Abo
  • IT-Karriere:

Silicon Valley

Apple soll 1.000 Chipentwickler beschäftigen

Von Apples 50.000 Beschäftigten sollen 1.000 in der Chipentwicklung tätig sein. Ziel ihrer Arbeit sei eine weitere Senkung des Bedarfs an elektrischer Energie und eine geringere Größe der Produkte.

Artikel veröffentlicht am ,
12-Zoll-Wafer bei TSMC
12-Zoll-Wafer bei TSMC (Bild: Pichi Chuang/Reuters)

Bei Apple sollen 1.000 Beschäftigte mit der Prozessorentwicklung beschäftigt sein. Das berichtet das IT-Magazin Techcrunch unter Berufung auf einen Vorstandschef aus dem Silicon Valley, der Steve Jobs persönlich kannte. Das Gespräch habe bereits vor einigen Wochen stattgefunden, kurz nachdem Jobs aus gesundheitlichen Gründen als Firmenchef zurückgetreten war, schreibt Techcrunch-Redakteur Erick Schonfeld.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. ASC Automotive Solution Center AG, Düsseldorf

"Steve Jobs sagte mir, dass er 1.000 Entwickler an Chips arbeiten lasse", sagte der Vorstandschef. Apple hat rund 50.000 Beschäftigte, davon 30.000 in den Apple Retail Stores. Im April 2010 bestätigte Apple die Gerüchte um die Übernahme des Chipdesigners Intrinsity. "Ein niedriger Stromverbrauch und eine geringe Größe sind die Schlüssel zu allem", erklärte der Manager.

Schonfeld schreibt nicht ausdrücklich, dass die angeblichen 1.000 Chipentwickler bei Apple nur an Prozessoren, Grafikbausteinen und Chipsätzen arbeiten. Anzunehmen ist das aber, denn der Blogger spricht von Lösungen für die "Post-PC-Ära". Das deckt sich auch mit einem früheren Bericht von Semiaccurate. Da hieß es, dass Apple seine gesamte Produktpalette inklusive der Macbooks auf ARM-Architekturen umstellen will. Einen solchen Wechsel der Plattform hatte Apple bereits 2005 vollzogen. Statt der Power-PC-Chips wurden Intel-CPUs verbaut. Jobs erklärte damals, Mac OS habe bereits seit drei Jahren ein "geheimes Leben" gehabt, während auf die x86-CPUs portiert wurde. Der nächste Umzug auf ARM-Architekturen dürfte durch die Erfahrungen mit iOS sogar noch leichter werden.

Apple setzt im iPad 2 und im iPhone 4S den auf ARMs Cortex-A9 basierenden Dual-Core-Prozessor A5 ein. Laut einem unbestätigten Bericht ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), der weltgrößte unabhängige Halbleiterhersteller, Apples neuer Partner für künftige Prozessoren im iPad und iPhone. TSMC soll bereits einen Vertrag für den Nachfolger des A6-Prozessors mit Apple geschlossen haben. Der Hersteller hatte in diesem Jahr mitgeteilt, seine Anlagen für 7,8 Milliarden US-Dollar modernisieren zu wollen.

Bereits im vergangenen Jahr sei ein Teil des A4-Produktionsvolumens von Apple an TSMC vergeben worden, weil Samsung nicht die ausreichende Menge liefern konnte. Samsung ist bislang noch Hauptpartner Apples für die Entwicklung und Herstellung der ARM-Prozessoren und gilt als exklusiver Lieferant für den Prozessor A4, der im iPhone 4 und im ersten iPad verbaut wird. Die beiden Unternehmen befinden sich jedoch in einem andauernden Rechtsstreit um das ähnliche Design der i-Geräte und Samsungs Galaxy-Produkte.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Paperwhite 6 Zoll für 89,99€, Der neue Kindle mit integriertem Frontlicht für 59,99€)
  2. 69,90€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Forza Horizon 4 + LEGO Speed Champions Bundle (Xbox One / Windows 10) für 37,99€, PSN...
  4. (u. a. Fire HD 8 für 69,99€, Fire 7 für 44,99€, Fire HD 10 für 104,99€)

windowsverabsch... 21. Okt 2011

http://images.anandtech.com/graphs/graph4951/41612.png http://images.anandtech.com/graphs...

Flying Circus 11. Okt 2011

Und deswegen hat es ü-ber-haupt keinen Sinn, weiter in die Entwicklung der ARM-Plattform...

Anonymer Nutzer 10. Okt 2011

Habe genau das gleiche beim Lesen gedacht! Ich nehme an es geht um den Nachfolger des A5...

chriz.koch 10. Okt 2011

Ich hab ja nie richtig verstanden, warum Intel mit allen Mitteln Ultrabooks etablieren...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

    •  /