Dienstag: TU Berlin gehackt, SuperMUC aufgerüstet, Watch Dogs Legion

Was am 4. Mai 2021 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Dienstag: TU Berlin gehackt, SuperMUC aufgerüstet, Watch Dogs Legion
(Bild: Pixy.org/CC0 1.0)

IT der TU Berlin angegriffen: Am Morgen des 30. April ist die IT der Technischen Universität Berlin Opfer eines Angriffes geworden. Die Server der zentral verwalteten Windows-Umgebung seien vorsorglich heruntergefahren worden. Services wie WLAN, VPN, E-Mail oder Cloud stünden den Angestellten derzeit nicht zur Verfügung. Diese sollen "kurzfristig auf einen datenschutzgerechten Drittanbieter mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Server in Europa zurückzugreifen", heißt es in einer Mitteilung der TU Berlin. (mtr)

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München rüstet SuperMUC-NG auf: Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching bei München hat die Phase 2 des SuperMUC-NG angekündigt. Der bisherige Supercomputer basiert rein auf Xeon-CPUs (Skylake SP) von Intel. Künftig sollen dort neuere Xeons (Sapphire Rapids SP) und auch die HPC-Beschleuniger Ponte Vecchio rechnen; hinzu kommt Optane Persistent Memory. (ms)

Neue Inhalte für Watch Dogs Legion: Ubisoft hat das Title Update 4.0 für Watch Dogs Legion veröffentlicht. Es enthält neue kostenlose Inhalte, unter anderem mehr Haar- und Tattoo-Optionen für spielbare Charaktere sowie zusätzliche Fertigkeiten. Dazu kommen weitere Aufträge für den Koop- und den Solomodus. Season-Pass-Besitzer erhalten zusätzlich eine längere Einzelspielermission. (ps)

Amazon zahlt in Europa weiter keine Steuern: Amazon hat in Europa einen Umsatz von 44 Milliarden Euro gemacht, zahlt aber wegen angeblicher Verluste in Höhe von 1,2 Milliarden Euro keine Steuern. Das berichtet der Guardian unter Berufung auf eine Pflichtmitteilung des Konzerns in Luxemburg. Die luxemburgische Einheit Amazons wickelt den Vertrieb für Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden ab. (asa)

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Github will Floc blockieren: Mit einer sehr kurzen Mitteilung kündigt Code-Hoster Github an, die neue Tracking-Technik von Googles Chrome, Floc, in den statischen Github-Pages blockieren zu wollen. Ähnliches hatte zuvor auch schon Wordpress angekündigt. (sg)

Shopify tritt Linux-Patent-Pool bei: Der E-Commerce-Anbieter Shopify ist dem Open Invention Network (OIN) beigetreten. Mit dem OIN verfolgt die Linux-Community zwei grundlegende Ziele: Einerseits sollen Patente offen und gemeinschaftlich geteilt werden, um die Entwicklung von Applikationen für und auch Linux selbst zu fördern. Andererseits dient der Patentpool auch als Schutz vor möglichen Klagen und Patentstreitigkeiten. (sg)

Viele Sicherheitslücken in Exim: Die Firma Qualys hat den Mailserver Exim auditiert und dabei eine große Zahl an Sicherheitslücken gefunden. Sie nennt ihre Funde 21 Nails. Darunter befinden sich Lücken, die eine lokale Privilegieneskalation ermöglichen und Remote-Code-Execution-Lücken. Exim korrigiert die Fehler in der neuen Version 4.94.2. (hab)

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