Google hat eine Vorschauversion seines auf Tablets optimierten Betriebssystems Android 3.0 alias Honeycomb zusammen mit dem zugehörigen SDK veröffentlicht. Das ursprünglich für Smartphones entwickelte Betriebssystem verfügt in der Version 3.0 über ein neues Userinterface, das Google als "holographisch" bezeichnet und wurde von Grund auf für Geräte mit größerem Display entwickelt.
Das KDE-Team hat bei der Entwicklung der KDE SC 4.6 viel Arbeit in den Unterbau der Softwaresammlung gesteckt. Über den Fenstermanager Kwin werden deren Ergebnisse sichtbar.
Microsofts Windows-Phone-7-Team sucht die Zusammenarbeit mit Hackern. Ein Treffen mit ChevronWP7 gab es bereits - erklärtes Ziel ist es, Jailbreaking von Smartphones mit Windows Phone 7 unnötig zu machen und Homebrew-Entwicklern einen einfacheren Zugang zur Plattform zu verschaffen.
HP hat drei weitere Markennamen beim US-Patent- und Markenamt eingereicht, die möglicherweise für kommende WebOS-Tablets verwendet werden. Es bleibt spannend, welche der bisher in Umlauf befindlichen Bezeichnungen den Zuschlag erhält.
X-RHex ist ein Laufroboter, der sich auf sechs rotierenden Beinen fortbewegt. Mit diesem Antriebssystem soll er in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt werden können.
Mit dem "Virtual Desktop for Smart Business" stellt IBM einen mobilen Arbeitsplatz vor. Damit sollen Mitarbeiter in Unternehmen auch vom Smartphone oder Tablet aus auf Desktopapplikationen zugreifen können, die unter Windows und Linux laufen.
Der Scandienstleister Officedrop hat mit Cloud Capture eine kostenlose Software für Windows und Mac OS X vorgestellt, die eingelesene Dokumente zu Google Docs und Evernote verschiebt. In der Betaphase ist sie kostenlos.
Für Googles Nexus S steht ein Update für Android 2.3 bereit. Damit wird unter anderem ein zehn Monate alter Fehler in der SMS-Anwendung von Android beseitigt. Der Absturzfehler ist weiterhin vorhanden.
Google hat Android 2.2.2 für das Nexus One veröffentlicht. Mit dem Update wird immerhin ein lästiger Fehler in der SMS-Anwendung beseitigt. Ein anderer im November 2009 gemeldeter SMS-Fehler ist noch nicht korrigiert.
Ein Trojaner, der sich auf Windows, Mac OS X und Linux-Systemen ausbreitet, enthält selbst so gravierende Lücken, dass er sogar von Dritten ausgenutzt werden kann. Der in Java geschriebene Jnanabot verbreitet sich gegenwärtig über Facebook.
Parallel zur Sicherheitskonferenz Blackhat 2011 hat Microsoft den Attack Surface Analyzer veröffentlicht. Das kostenlose Programm, das sich im Betastadium befindet, zeigt Veränderungen im Windows-System nach einer Softwarekinstallation.
Es sind weitere Details zu HPs kommenden WebOS-Tablets bekanntgeworden. Das Topaz soll demnach als erstes WebOS-Tablet im Juni 2011 auf den Markt kommen. Außerdem gibt es neue Details zu den Geräten - auch zum Opal.
Die Musikerkennungssoftware Shazam gibt es nun auch für Nokias Symbian-3-Smartphones. Neben einer kostenlosen Version mit erheblichen Einschränkungen gibt es auch die Encore-Ausführung mit allen Funktionen.
Das Gnome-Projekt gibt einen Ausblick auf die kommende Version seines Desktops, Gnome 3. Die seit langem erwartete Version soll im April 2011 erscheinen.
Xfce ist nach zweijähriger Entwicklungszeit in der Version 4.8 veröffentlicht worden. In erster Linie wurde der Linux-Desktop an die modernen Linux-Frameworks angepasst und die Benutzeroberfläche erweitert.
HP will zwei WebOS-Tablets auf den Markt bringen. Erste Details zum Topaz und Opal sind vorab bekanntgeworden. HP hat darauf reagiert und verkündet, im Februar 2011 noch weitaus mehr Neuigkeiten rund um WebOS vorstellen zu wollen.
Der erste Veröffentlichungskandidat des nächsten Linux-Kernels ist erschienen. Damit stehen auch weitgehend alle Funktionen fest, die in Kernel 2.6.38 integriert werden sollen, darunter ein Patch, der Desktopapplikationen beschleunigen soll.
Die letzte Hürde scheint genommen: Debian 6.0 alias Squeeze soll am ersten Wochenende im Februar 2011 erscheinen. Im Installer, der bislang die Veröffentlichung verhinderte, wurden die letzten Fehler korrigiert.
Die Khronos Group hat die Spezifikationen OpenMAX AL 1.1 und OpenSL ES 1.1 veröffentlicht. Sie sollen die Entwicklung von plattformunabhängigen Multimediaapplikationen vereinfachen.
Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
Die Entwickler der minimalistischen Textverarbeitung Writemonkey haben Version 2.0 des Programms vorgestellt. Es blendet die restliche Windows-Oberfläche komplett aus und verhält sich nun wie eine Schreibmaschine mit festem Anschlagspunkt in der Bildschirmmitte.
Entwickler haben Canonicals Unity-Desktop auf das UI-Framework Qt portiert. Während das Original 3D-Grafikchips und entsprechende Treiber benötigt, läuft Unity-2D auch auf Hardware, die lediglich 2D-Funktionalität hat.
Red Hat hat mit Version 5.6 ein Update für seine Enterprise-Linux-Reihe veröffentlicht. Neben zahlreichen neuen Hardwaretreibern hat RHEL 5.6 eine aktuelle Version des DNS-Servers Bind, der DNSSEC unterstützt.
Phase One hat seinen Kamerarohdatenentwickler Capture One in Version 6 in der deutschen Version vorgestellt. Mit der eingebauten Perspektivkorrektur können stürzende Linien ausgeglichen werden. Außerdem sind einige Bildbearbeitungsfunktionen für maskierte Bereiche dazugekommen.
Der Texteditor Textastic für Apples iPad in der neuen Version 2.0 kann über FTP und den Datenaustauschdienst Dropbox auch an Dateien gelangen, die nicht auf dem iPad gespeichert sind.
Ein jüngst veröffentlichtes Update für Windows 7 verursacht bei einigen Systemen einen Komplettabsturz. Eine Fehlerkorrektur gibt es bislang nicht, aber immerhin kann der Computer ohne große Mühe wieder zum Laufen gebracht werden.
LG ist enttäuscht über die Absatzzahlen von Windows Phone 7. Der Handyhersteller macht unter anderem die strikten Hardwareanforderungen von Windows Phone 7 dafür verantwortlich - weil sie die Geräte teuer machen.
Transgaming stellt seinen Dienst Cedega Ende Februar ein. Das auf einem Wine-Fork basierende Cedega erlaubt es, Windows-Spiele unter Linux zu verwenden. Die Cedega-Technik soll im Rahmen des Gametree Developer Program weiterleben.
Die Texterkennung Docscanner ist in einer Version für Mac OS X auf den Markt gekommen. Sie wandelt mit ihrer Schrifterkennung (OCR) abfotografierte oder gescannte Texte in durchsuchbare PDFs um.
Für die nächste Version des Linux-Kernels haben Entwickler bereits den Code für neue Grafiktreiber eingereicht, darunter für AMDs Fusion-Chipsätze. Zudem wurde die Unterstützung für Nvidias Fermi verbessert.
SPB hat eine Software veröffentlicht, um persönliche Daten von einem Symbian- oder Windows-Mobile-Smartphone auf ein Android-Smartphone zu bringen. Damit soll der Wechsel zu einem neuen Android-Gerät vereinfacht werden.
Es gibt Hinweise darauf, dass das Service Pack 1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 in Kürze erscheint. Microsoft hat ein vorbereitendes Update veröffentlicht, das auch schon für die Vorabversionen des Service Pack 1 benötigt wurde.
Apple hat erste Teile des Quellcodes einer quelloffenen Java-Version für Mac OS X veröffentlicht. Ziel ist eine Open-Source-Version des JDK 7, samt Cocoa-basierter Werkzeugsammlung.
Die für April 2011 geplante Ubuntu-Variante Natty Narwhal wird neben Eucalyptus auch die Openstack-Plattform für Cloud Computing enthalten. Canonical setzt damit weiter verstärkt auf Angebote rund um Cloud Computing.
Die KDE Software Compilation 4.5 ist auch für Windows verfügbar. Die Entwickler haben die freie Applikationssammlung in der Version 4.5.4 auf Windows portiert, damit dessen Benutzer ebenfalls auf den Anwendungsfundus zugreifen können.
Google hat einen Fehler in Android 2.3 bestätigt, der zu einem unerwarteten Android-Absturz des Nexus S führt. Noch vor wenigen Tagen hatte Google Fehlerberichte damit abgetan, dass ein Hardwaredefekt vorliege.
Im Sommer 2011 will Google Android 2.4 veröffentlichen. Die neue Android-Version trägt den Codenamen Ice Cream und soll ein halbes Jahr nach Android 2.3 erscheinen.
Programmierer Christian Baumgart hat mit Hyperdock ein Programm entwickelt, das die Windows-Funktion Aeropeek auf Mac OS X realisiert. Wird das Programmicon im Dock berührt, erscheint eine miniaturisierte Vorschau der Fensterinhalte.
Für die Linux-Kernel 2.6.32, 2.6.34 und 2.6.36 haben die Entwickler aktuelle Versionen veröffentlicht, die vor allem Fehler beheben. Version 2.6.34.8 ist das erste Update, das unter der Ägide des Entwicklers Paul Gortmaker erfolgte.
Util-Linux ist in Version 2.19 erschienen. Die Partitions- und Dateisystemwerkzeuge für Linux bieten neben einem neuen Trim-Befehl auch die Anwendung Lsblk, die Partitionen in einer Baumstruktur darstellt.
Bis Ende Januar 2011 können Interessierte Themenvorschläge für einen der 200 Konferenzvorträge einreichen, die für den diesjährigen Linuxtag geplant sind. Als Schwerpunkte sollen unter anderem das E-Publishing und die Plattformen für mobile Geräte Android und Meego dienen.
Auf öffentlichen Druck hin hat sich Google erstmals zu einem alten Fehler in Androids SMS-Applikation geäußert: SMS werden an falsche Empfänger versendet. Zu einem weiteren Monate alten SMS-Fehler schweigt Google weiterhin.
Sony Ericsson wird kein Android 2.2 alias Froyo für die Mobiltelefone der Xperia-X10-Modellreihe veröffentlichen. Die Android-Smartphones bleiben damit bei Android 2.1.
In Apples neuem Mac App Store gekaufte Programme sind in vielen Fällen nur schwach gegen unerlaubtes Kopieren geschützt. In manchen Fällen reicht es aus, Einträge in einigen Textdateien zu ändern, um eine kopierte Version zum Laufen zu bringen.
Der US-Anbieter Broadcom ist der Linux Foundation beigetreten. Damit will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Gemeinschaft bei der Entwicklung seiner Software und Treiber verstärken.
Apple hat mit rund 1.000 kostenlosen und -pflichtigen Applikationen heute seinen Mac App Store eröffnet. Über den App Store können Entwickler Apps für Mac OS X vertreiben, ähnlich wie dies bei iOS-Geräten möglich ist.