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Google hat zu viel Geld

Suchmaschinen-Betreiber will nicht als Investment-Fonds behandelt werden. Rund 14,4 Milliarden US-Dollar hat Google auf der hohen Kante, darunter allein 4 Milliarden in bar und 5,8 Milliarden in gängigen Wertpapieren. Dadurch drohen Google verschärfte Auflagen durch die US-Börsenaufsicht, denn der Suchmaschinenbetreiber könnte als Investment-Fonds klassifiziert werden, berichtet das Wall Street Journal.
/ Jens Ihlenfeld
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Vor diesem Hintergrund habe Google bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) beantragt(öffnet im neuen Fenster), von den entsprechenden Regelungen ausgenommen zu werden, schreibt das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster). Google existiere nicht, um in andere Unternehmen zu investieren, sondern um sein Internet- und New-Media-Geschäft voranzutreiben.

Der Investment Company Act aus dem Jahre 1940 sieht für Unternehmen, die mehr als 40 Prozent ihrer Aktiva in bestimmten Werpapierarten angelegt haben, zusätzliche Auflagen vor. Google argumentiert nun, man sei nicht im Investment-Geschäft tätig, lebe nicht davon zu investieren und zu deinvestieren bzw. mit Wertpapieren zu handeln. Nur 8 Prozent von Googles Nettogewinn in Höhe von 1,47 Milliarden US-Dollar 2005 kamen aus dem Investment-Bereich.

Für den Fall, dass der Antrag nicht erfolgreich sei, habe Google angekündigt, seinen Investment-Mix so zu verändern, dass die besagte Regelung keine Anwendung findet.


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