist hier nicht anders: Zwei Thunderbolt-4-Ports und eine USB-A-Buchse (3.2 Gen 1) sind Geräten wie dem XPS 13 überlegen. Dazu kommt HDMI 2.0 und ein Micro-SD-Kartenleser. Auch ist Platz für eine SIM-Karte, die für das optionale Mobilfunkmodem mit LTE- oder 5G-Kompatibilität gedacht ist. Standardmäßig kommuniziert das Notebook per Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 mittels Intel-AX210-Netzwerkmodul.
Das Latitude 9420 wird ab dem 30. März 2021 angeboten. Die Vorgängergenerationen werden auch in Europa verkauft und kosten mindestens etwa 1.200 Euro. Einen Preis nannte Dell bisher nicht.



