Steve Ballmer dämpft Erwartungen zu Vista-Absatz
In dem Gespräch, das bei Microsoft als Abschrift in Form eines Word-Dokuments(öffnet im neuen Fenster) vorliegt, meinte Ballmer: "Für uns sieht es so aus, als wären die Leute etwas zu optimistisch, oder zumindest optimistischer als wir selbst, was den mit Windows generierten Umsatz angeht." Allein um seinen Umsatz zu erhalten, müsse Microsoft aber immer wieder neue Windows-Versionen auf den Markt bringen, meinte Ballmer weiter: "Wir werden nicht wieder fünf Jahre für die nächste große Windows-Version brauchen, das verspreche ich."
Da sich die Microsoft-Aktie seit rund einem Jahr in gespannter Erwartung der Vorstellung von Vista kaum bewegt hat, musste sich Ballmer auch Kritik zu den Online-Aktivitäten des Unternehmens gefallen lassen. Mit Vista als Basis – was letztlich dessen Verkauf ankurbeln soll – will Microsoft auch den Online-Dienst "Live" richtig durchstarten lassen, der unter anderem alle Geräte mit Microsoft-Betriebssystemen vom Smartphone bis zur Xbox 360 vernetzen soll.
Im Online-Bereich, so Ballmer, müsse man sich aber richtig anstrengen: "Wir sind bei werbefinanzierten Online-Angeboten die Nummer drei in der Welt, hinter Google und Yahoo. Wir mögen es aber nicht, die Nummer drei zu sein. Also werden wir in das investieren, was nötig ist: Forschung und Entwicklung und die Akquise von Kunden."
- Anzeige Hier geht es zu Windows 11 Home bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


