SCO meldet Fehler in den eigenen Bilanzen
Während SCO im dem Abschluss für das vierte Quartal 2004 noch immer hinterherhinkt, müsse man nun zudem die Abschlüsse der drei vorangegangenen Quartale überarbeiten. Diese enthalten laut SCO Fehler und man solle sich daher nicht länger auf das Zahlenwerk verlassen.
Allerdings, so SCO weiter, die zu erwartenden Korrekturen sollen keinen Einfluss auf den zuvor gemeldeten Gewinn pro Aktie haben. Schuld seien Fehler bei der Verbuchung von Aktien, die als Bonus an Mitarbeiter ausgegeben wurden. Sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, will SCO auch das so genannte 10-k-Formular bei der US-Börsenaufsicht einreichen, das diese schon angemahnt und mit Börsenausschluss gedroht hatte.
Den drohenden Ausschluss von der NASDAQ konnte SCO unterdessen fürs Erste abwenden, dem Antrag auf eine Anhörung wurde von der Börse stattgegeben, ein entsprechender Termin auf den 17. März 2005 festgesetzt.

