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Gegen Intel: HP plant erstmals ARM-basierte Server

HP soll zusammen mit dem Entwickler Calxeda an Servern auf ARM-Basis arbeiten. Calxeda, eine ARM-Ausgründung, entwickelt sehr sparsame Server mit tausenden ARM-Kernen.

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Calxeda-Marketing-Chef Karl Freund im Interview
Calxeda-Marketing-Chef Karl Freund im Interview (Bild: Calxeda)

Hewlett-Packard soll mit Calxeda an ARM-basierten Servern arbeiten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei informierte Personen aus Unternehmenskreisen. Hewlett-Packard ist mit einem Umsatzanteil von 19 Prozent Intels größter Prozessorkunde. Weltweit arbeiten rund 90 Prozent aller Server mit Intel-Prozessoren. Intel liegt bei Prozessoren in Smartphones hinter ARM zurück.

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"Eines der größten Probleme heutiger Rechenzentren ist das Energiemanagement", sagte ARM Vice President Michael Inglis in der vergangenen Woche in einem Interview. Der Serverchipdesigner Calxeda hat für den 1. November 2011 eine öffentliche Produktvorstellung angesetzt.

Calxeda existiert seit 2008, bekommt Geld von ARM und Finanzinvestoren und hieß zu Anfang Smooth-Stone. Im Juni 2011 stellte das Unternehmen erste Partner für die Initiative Trailblazer vor, die sehr sparsame Server mit tausenden ARM-Kernen zum Ziel hat. Unter den Partnern fanden sich mit Autonomic Resources ein Cloud-Provider, der Datenbankhersteller Couchbase und der Ubuntu-Sponsor Canonical. Die Unternehmen passen ihre Anwendungen auf die Calxeda-Hardware an. Gearbeitet wird an Servermodulen mit zwei Höheneinheiten, in denen 120 Quad-Cores mit ARM-Architektur Platz finden sollen.

ARM, ein 1990 als Joint Venture zwischen Acorn, Apple und VLSI gegründetes Unternehmen, ist als ARM Holdings unabhängig und börsennotiert. ARM stellt selbst keine Chips her, sondern entwickelt nur die Designs in einem Baukastensystem. Rund um einen RISC-Kern, der sehr wenig Leistung aufnimmt, können sich die Lizenznehmer von ARM dann ein eigenes Systems-on-a-Chip (SoC) zusammenstellen. Mit diesem Konzept ist ARM sehr erfolgreich. Gefertigt werden die Bausteine von Drittfirmen wie Samsung, ST Micro und Texas Instruments.



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Schattenwerk 26. Okt 2011

Dann kommt aber wenigstens etwas von Intel und dann geht hier auch der Konkurrenzdruck...


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