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Software Rasterizer im Test:
Wenn Crysis im WARP-Modus läuft

Unter Windows 10 gibt es einen integrierten Software-Renderer, der sogar DX12 -Spiele auf der CPU berechnet. Wir haben ihn ausprobiert.
/ Marc Sauter
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Die legendäre "First Light"-Szene in Crysis (Bild: Crytek, Screenshot: Golem.de)
Die legendäre "First Light"-Szene in Crysis Bild: Crytek, Screenshot: Golem.de

Vor gut 20 Jahren war es völlig normal, dass Spiele wie Doom oder Quake auf dem Prozessor liefen. 1996 änderte sich das: Mit der Voodoo Graphics war Software-Rendering(öffnet im neuen Fenster) auf der CPU mit einem Schlag obsolet und die Ära der 3D-Pixelbeschleuniger begann. Tatsächlich ist Software-Rendering auch heute noch Standard in jedem PC mit Windows 10, genauer gesagt die WARP.

Die Abkürzung steht für Windows Advanced Rasterization Platform(öffnet im neuen Fenster) , einen von Microsoft entwickelten Software Rasterizer. Vorgestellt wurde dieser mit einer Preview von Windows 7 samt Benchmarks von - wie sollte es anders sein - des erst ein Jahr zuvor erschienenen Crysis . Ein damaliger Core i7 ( Nehalem ) mit 3 GHz und 4C/8T kam in 800 x 600 bei niedrigen Details auf magere 7 fps - ein heutiger Ryzen 7 5800X (Test) schafft gleich 47 fps.

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