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RDNA2-Grafikkarte: Radeon RX 6600 XT soll im April erscheinen

Quasi ein halbiertes Topmodell: Mit der Radeon RX 6600 XT alias Navi 23 peilt AMD das 300-Euro-Segment an, bessere Verfügbarkeit inklusive.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit RDNA2 gibt es bisher zwei Grafikchips.
Mit RDNA2 gibt es bisher zwei Grafikchips. (Bild: AMD)

AMD könnte das eigene Grafikkarten-Portfolio in wenigen Wochen nach unten hin erweitern: War bisher die Radeon RX 6700 XT (Test) mit nominell 480 Euro das günstigste Modell, so wird laut Yuko Yoshida im April 2021 ein Modell für umgerechnet 320 Euro folgen.

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Vermutlich wird die Karte Radeon RX 6600 XT heißen, technische Basis ist der Navi 23 alias Dimgrey Cavefish genannte Grafikchip. Dieser soll mit 236 mm² deutlich kompakter ausfallen als der Navi 22 (RX 6700 XT) und der Navi 21 (RX 6800/6900), da die Menge an Funktionseinheiten entsprechend herab skaliert wurde.

Laut Yuko Yoshida sind 32 Compute Units für 2.048 Shader vorhanden, das Interface schrumpft auf 128 Bit für 8 GByte GDDR6-Videospeicher. Der im Chip integrierte Infinity Cache dürfte auf 64 MByte reduziert sein, was AMD vor Monaten durch eine Hit-Rate-Slide bereits selbst andeutete. Für 1080p reicht diese Puffermenge aus, erst mit 1440p und 2160p sinkt die Trefferquote im Cache deutlich. Treibereinträge sprechen allerdings von nur 32 MByte, was die Hit-Rate entsprechend senken würde.

Wie der weitere interne Aufbau von Navi 23 aussieht, bleibt vorerst offen. Linux-Patches lassen jedoch vermuten, dass AMD die Anzahl an Rasterendstufen (ROPs) nicht antastet und an zwei Shader-Engines festhält; der L2-Cache dürfte 2 MByte fassen. Die Performance der Radeon RX 6600 XT soll mit der einer Radeon RX 5700 XT oder der einer Geforce RTX 3060 (Test) vergleichbar sein, dafür spricht auch der angepeilte Preis.

Da auch der Navi-23-Grafikchip bei TSMC im N7P-Verfahren gefertigt wird, muss sich diese GPU die Kapazität mit den anderen Navi-2X-Modellen und den Chiplets für die Epyc- sowie Ryzen-CPUs teilen. Laut Nerdtech soll AMD aber die Wafer-Buchungen bei TSMC erhöht haben, sie steigt von 50.000 im ersten Quartal auf 60.000 im zweiten.

Radeon RX 6700 XT

Bis Ende 2021 seien 80.000 Waferstarts pro Monat geplant, was fast eine Verdopplung zum Vorjahr darstellen würde. Das sollte in einer deutlich besseren Verfügbarkeit resultieren, wodurch die Marktpreise auf oder gar unter die unverbindlichen Empfehlungen sinken könnten. Derzeit kosten praktisch alle Grafikkarten - egal ob ältere oder neue Modelle - sehr viel mehr als vorgesehen, sofern sie überhaupt lieferbar sind.

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Navi 14Navi 10Navi 23*Navi 22Navi 21
FertigungN7P (TSMC)N7P (TSMC)N7P (TSMC)N7P (TSMC)N7P (TSMC)
Die-Size 158 mm²251 mm²236 mm²336 mm²519 mm²
Transistoren6,4 Milliarden10,3 Milliarden (?)17,2 Milliarden26,8 Milliarden
Shader Engines12224
Compute Units2440324080
ALUs1.5362.5602.0482.5605.120
Textureinheiten96160128160320
Ray Acceleratorn.v.n.v.324080
L2-Cache2 MByte4 MByte(?)3 MByte4 MByte
Interface128 Bit256 Bit128 Bit192 Bit 256 Bit
SpeicherGDDR6GDDR6GDDR6GDDR6GDDR6
Infinity Cachen.v.n.v.(?)96 MB (768 Bit)128 MB (1.024 Bit)
ROPs3264(?)64128
Spezifikationen der Navi-GPUs von AMD *nicht bestätigt


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wurstdings 23. Mär 2021 / Themenstart

Aha, wenn AMD oder Nvidia mehr produzieren könnten, dann würden sie das auch machen, von...

yumiko 22. Mär 2021 / Themenstart

Die AMD Referenz-Karten kannst du zum UVP bei AMD kaufen, bekommen Donnerstag Abends...

ms (Golem.de) 22. Mär 2021 / Themenstart

Raytracing weglassen spart IMHO keine Energie, nur Die-Size ... für sowas wie Dirt 5 tut...

ms (Golem.de) 22. Mär 2021 / Themenstart

Bis Q4 wird sich GraKa-seitig wohl eher wenig tun bei Neuvorstellungen.

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