Versatel plant Börsengang
"Ein direkter Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet uns zusätzliche finanzielle Flexibilität, um an dem erwarteten starken Wachstum im deutschen Breitbandmarkt, einem der attraktivsten Telekommunikationsmärkte Europas, noch stärker zu partizipieren. Ein Börsengang ist somit nach der positiven Entwicklung der letzten Jahre ein folgerichtiger Schritt für das Unternehmen" , so Versatel-Chef Peer Knauer.
Versatel will in seinen Zielregionen und -märkten zum führenden alternativen Infrastruktur-Anbieter von Breitbanddiensten werden. Dazu soll das Netz weiter ausgebaut werden, um auch Kunden in heute noch nicht versorgten Regionen zu erreichen. Dies soll sowohl durch den Ausbau der bestehenden Netzinfrastruktur, also den Anschluss weiterer Hauptverteiler, als auch durch ausgewählte Akquisitionen deutscher Regional- und Stadtnetzbetreiber geschehen.
Versatel ist derzeit in elf Bundesländern und 170 deutschen Städten mit seiner Netzinfrastruktur präsent und deckt damit nach eigenen Angaben etwa 7,9 Millionen Haushalte ab. Das Unternehmen erzielte 2006 einen Pro-forma-Umsatz von 666,2 Millionen Euro. Das um bestimmte Einmaleffekte bereinigte EBITDA von Versatel belief sich 2006 auf 211,8 Millionen Euro.
Ein signifikanter Anteil der zu platzierenden Aktien soll aus einer Kapitalerhöhung kommen. Dennoch werden sich die Altaktionäre wohl in nicht kleinem Umfang von Anteilen trennen.
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