
Computex Jen Hsun-Huang bittet um Geduld: Erst im Herbst will sich Nvidia zu seinem SoC Tegra 2 äußern, das als ein Hoffnungsträger für günstige Tablets gilt. Auch sonst war Nvidias Auftaktveranstaltung zur Computex bis auf eine neue Grafikkarte arm an Neuigkeiten.

Bereits ab rund 200 Euro darf der Anwender auch Intel-Prozessoren besonders einfach übertakten. Statt der sehr teuren Extreme Editions gibt es eine neue CPU-Serie, bei der sich der Multiplikator frei einstellen lässt. Den Anfang machen ein Dual- und ein Quad-Core.

Mit dem SX58J3 will Shuttle ein Barebone auf den Markt bringen, das es dem Nutzer erlaubt, leistungsfähige Komponenten zu verbauen. Dabei bleibt das Barebone angenehm klein und könnte auch als portable Workstation genutzt werden.

Knapp ein halbes Jahr nach den Standardmodellen liefert Intel nun schnellere ULV-Versionen der Prozessoren mit Arrandale-Kern aus. Bei nur 18 Watt TDP sollen sie in besonders flachen Rechnern Platz finden. Die schnellste CPU erreicht dabei bis zu 2,4 GHz. Das verspricht schnellere Subnotebooks.

Der in Spanien entwickelte Qbo ist ein kleiner Roboter für zu Hause. Qbo basiert komplett auf Open-Source-Systemen und eignet sich deshalb auch als Forschungsroboter, etwa für Maschinensehen oder Spracherkennung und -synthese.

Auch die zweite Generation von Intels Manycore-Prozessor mit dem Codenamen "Larrabee" wird nicht als Grafikkarte auf den Markt kommen. Vielmehr soll das Design nur noch für Rechenanwendungen genutzt werden. Das bestätigte Intel kurz vor Beginn der ISC in einem Blogeintrag.

MSI legt seine X-Slim-Serie neu auf. Intels neuer ULV-Core/i5 soll dabei für mehr Leistung sorgen. Außerdem wurde die Stabilität des Gehäuses erhöht. Nebenbei hat MSI auf einer Pre-Computex-Veranstaltung in Amsterdam weitere neue Produkte vorgestellt, die 3D-fähige Bildschirme oder besonders guten Klang mitbringen sollen.

Das High-End-Board Rampage III Extreme von Asus bekommt Mitte 2010 eine Erweiterung. Über eine Zusatzplatine, die auf das Mainboard gesteckt wird, lassen sich dann auch vier Nvidia-Grafikkarten mit voller x16-Beschaltung nutzen. Gedacht ist das Konzept für Benchmarkrekorde - und hemmungslose Technikfans.
Der Internet Explorer 9 soll auch Videos mit dem von Google als Open Source freigegebenen Codec VP8 abspielen können, kündigt Microsoft an. Broadcom will mit seinen Videocore-Chips in Kürze die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von WebM erlauben und GStreamer kann ab sofort Videos im neuen Format codieren und abspielen.

Intel-Konkurrent AMD besitzt bereits erste Muster seiner neuen Prozessoren, die als "Fusion" CPU und GPU auf einem Die vereinen. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber Bit-Tech. Das Ziel ist, diese Prozessoren mindestens als Samples noch 2010 an PC-Hersteller auszuliefern.

Werkzeugkasten Nicht nur Übertakter schätzen das kleine Programm "CPU-Z". Es zeigt nicht nur Frequenzrekorde, sondern auch, welcher Prozessor überhaupt im System steckt. Zudem gibt es die Daten von Speichermodulen und Grafikkarten preis. Auch beim Stromsparen kann das Tool helfen.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland verhandelt Intel mit Infineon über eine Übernahme. Der weltgrößte Halbleiterhersteller plant demnach, Infineons Abteilung für Handybausteine zu übernehmen - entsprechende Chips hat Intel nämlich noch nicht im Angebot.
Berichten zufolge will AMD einen Teil seiner Prozessoren, die als "Fusion" CPU und GPU auf einem Die vereinen sollen, in Taiwan herstellen lassen. Die als Globalfoundries abgespaltete ehemalige Fertigungssparte von AMD soll aber dennoch nicht leer ausgehen.

Mit "Danube" und "Nile" hat AMD zwei neue Plattformen für Notebooks vorgestellt - und erstmals ein eigenes Konzept geschaffen, das auch für Netbooks taugen soll. Dazu gibt es eine Vielzahl von neuen Prozessoren, die sparsamer und schneller geworden sind. Erste Benchmarks von Vorserienmodellen überzeugen.

Ende Juni 2010 bringt Sony in Deutschland die zweite Generation der Serie "Vaio P" auf den Markt. Größe und Gewicht blieben fast unverändert, dafür gibt es jetzt schnellere Prozessoren und viele neue Funktionen. Dazu zählen eine automatische Rotation des Bildschirminhalts, GPS und die Fernbedienung einer Playstation 3 über das Notebook.

Auf einer Veranstaltung in Brüssel hat Intel den Prototyp eines RISC-Prozessors vorgestellt, der sich möglichst oft verrechnen darf - dabei wird er nämlich entweder schneller oder sparsamer. Eine Fehlerkorrektur sorgt trotzdem für eine korrekte Funktion der CPU.

HP hat mit dem Envy 14 und 17 zwei neue hochpreisige Notebooks für Endkunden vorgestellt. Neben dem Design gibt es auch praktische Funktionen, die das Arbeiten im Hellen und im Dunklen ermöglichen.

Am Rande einer Veranstaltung in Brüssel haben Chipentwickler von Intel Stellung zu Nvidias Behauptung genommen, die Ära von Moore's Law sei bereits vorüber. Nvidia sei von dieser Triebfeder der Halbleiterindustrie genauso abhängig wie Intel, dessen Mitbegründer das Gesetz formuliert hatte.

Nach der Übernahme von Palm steht Hewlett-Packard plötzlich ohne eigenes Tablet da. Das Gerät war erst groß angekündigt worden, bei einer Veranstaltung am Mittwoch wollte HP es nicht mehr zeigen. Ein aufgefrischter Tablet-PC kann das nicht wettmachen.

Intel hat seine unter dem Namen Moorestown entwickelte Atom-Plattform für Smartphones und Tablet-PCs offiziell vorgestellt. Kernstück ist der Atom Z6xx, der dank neuer Stromsparmodi deutlich effizienter sein soll als bisherige Atom-Chips, dabei aber Multitasking, Videowiedergabe in Full-HD mit 1080p und 3D-Spiele unterstützen soll.

Der iPad-Konkurrent Joojoo kann ab sofort auch in Europa bestellt werden. Der ursprünglich als Crunchpad bezeichnete Internet-Tablet verfügt über einen kapazitiven 12,1-Zoll-Touchscreen.

Mit einiger Verspätung hat auch Apple seine neuen Macbook Pros mit Intels Core-i-Serie ausgestattet. Mit ihrem Arrandale-Kern versprechen die mobilen Rechner deutliche Geschwindigkeitsvorteile gegenüber den Vorgängermodellen.

Bill Dally, Stanford-Professor und Chefwissenschaftler von Nvidia, pocht auf eine Computerwelt, in der parallele Systeme zu Leistungssteigerungen führen. Das wäre blanke PR des GPU-Herstellers, Dally bekam dafür aber einen prominenten Ort: das Wirtschaftsmagazin Forbes.

Mit der neuen Linie "Thinkserver TS200v" stellt Lenovo kompakte Server vor, die sehr leise laufen sollen und recht günstig sind. Das Besondere: Die Rechner lassen sich über Intels neue Fernwartungsfunktionen steuern, die unter anderem KVM und ein Einschalten aus der Ferne erlauben.

Erst Gulftown, jetzt Thuban: Sechs Kerne für Desktop-PCs werden allmählich salonfähig. AMDs Gegenstück zum Core i7 980X kostet jedoch weniger als ein Drittel von Intels Luxus-CPU - dafür ist es auch deutlich langsamer. Mit viel Übertaktungsspielraum ist der Phenom II X6 dennoch ein mehr als interessanter Prozessor, nicht nur für Technikfans.

Der Chef des Chipdesigners ARM hat sich zu möglichen Übernahmegesprächen mit Apple geäußert. Seine Aussage gegenüber dem Guardian lässt alle Möglichkeiten offen.

Apple soll die Absicht haben, ARM Holdings zu kaufen. Damit könnte Apple den Rest der Branche von ARM-Technologie ausschließen. Das wäre eine Kriegserklärung an die gesamte Konkurrenz.

Intel hat zwei neue Prozessoren in seine Preisliste aufgenommen. Einer davon ist der Core i5-680, Intels Prozessor mit dem derzeit höchsten Basistakt.

Apple soll neben Intel auch AMD als Prozessorlieferanten in die engere Wahl nehmen. Das US-Magazin AppleInsider will von Treffen der Manager beider Konzerne erfahren haben. Die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein.

Der Elektronikhersteller Toshiba verbindet die Welt des Fernsehens mit der Welt mobiler Rechner. Auf einer Presseveranstaltung demonstrierte Toshiba die Wireless Display Technology, verschiedene Fernseher, die sich mit Windows 7 verstehen, und Youtube-Videos, die vom Browser des Computers zum Fernseher geschickt werden.
AMD hat eine Vorabversion des Grafiktreibers Catalyst 10.4 für seine Radeon-Grafikkarten veröffentlicht. Der noch als nicht unterstützter Hotfix bezeichnete Treiber soll das Problem langer Ladezeiten bei Battlefield: Bad Company 2 lösen.
IDF Auf dem IDF in Peking hat Intel ein Notebook mit optischen Kabeln gezeigt, die über USB-3.0-Buchsen angeschlossen waren. Einem Interview zufolge soll die Intel-Technik Light Peak USB 3.0 beerben - das derzeit in Intel-Chipsätzen noch gar nicht angeboten wird.

Intels CEO Paul Otellini verriet in einer Telefonkonferenz zu den aktuellen Quartalszahlen seines Unternehmens, wie es mit der Atom-CPU weitergeht. Bis zum Sommer 2010 soll ein neuer Dual-Core erscheinen, danach eine besonders sparsame Version des Prozessors.

Zu seinem seit Monaten angekündigten Tablet "ExoPC" hat der gleichnamige kanadische Hersteller nun konkrete technische Daten genannt. Diese Angaben ähneln stark denen des WePad, mit einem wesentlichen Unterschied: Statt Linux soll auf dem ExoPC Windows 7 laufen, allerdings mit einer speziellen Oberfläche.

IDF Auf dem Intel Developer Forum in Peking hat Intel das erste System-on-a-Chip auf Basis der noch für 2010 geplanten Plattform "Moorestown" angekündigt. Der neue Chip namens "Tunnel Creek" ist für Autoelektronik vorgesehen, soll aber auch in Tablets passen. Chinesische Hersteller entwickeln bereits Geräte damit.
Der Chiphersteller TSMC, der unter anderem Chips für Nvidia und AMD fertigt, will nicht auf einen 22-Nanometer-Prozess umstellen, sondern direkt auf Strukturgrößen von 20 Nanometern wechseln.

Apple hat sein Notebookportfolio überarbeitet und bietet nun Macbook-Pro-Modelle mit Intels aktuellen Core-i5- und -i7-Prozessoren sowie aktuelle Grafikchips von Nvidia. Dabei verspricht Apple Akkulaufzeiten von bis zu 10 Stunden.

Asus' neues Rampage III Extreme ist ein typisches Mainboard für Übertakter. Doch mit einer Option hebt es sich ab: Im Problemfall kann das BIOS sogar ohne CPU und RAM geflasht werden.

IDF In Peking hat Intel-Vize David Perlmutter einige Details zur nächsten Architektur mit dem Codenamen "Sandy Bridge" erläutert. Zum Auftakt des Frühjahrs-IDF erklärte Perlmutter, dass der Nachfolger der Nehalem-Architektur einen neuen Grafikkern erhalten wird, der direkt an den L3-Cache gekoppelt ist. Dabei führte Perlmutter auch ein Notebook vor, in dem bereits ein Sandy-Bridge-Prozessor arbeitet.

Der Marktstart von AMDs erstem Desktopprozessor mit sechs Kernen steht offenbar kurz bevor. Auf asiatischen Webseiten sind inzwischen Bilder der verpackten CPUs aufgetaucht, die so wohl auch in den Handel kommen werden. Auch eine erste Preisangabe gibt es.

Intel hat seit über einem Jahr den Turbo-Boost, und AMD kontert jetzt mit "Turbo Core". Dabei sind weder spezielle Treiber, ein Programm noch neue Mainboards nötig: Die kommenden Sechskernprozessoren der Serie Phenom II X6 schalten den Turbo automatisch zu.

Dell hat seine Serie Latitude E der klassischen Business-Notebooks stark überarbeitet, Golem.de hat schon einmal Hand angelegt. Die neuen Modelle bieten einige Details, die eher für Consumergeräte üblich sind. Optionen für Fernwartung, Portreplikatoren und ein zusätzliches Schnellstart-Linux gibt es weiterhin.

Der "Singlechip Cloud Computer" (SCC) von Intel wird auf die Wissenschaftswelt losgelassen: Noch im zweiten Quartal 2010 werden Testsysteme mit dem 48-Kern-Prozessor ausgeliefert. Das bestätigte Intel gegenüber US-Medien.

Kaum sind die neuen Xeons mit bis zu acht Kernen erschienen, werden einige nicht einmal zwei Jahre auf dem Markt befindliche Xeons zum Auslaufmodell. Intel gewährt für die Serverprozessoren aber teilweise Lieferfristen, die bis ins Jahr 2013 reichen.
Mit inzwischen zwölf Kernen für Desktop-PCs steigen die Probleme, die vorhandenen Rechenressourcen auch zu nutzen. Die Universität des US-Staates North Carolina hat dafür einen interessanten Ansatz entwickelt: Ein Kern soll sich nur um Speicherverwaltung kümmern, während die anderen rechnen können.

Die Anfang 2010 vorgestellte Serie TS-x59 der NAS-Geräte von Qnap bekommt Zuwachs. Mit sonst gleichem Funktionsumfang kann das TS-559 bis zu fünf Laufwerke aufnehmen, was flexiblere RAID-Konfigurationen ermöglicht.

Der angeblich von Apple selbst entwickelte Prozessor "A4", der das iPad antreibt, ist entschleiert. Die Reparaturspezialisten von iFixit haben die CPU in einem Reinraum zerlegen lassen. Heraus kam: Es handelt sich um einen Single-Core von ARM, dem DDR2-Speicher von Samsung aufgepfropft wurde.
Die neuen Dual-Cores der Serien Core i3/5/7 sind inzwischen in zahlreichen Notebooks zu finden - nicht aber in den CULV-Geräten, die besonders flach und vergleichsweise günstig sind. Die entsprechenden Prozessoren will Intel asiatischen Quellen zufolge erst im dritten Quartal 2010 liefern.
Microsoft will Intels Itanium nicht länger unterstützen. Windows Server 2008 R2 ist Microsofts letztes Betriebssystem, das auf Intels 64-Bit-Plattform ausgelegt ist.

Nach dem Xeon 5600 (Westmere-EP) kommt der Xeon 7500 - Intels schnellster Serverprozessor, der mit bis zu sieben Kollegen gemeinsam rechnen kann. Mit bis zu 64 Kernen in einem System kann Intel so zahlreiche Rekorde in der Serverwelt brechen.