Openstack: Freies Wolken-Framework für Ubuntu
Ubuntu will in Version 11.04 oder 11.10 das Cloud-Framework Openstack integrieren. Es soll neben der von Ubuntu geförderten Eucalyptus-Lösung in die Servervarianten eingepflegt werden. Bislang setzte Ubuntu vornehmlich auf Eucalyptus(öffnet im neuen Fenster), dessen Kern unter der GPLv3 steht, die entsprechenden Verwaltungswerkzeuge aber unter einer geschlossenen Lizenz. Dazu gehört auch die Eucalyptus-Unterstützung für vSphere oder ESX von VMware.
Openstack hingegen will komplett quelloffen sein und wird unter anderem von AMD, Dell und Intel unterstützt. Die Nasa steuert die Technik hinter der eigenen Cloud-Plattform Nebula(öffnet im neuen Fenster) bei. Sowohl Rackspace als auch die Nasa haben sich verpflichtet, Openstack in ihren eigenen Cloud-Plattformen einzusetzen. Details zum Projekt sowie die Software finden sich unter openstack.org(öffnet im neuen Fenster).
Zu den Infrastrukturkomponenten von Openstack zählt der verteilte Objektspeicher Openstack Object Storage(öffnet im neuen Fenster) auf Basis von Rackspace Cloud Files. Das System nutzt Standardserver, die in einem Cluster zusammengeschlossen sind, um verlässlichen und redundanten Speicherplatz mit großer Kapazität zur Verfügung zu stellen.
Als zweite Komponente soll Openstack Compute(öffnet im neuen Fenster) eingeführt werden, hier ist eine erste Version für Mitte Oktober 2010 vorgesehen. Die in Python geschriebene Software basiert auf Nebula-Cloud-Technik der Nasa für die Einteilung und Verwaltung einer großen Zahl von Recheninstanzen. Dabei kommen die Frameworks Tornado(öffnet im neuen Fenster) und Twisted(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz.
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