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Börse

Apple steht hinter Steve Jobs

Verspätete Plichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht eingereicht. Apple hat nun mit erheblicher Verzögerung seine "Form 10-Q" und "Form 10-K" genannten Plichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht eingereicht. Untersuchungen bezüglich der Verbuchung von Aktien-Optionen hatten für die Verzögerung gesorgt und führen nun dazu, dass Apple nachträglich eine Belastung von 84 Millionen US-Dollar verbucht.

OpenBC geht für 30,- Euro an die Börse

Ausgabekurs am unteren Ende der Preisspanne. Rund 95 Millionen Euro wollte die Open Business Club AG (OpenBC) mit ihrem Börsengang erlösen, doch die Aktien konnten offenbar nur am unteren Ende der gesetzten Preisspanne platziert werden. Der Ausgabekurs wurde auf 30,- Euro festgesetzt, was OpenBC immerhin rund 75 Millionen Euro beschert. Gehandelt wird das Papier ab heute.

19 Prozent der OpenBC-Aktien gehen an die Mitglieder

Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember 2006. Bei seinem Börsengang will OpenBC bis zu 19 Prozent des Emissionsvolumens an registrierte Mitglieder vergeben. Dabei richtet sich das Angebot nicht nur an zahlende Kunden, sondern auch an alle, die die Kontaktbörse gratis nutzen, jedoch bereits seit der ersten Stunde dabei sind oder sich als Moderatoren betätigen. Die Zeichnungsperiode soll voraussichtlich vom 4. bis 6. Dezember 2006 dauern. Ab sofort können sich Interessierte für eine bevorrechtigte Zuteilung anmelden.

Ist OpenBC alias Xing mehr als 100 Millionen wert?

Börsengang von OpenBC könnte schon im Dezember 2006 erfolgen. Ein Emissionsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro strebt OpenBC bei seinem geplanten Börsengang an, dies schloss OpenBC-Gründer Lars Hinrichs gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD) nicht aus. Derweil fand am Wochenende die angekündigte Umbenennung statt: OpenBC heißt jetzt Xing.

OpenBC/Xing kündigt Börsengang an

Unternehmen hat im letzten Geschäftsjahr 5,99 Millionen Euro umgesetzt. OpenBC will innerhalb der nächsten sechs Monate an die Börse, je nach Entwicklung am Kapitalmarkt. Besonders langjährige Mitglieder von OpenBC bzw. Xing, wie die Plattform künftig heißen soll, will Open Business Club AG bevorzugt bedienen, vorausgesetzt, sie haben ihren Wohnsitz in Deutschland oder in der Schweiz.

Nvidia kauft iPod-Zulieferer PortalPlayer

Hersteller von Systems-on-a-Chip für 357 Millionen US-Dollar übernommen. Überraschend hat Nvidia bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Firma PortalPlayer übernehmen will. PortalPlayer war bis vor kurzem Apples wichtigster Lieferant für Komponenten des iPod und verlor große Teile seiner Apple-Aufträge an Samsung.

Rückenwind für deutsche Tools zum Chip-Design

Electronic Design Automation (EDA) macht Fortschritte. Das bereits 2002 gegründete Unternehmen ChipVision aus Oldenburg hat mit 6,4 Millionen US-Dollar von Investoren seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. ChipVision stellt zwar nicht die Softwarewerkzeuge für die renommierten CPUs her, dafür sind die Tools für ein "System on a Chip" (SoC) reichlich interessant - sie optimieren die Halbleiter auf Stromsparen.

Gewinnwarnung von Medion, Aktie stürzt ab

Umsatzziel kann um bis zu 25 Prozent verfehlt werden. Der Aldi-Lieferant Medion erwartet für das vierte Quartal des Jahres 2006 einen deutlich schwächeren Umsatz und Gewinn als bisher geplant. Zwar sollen im vierten Quartal noch Gewinne erzielt werden, die Jahresbilanz soll jedoch laut Medion mit roten Zahlen enden.
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hotel.de plant Börsengang

Emissionserlös soll europäische Expansion unterstützen. Die hotel.de AG will Mitte bzw. Ende Oktober 2006 an die Börse gehen, ein positives Kapitalmarktumfeld vorausgesetzt. Das Unternehmen bietet Online-Reservierungsdienste für die weltweite Vermittlung von Hotelübernachtungen, der Schwerpunkt liegt bei Online-Geschäftskundenbuchungen.

Bank und Börse machen Novell Ärger

Folgen der Verschiebung des Quartalsberichts. Wie anderen IT-Unternehmen, die auf Grund einer Untersuchung der Verbuchung von Aktienoptionen ihre Quartalsberichte verschoben haben, droht auch Novell der Rauswurf von der US-Technologiebörse Nasdaq. Zudem mahnt einer von Novells Geldgebern an, das Unternehmen habe seine Pflichten nicht erfüllt.

DivX strebt an die Börse

Börsengang soll knapp 150 Millionen US-Dollar erlösen. Knapp 150 Millionen US-Dollar will DivX mit dem Gang an die Börse einsammeln, der für die kommende Woche angepeilt ist. Insgesamt sollen rund 10,5 Millionen Aktien platziert werden.

Google hat zu viel Geld

Suchmaschinen-Betreiber will nicht als Investment-Fonds behandelt werden. Rund 14,4 Milliarden US-Dollar hat Google auf der hohen Kante, darunter allein 4 Milliarden in bar und 5,8 Milliarden in gängigen Wertpapieren. Dadurch drohen Google verschärfte Auflagen durch die US-Börsenaufsicht, denn der Suchmaschinenbetreiber könnte als Investment-Fonds klassifiziert werden, berichtet das Wall Street Journal.

Qimondas Börsengang fällt kleiner aus

Aktien werden ab 9. August 2006 an der New Yorker Börse gehandelt. Am heutigen 9. August 2006 geht Infineons Speichertochter Qimonda in New York an die Börse. Der Emissionspreis beträgt allerdings nur 13,- US-Dollar, angestrebt hatte das Unternehmen 16,- bis 18,- US-Dollar.

Neue Übernahmegerüchte: Will AMD ATI kaufen?

Angebot steht laut kanadischer Tageszeitung unmittelbar bevor. Die seit Monaten immer wieder auftauchenden Spekulationen um eine mögliche Übernahme von ATI durch AMD erhalten nun wieder neue Nahrung. So beruft sich das kanadische Blatt "Globe and Mail" auf Börsenkreise, nach denen die Übernahme bereits in der kommenden Woche erfolgen könnte.

Trolltech will an die Börse

Antrag auf Börsenzulassung an der OSE eingereicht. Der Softwarehersteller Trolltech plant den Börsengang und hat entsprechende Pläne bei der Osloer Börse eingereicht. Das bekannteste Produkt von Trolltech ist die GUI-Bibliothek Qt, die auch die Basis des Linux- und Unix-Desktops KDE ist.

Vodafone will Anteile an Verizon verkaufen

Sanierungsplan für Vodafone. Der britische Mobilfunkriese Vodafone will seine Beteiligung an einem Gemeinschaftsprojekt mit Verizon Communications wahrscheinlich noch im Mai für 48 Milliarden US-Dollar verkaufen. Vodafone-Chef Arun Sarin will damit die Mobilfunkaktivitäten sanieren. Außerdem soll das Portfolio mit Breitband- und Festnetzanschlüssen aufpoliert werden.

Magix-Aktien zum Börsenstart knapp unter Ausgabekurs

Emission 13fach überzeichnet, Emissionspreis bei 16,40 Euro. Die Aktien des Berliner Softwareherstellers Magix sind mit einem Emissionspreis von 16,40 Euro im Prime-Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gestartet. Das Papier war 13fach überzeichnet, doch die ersten Kurse liegen knapp unter dem Ausgabekurs.

Corel will zurück an die Börse

Ausgabe von 8 Millionen Aktien für je bis zu 20 US-Dollar geplant. Im Juni 2003 hatte Vector Capital die kanadische Softwareschmiede Corel vollständig übernommen, das Unternehmen verschwand damit vom Börsenparkett. Nun plant Corel die Rückkehr an die Börse in Toronto und die US-Technologiebörse Nasdaq. Bis zu 160 Millionen US-Dollar soll der Börsengang erlösen.

Google: Neue Aktien sollen 2 Milliarden US-Dollar bringen

Aktien sollen steigende Nachfrage von Index-Fonds befriedigen. Mit der Ausgabe von 5,3 Millionen Aktien will Google rund 2,1 Milliarden US-Dollar neues Kapital in seine Kassen spülen. In erster Linie will Google mit den neuen Aktien aber die steigende Nachfrage nach den Papieren befriedigen.

Magix geht Anfang April an die Börse

Bis zu 5,3 Millionen Aktien können vom 3. bis 5. April gezeichnet werden. Das Berliner Multimedia-Unternehmen Magix AG geht an die Börse. Rund 5,2 Millionen Aktien sollen an der Frankfurter Wertpapierbörse platziert werden, die Zeichnungsfrist läuft vom 3. bis 5. April 2006.

Googles Aktien künftig im S&P-Index

Index der 500 wichtigsten US-Unternehmen nimmt Google auf. Die Aktien von Google werden in den US-Aktienindex "Standard & Poor's 500" (S&P 500) aufgenommen. Der Index spiegelt die Kursentwicklung der 500 wichtigen US-Unternehmen wider, in deren Kreis damit auch Google aufsteigt.

Google-Präsentation gibt ungewollte Einblicke

Versehentlich veröffentlichte Anmerkungen sind aus dem letzten Jahr. Google hat versehentlich eine Präsentation für Analysten veröffentlicht, die so nicht für fremde Augen gedacht war. Einige Aussagen darin seien sogar falsch, so Google in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht.

klickTel strebt an die Börse

Börsengang noch für 2006 geplant. Die klickTel GmbH will noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Das Unternehmen erwirtschaftete mit medienübergreifenden Telefon- und Brancheninformationen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 einen Jahresumsatz von rund 16 Millionen Euro.

Plant Regierung Telekom-Aktien-Verkauf in Milliardenhöhe?

Privatisierung von Staatsbesitz soll zur Haushaltskonsolidierung beitragen. Der neue Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) plant nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, deutlich mehr als bisher bekannt das Staatsvermögen zu verkaufen, um die Neuverschuldung des Bundes einzugrenzen. Dabei sollen auch Milliarden mit dem Verkauf von Telekom-Aktien erlöst werden.

Google will 4,18 Milliarden US-Dollar

Neue Aktien sollen zum Preis von 295,- US-Dollar platziert werden. Wie schon zuvor angekündigt, will Google weitere rund 14,2 Millionen Aktien an der Börse platzieren. Den Preis pro Aktie hat Google nun auf 295,- US-Dollar festgesetzt und liegt damit nochmals über dem eigentlich anvisierten Preis.

Google will neues Geld einsammeln

Verkauf von 14,2 Millionen Aktien sollen rund 4 Milliarden US-Dollar einbringen. Mit dem Verkauf von rund 14,2 Millionen eigenen Aktien will Google seine Kassen auffüllen. Insgesamt soll die Platzierung dem Unternehmen bis zu 4,18 Milliarden US-Dollar einbringen.

Taschenspielertricks bei Take-Two

Börsenaufsicht stellt Ermittlungen gegen Take-Two ein. Der Spielepublisher Take-Two teilte mit, dass die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) ihr Ermittlungsverfahren gegen das Unternehmen gegen eine Zahlung von 7,5 Millionen US-Dollar eingestellt hat.

SCO reicht fehlende Bilanzunterlagen ein

Unternehmen hofft auf Gnade der US-Börsenaufsicht. Mit gehöriger Verspätung hat SCO jetzt noch fehlende sowie korrigierte alte Bilanzunterlagen bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereicht. Die SEC hat SCO bereits mit dem Ausschluss von der Börse gedroht, da das so genannte 10-K-Formular mit den Ergebnissen des am 31. Oktober 2004 beendeten Quartals nicht rechtzeitig abgegeben wurde.

SAP schlägt deutlich erhöhte Dividende vor

Kontinuierliche Dividendenausschüttung seit 1988. Vorstand und Aufsichtsrat der SAP AG schlagen der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2004 eine Dividende in Höhe von 1,10 Euro je Stammaktie vor. Im Vorjahr waren es 0,80 Euro je Stammaktie. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung der Ausschüttung je Stammaktie von 37,5 Prozent.

SCO meldet Fehler in den eigenen Bilanzen

Zahlen der ersten drei Quartale 2004 werden korrigiert. SCO hat offenbar größere Probleme mit seinen Finanzen bzw. seinem Rechnungswesen als bisher bekannt. Während dem Unternehmen derzeit ein Ausschluss von der Börse NASDAQ droht, räumte man nun auch Fehler in den Bilanzen der letzten Quartale ein.

Börse droht SCO mit Rauswurf

Nasdaq rügt SCO wegen verspäteter Pflichtmitteilung. Die US-High-Tech-Börse Nasdaq droht SCO mit dem Rauswurf. Das Unternehmen habe eine Pflichtmitteilung (Form 10-K) mit den Finanzdaten des am 31. Oktober 2004 beendeten Quartals nicht fristgerecht eingereicht.

Google-Börsengang: Registrierungsseite gestartet

Festlegung des "Clearing Price". Seit dem 30. Juli 2004 ist die Website, über die man sich als Inhaber einer US-Sozialversicherungsnummer für den Börsengang von Google registrieren kann, online. Die dafür reservierten Google-Aktien sollen über ein Versteigerungsverfahren unter den Interessenten verteilt werden.

Google: Aktien sollen 108 bis 135 US-Dollar kosten

Unternehmen mit 30 bis 36 Milliarden US-Dollar bewertet. Googles Aktien sollen zwischen 108,- und 135,- US-Dollar kosten, das geht aus einem erweiterten Verkaufsprospekt hervor, den Google jetzt bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hat.

Seagate will neue Aktien ausgeben

Festplattenhersteller meldet Quartalsverlust. Seagate will durch die Ausgabe neuer Aktien zusätzliches Kapital einsammeln, Ein entsprechender Antrag wurde bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereicht. Zudem gab das Unternehmen seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 bekannt.

Google geht an die Börse

Börsengang soll rund 2,71 Milliarden US-Dollar einbringen. Der Suchmaschinenbetreiber Google hat jetzt offiziell seinen Börsengang angekündigt. Dieser soll rund 2,7 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen, doch ganz normal verhält sich Google dabei nicht.

Lindows will an die Börse

Börsengang soll 57,5 Millionen US-Dollar einbringen. Der Linux-Anbieter Lindows, der seine Linux-Distribution Lindows OS auf Druck von Microsoft kürzlich in Linspire umbenannte, will an die Börse, berichtet das Wall Street Journal. Insgesamt will Lindows im Rahmen einer holländischen Auktion 57,5 Millionen US-Dollar einsammeln.

Opera geht an die Börse

Norwegischer Browserhersteller mit starkem Wachstum. Opera strebt an die Börse, das gab das norwegische Unternehmen jetzt zusammen mit Zahlen für das vergangene Quartal bekannt. Der Browserhersteller hat im vierten Quartal 2003 einen Umsatz von knapp 3,3 Millionen Euro erzielt, mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zum vierten Quartal 2002.

Infomatec-Anleger können auf Schadenersatz hoffen

Anlegeranwalt Rotter gibt Hoffnungssignal. Nach dem Strafurteil gegen Infomatec-Gründer Gerhard Harlos steigen auch die Chancen geprellter Kleinanleger, vor den Zivilgerichten Schadenersatz zu bekommen. Das sagte der Münchner Rechtsanwalt Klaus Rotter dem Tagesspiegel.

Weiteres Ermittlungsverfahren gegen MobilCom-Gründer

Diskreter Transfer ins Ausland. MobilCom-Gründer Gerhard Schmid droht weiterer Ärger mit der Justiz. Nachdem die Staatsanwaltschaft Kiel Ende August Anklage gegen Schmid wegen Untreue zu Lasten der MobilCom AG beim Landgericht eingereicht hat, laufen auch noch Ermittlungen wegen des Verdachts der Zwangsvollstreckungsvereitelung, schreibt der Spiegel.

MobilCom veräußert 20-prozentigen Freenet-Anteil

Mehrheit bleibt erhalten. Die MobilCom AG, Büdelsdorf, will kurzfristig ihren 73-prozentigen Anteil (13,65 Millionen Aktien) an der Freenet.de AG um bis zu 20 Prozent (3,75 Millionen Aktien) reduzieren. Das haben Vorstand und Aufsichtsrat am Abend des 17. Septembers 2003 beschlossen.

Offenbar massive Kurspflege durch MobilCom-Gründer Schmid

Firma von Schmids Ehefrau sorgte für Spitzenumsätze. Ex-MobilCom-Chef Gerhard Schmid und seine Ehefrau Sybille Schmid-Syndram haben den Aktienkurs des eigenen Unternehmens offenbar über Jahre hinweg durch gewaltige Kauf- und Verkaufsaufträge an den Börsen beeinflusst. Das berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung auf Ermittlungsakten der Kieler Staatsanwaltschaft.

Mobile.de will Privatanzeigen kostenpflichtig machen

Autobörse geht Kunden ans Portemonnaie. Der Autobörsenbetreiber mobile.de teilte mit, dass man auch von privaten Kunden ab dem 8. September 2003 eine Einstellgebühr für ihre Fahrzeuginserate verlangen wird. Nach einem Einführungspreis in Höhe von 8 Euro beträgt der reguläre Preis ab 1. Januar 2004 pro Inserat 10 Euro.

Comroad-Urteil: Haftung für Aktienkursverlust

Erfundene und falsche Unternehmenszahlen - Anleger entschädigt. Die ständige Veröffentlichung falscher Unternehmenszahlen führte bei Comroad, einem gefallenen Stern des Neuen Marktes, zu einer dauernden positiven Anlagestimmung. Das Landgericht Frankfurt (Main) hat nun in einem Urteil bestätigt, dass diese falschen Angaben Motiv für den Erwerb von Aktien waren. Der Verlust nach Offenlegung der Täuschung und damit einhergehendem Kursverfall kann deshalb wegen der sittenwidrigen Schädigung schadenersatzpflichtig sein. Mit dieser Begründung hat die 7. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Frankfurt am Main die Aktiengesellschaft zur Zahlung von 7.500 Euro an einen klagenden Anleger verurteilt.