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RAZR-Pleite: Carl Icahn will in Motorolas Board mitreden

Motorola-Gewinne sinken, im Schnitt 12 US-Dollar weniger pro Handy

Der Investor Carl Icahn will sich beim Jahrestreffen der Motorola-Aktionäre 2007 um einen Platz im Board von Motorola bemühen, um in Zukunft die Geschicke des Handyherstellers mitzubestimmen. Laut Motorola machte Icahn offiziell keine Angabe zu seinen Beweggründen. De facto dürften jedoch die schlechten Umsatzergebnisse von 2006 ein starkes Motiv für das Einmischen sein. Derzeit hält Icahn 1,39 Prozent des Firmenkapitals.

Artikel veröffentlicht am , yg

Die Motorola-Aktie hat 2006 rund 19 Prozent an Wert verloren. Im vierten Quartal 2006 ging der Gewinn des Konzerns um 48 Prozent zurück, die Marge sank um 4,4 Prozent. Die erwarteten 13 bis 15 Prozent Gewinnmarge, die Motorola-Chef Ed Zander für die Handysparte versprochen hatte, wurden insgesamt verfehlt.

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Probleme bereiteten vor allem die billigen Handymodelle von Sony Ericsson, Nokia und Samsung. Um im Preiskampf mithalten zu können, hat Motorola mit Preissenkungen bei den Handymodellen Q und RAZR reagiert. In Schwellenmärkten hat der amerikanische Handybauer Mobiletelefone eingeführt, die weniger als 50,- US-Dollar kosten. Dadurch ist der Verkaufspreis für Motorola-Handys im letzten Quartal im Schnitt um 12,- US-Dollar auf 119,- US-Dollar gesunken, wie die Financial Times Deutschland berichtet.

Icahn gilt als margenorientierter Geschäftsmann, der schon Großkonzerne wie Texaco, Phillips Petroleum oder Trans World Airlines bewegte. Die Börse nahm die Nachricht positiv auf: Die Motorola-Aktie stieg um sieben Prozent.

Ob die Berufung in das Motorola-Board klappt, wird sich zeigen. Noch steht der Termin für das Aktionärstreffen 2007 nicht fest.



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Gunter 31. Jan 2007

Texaco und TWA gibts nicht mehr. Woran das wohl liegt...

Motjo 31. Jan 2007

Jahrelang setzen sie auf das gleiche Design eines Handys. Dieses Handy war damals nur ein...


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