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Manfred Krug bittet T-Aktionäre um Verzeihung

Aktien-Erstausgabe für knapp 15 Euro, Preis heute weniger als 14 Euro. Manfred Krug, Fernsehanwalt und Ex-Tatort-Kommissar, bedauert, 1996 Werbung für die Telekom-Aktien gemacht zu haben. Um sich selbst zu strafen, behauptet er, seine Papiere bis heute zu halten, wie die Financial Times Deutschland berichtet. Der Erstausgabepreis betrug 28,50 DM (14,57 Euro), viele Anleger vertrauten dem Papier, das auch Volksaktie genannt wurde, und verloren. Heute steht die Aktie bei 13,59 Euro.
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"Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind" , gibt die Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster) Krug wieder. Angeblich besitzt er seine Telekom-Aktien immer noch: "Ich betrachte es als eine Art Selbstbestrafung. Es sind bis heute die einzigen Aktien, die ich selbst gekauft habe."

Anfangs schien die Aktie durchaus ein Erfolg zu werden: 1,9 Millionen Privatanleger kauften beim Börsengang am 18. November 1996 ein paar Anteile. Manfred Krugs Auftreten in der Werbung dürfte viele Interessenten, die bislang noch keine Erfahrung mit Aktien hatten, zum Kauf bewogen haben.

713 Millionen T-Aktien wurden verkauft, die Telekom nahm 10 Milliarden Euro ein. Im März 2000 erreichte die T-Aktie einen Höchststand von 104,90 Euro. Doch als die Internetblase platzte, fiel auch die Aktie deutlich. Sie hat sich bis heute wenig erholt und steht derzeit bei 13,59 Euro.


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