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Ultrabooks: Asus und Acer enttäuscht von ersten Absatzzahlen

Asus und Acer bleiben mit den ersten Bestellungen ihrer Ultrabooks weit unter den Erwartungen. Ursache könnten die zu hohen Preise im Vergleich zum Macbook Air sein.
/ Achim Sawall
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Teilnehmer blickt auf dem IDF im September 2011 auf ein Acer Ultrabook. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Teilnehmer blickt auf dem IDF im September 2011 auf ein Acer Ultrabook. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Die Bestellungen für die ersten Ultrabooks von Asus und Acer erfüllen die Erwartungen nicht. Das berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf IT-Handelskreise. Ursache seien die relativ hohen Preise im Vergleich zu Apples Macbook Air.

Beide Hersteller werden jeweils bis zum Jahresende 100.000 Ultrabooks ausliefern, erwartet wurden 200.000 bis 300.000.

Ultrabooks könnten bis März oder April 2012 einen Anteil am gesamten Notebookmarkt von zehn Prozent erreichen. Im vierten Quartal 2012 folgen Ultrabooks mit Windows-8-Betriebssystem. Dann könnte der Marktanteil auf 20 bis 30 Prozent steigen, berichtet die Digitimes.

Intel-Manager Erik Reid hatte im August 2011 angekündigt, dass die ersten Ultrabooks zu einem Preis von unter 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen sollen. Doch die Hersteller hatten Probleme, die Preisobergrenze von 1.000 US-Dollar einzuhalten.

Doch selbst wenn Intel seine Prozessoren und Chipsätze gratis anbieten würde, könnten Ultrabooks nicht schnell billiger werden, hatte Navin Shenoy, Intels Marketingchef für den asiatisch-pazifischen Raum, erklärt. "Selbst wenn wir die Chips verschenken würden, könnten wir den angepeilten Preispunkt nicht erreichen, wenn wir nicht auch mit dem Rest der Branche zusammenarbeiten würden".

Am 27. Oktober 2011 lieferte Acer sein erstes Ultrabook in Deutschland aus. Das Acer Aspire S3 wird in unterschiedlichen Konfigurationen mit Intels Core i5 oder Core i7 angeboten. Die einfachste Konfiguration des Aspire S3 kam mit Core-i5-2467M-Prozessor, 4-GByte-DDR3-SDRAM, 320-GByte-Festplatte und 20-GByte-SSD-Cache für rund 800 Euro.


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