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Asus UX21 und UX31: Zenbook statt Ultrabook ab 1.000 Euro

Unter der Marke "Zenbook" will Asus seine als UX21 und UX31 bekannten Geräte der Ultrabook-Klasse verkaufen. Sowohl mit 12- als auch 13-Zoll-Display und Dual-Core-CPUs kosten sie ab 1.000 Euro und kommen im November 2011 auf den Markt.
/ Nico Ernst
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Das Asus UX (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Asus UX Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Auf einer Veranstaltung in New York(öffnet im neuen Fenster) ist das erste Ultrabook von Asus-Gründer Jonney Shih zusammen mit Intels Marketing-Vize Tom Kilroy offiziell angekündigt worden. Nachdem die Geräte erstmals auf der Computex 2011 im Juni zu sehen waren, gibt es nun alle Daten sowie Preise und Liefertermine. Zwei Serien wird es geben - die UX21-Serie mit 11,6-Zoll-Display (1.366 x 768 Pixel) und die UX31 mit 13,3-Zoll-Display (1.600 x 900 Pixel). In beiden Größen spiegeln die Bildschirme. Die noch zur Ifa 2011 genannten Preise ab 900 Euro haben sich nicht bewahrheitet.

Asus Ultrabook UX 31 - Hands on
Asus Ultrabook UX 31 - Hands on (01:08)

Das kleinste Modell ist das UX21E-KX004V für 999 Euro. Dafür gibt es den recht langsamen Core i5-2467M mit 1,6 bis 2,0 GHz und 4 GByte DDR3-Speicher, aber immerhin eine 128 GByte großen SSD. Asus setzt bei seinen Ultrabooks ausschließlich auf SSDs, bei den günstigeren Geräten anderer Hersteller werden zum Teil Festplatten verbaut.

Für 1.099 Euro hat das UX21E-KX008V die gleiche Ausstattung, die CPU Core i7-2677M ist aber mit 1,8 bis 2,9 GHz wesentlich schneller. Alle Modelle der UX21-Serie wiegen nur 1,1 Kilogramm und sind an der stärksten Stelle 17 Millimeter dick. Sie verfügen über zwei USB-Ports, einer davon beherrscht auch USB 3.0.

Auch im heruntergefahrenen Zustand können USB-Geräte über den blau markierten USB-3.0-Port geladen werden. Externe Displays müssen über Mikrobuchsen für VGA oder HDMI angesteuert werden, dafür sind Adapter nötig. Ob die von Asus mitliefert werden, ist noch nicht bekannt.

WLAN nach 802.11n und Bluetooth 3.0 beherrschen die Geräte, einen Ethernet-Controller listen Asus' Datenblätter auch auf - es gibt an den Zenbooks aber keinen Port dafür. Da auch ein Slot für Express-Cards fehlt, ebenso wie ein optisches Laufwerk, dürfte kabelgebundenes Vernetzen nur über einen Adapter für USB möglich sein.

Auch 13,3 Zoll für 999 Euro

Die Serie UX31 verfügt über die gleiche Schnittstellen- und Netzwerkausstattung und ist mit 1,3 Kilogramm nur unwesentlich schwerer und höchstens einen Millimeter dicker. Dafür gibt es hier drei Modelle mit je 4 GByte RAM, die sich nur in Prozessor- und SSD-Ausstattung unterscheiden.

Das UX31E-RY009V für 999 Euro besitzt den Core i5-2557M mit 1,7 bis 2,7 GHz und eine 128 GByte große SSD. Für 1.099 Euro gibt es das UX31E-RY012V mit gleichem Massenspeicher, aber einem Core i7-2677M mit 1,8 bis 2,9 GHz. Das Topmodell ist das UX31E-RY010V für 1.299 Euro, obwohl es eine kleinere Modellnummer hat. Der Prozessor gleicht dem kleineren Gerät, die SSD ist aber mit 256 GByte doppelt so groß. Bei allen Zenbooks sind Dual-Cores mit 17 Watt TDP und Intels Sandy-Bridge-Architektur verbaut, die Marke Core i7 verwendet der Chiphersteller bei Notebooks auch für Zweikern-CPUs.

Zu den Akkulaufzeiten macht Asus bisher noch keine Angaben. Laut Intels Vorschriften für die Marke Ultrabook, die dem Chiphersteller gehört, müssen Geräte dieser Kategorie aber mindestens fünf Stunden durchhalten. Zuvor gab Asus für das UX21 sechs Stunden und für das UX31 acht Stunden an. Der Hersteller hat sich für mehr Komfort auch noch die Funktion "Instant On" einfallen lassen: In nur zwei Sekunden wachen die Zenbooks aus dem Standby-Modus auf. Dazu muss keine Taste gedrückt werden, es reicht, das Display hochzuklappen.

Bis zu zwei Wochen, so Asus, können die Geräte im Standby-Modus (ACPI S3) durchhalten und in Sekunden aufwachen. Sinkt die Akkukapazität unter fünf Prozent, so wechseln die Notebooks in den Ruhezustand (Supend-to-Disc) und speichern den Inhalt des Arbeitsspeichers auf der SSD. Intels Technik für die automatische Synchronisation von E-Mails und sozialen Netzen, Smart Connect , erwähnte Asus in seinen Veröffentlichungen vor der Veranstaltung nicht.

Ab November 2011, so Asus, sollen die ersten Ultrabooks in Deutschland und Österreich verfügbar sein. Bei den genannten Preisen handelt es sich um Empfehlungen des Herstellers. Erste seriennahe Testexemplare der Zenbooks gibt es bereits, sie unterliegen aber noch einer kurzen Frist bis zur Freigabe vollständiger Reviews.


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