Magix geht Anfang April an die Börse
Bis zu 5,3 Millionen Aktien können vom 3. bis 5. April gezeichnet werden
Das Berliner Multimedia-Unternehmen Magix AG geht an die Börse. Rund 5,2 Millionen Aktien sollen an der Frankfurter Wertpapierbörse platziert werden, die Zeichnungsfrist läuft vom 3. bis 5. April 2006.
Die Preisspanne, zu der die Aktien gezeichnet werden können, will Magix voraussichtlich am 30. März 2006 bekannt gegeben. Die Erstnotiz der Magix-Aktie im Amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 6. April 2006 geplant.
Das Geschäftsmodell des 1993 durch die heutigen Vorstände Jürgen Jaron und Dieter Rein gegründeten Unternehmens besteht darin, die von Magix entwickelten Onlinedienste, Softwareprodukte und digitalen Inhalte einer möglichst großen Zahl privater und gewerblicher Anwender zugänglich zu machen.
Derzeit beschäftigt Magix knapp 250 Mitarbeiter und hat Tochtergesellschaften in Europa sowie den USA. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 27,5 Millionen Euro bei einem EBIT (Gewinn von Zinsen und Steuern) von rund 4,9 Millionen Euro. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz auf 10,9 Millionen Euro, das EBIT lag bei rund 4,0 Millionen Euro.
Den Emissionserlös will Magix insbesondere in den Ausbau seiner Marktstellung bei Onlinediensten und digitalen Inhalten investieren. Dazu gehören die Erweiterung der Präsenz im Bereich der Online-Communities und Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Wachstumsstrategie umfasst auch die Akquisition von Unternehmen mit dem Ziel, zukunftsträchtige Technologien zu erwerben, Zugang zu Online-Communities zu gewinnen oder die Kundenbasis zu erweitern.
Allerdings stammen nur 1,35 Millionen der angebotenen Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Weitere 3,93 Millionen Aktien werden von den Altaktionären abgegeben. Auch nach vollständiger Platzierung aller angebotenen Aktien werden die beiden Vorstände und Unternehmensgründer Jürgen Jaron und Dieter Rein sowie weitere Manager der Magix-Gruppe direkt und indirekt mehr als 50 Prozent des Grundkapitals halten. Der seit 2000 engagierte Wagnis- und Wachstumsfinanzierer 3i Group gibt ebenso wie die tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, eine Tochtergesellschaft der KfW, wesentliche Anteile ab.
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Ich hab meine Versionen zu Upgradepreisen bekommen. Kommt vielleicht daher, dass ich...
Genau dafür gibt es die Links zu einem Artikel.
in die Miesere. Kleine Firmen überleben den Aktienmarkt meist nicht lange unbeschadet...