Prozessorgerüchte: Ivy Bridge kommt als Core-i-3000 mit 77 Watt TDP
Bei Chiphell(öffnet im neuen Fenster) ist eine mutmaßlich von Intel stammende Präsentation aufgetaucht, aus der das Namensschema für die zum letzten IDF vorgestellte Ivy-Bridge-Architektur hervorgeht. Demnach sollen die Prozessoren beispielsweise Core i7-3750 heißen. Wie bereits bekannt ist, tragen aber schon die Sandy Bridge-E Namen wie Core i7-3900.
Sandy Bridge-E ist etwas völlig anderes als die Ivy-Bridge-CPUs: Die neuen High-End-Prozessoren sollen die betagte Serie Core i7-900 ablösen und benötigen neue Mainboards mit dem Sockel LGA 2.011. Ivy-Bridge-Prozessoren sollen dagegen sockelkompatibel mit den bisherigen Core-i-2000 sein, die auch unter dem Codenamen Sandy Bridge bekannt sind.
Für technisch informierte Anwender, die ihre Rechner oft selbst zusammenstellen, gibt es den unbestätigten Informationen zufolge immerhin noch eine gute Nachricht aus Intels Namensfindungsgremien. So sollen die bisherigen Kürzel wie "K" (für CPUs mit offenem Multiplikator) und "S" für besonders sparsame Prozessoren mit gleicher Bedeutung beibehalten werden. Ebenso bleiben die Serien Core i3, i5 und i7 bestehen. Celerons und Pentiums mit Ivy-Bridge-Technik erhalten 2000er Nummern – was zu Verwechslungen mit den Core-i-2000 führen dürfte.
Für Anwender, die auch auf die laufenden Kosten eines PCs achten, ist ein weiteres Detail der Ivy Bridge interessant. Chiphell zufolge sollen auch die schnellsten Quad-Cores nur einen TDP von 77 Watt statt wie 95 Watt bei Sandy Bridge aufweisen. Sollte Intel das umsetzen können, dürften die Prozessoren nochmals etwas sparsamer werden. Schon jetzt lassen sich mit den Core-i-2000 Desktop-PCs bauen, die deutlich unter 50 Watt Leistung bei geringer Last aufnehmen.
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