Microsoft Patchday: Fast 50 offene Sicherheitslücken in Windows und Office
Allein im Internet Explorer muss Microsoft mit einem Patch(öffnet im neuen Fenster) vier gefährliche Sicherheitslücken beseitigen, die zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können. Zudem korrigiert der Internet-Explorer-Patch sechs weniger gefährliche Sicherheitslecks, die zum Ausspähen vertraulicher Informationen missbraucht werden können.
Mit insgesamt 13 unterschiedlichen Patches(öffnet im neuen Fenster) werden insgesamt 15 Sicherheitslücken von Windows geschlossen. Davon sind acht Sicherheitslecks als gefährlich einzustufen, denn Angreifer können darüber Schadcode ausführen. Das betrifft unter anderem die Komponenten Windows Media Player und .Net Framework. Die weiteren sieben Windows-Sicherheitslücken können zur Rechteausweitung, zum Ausspähen von Daten sowie für Denial-of-Service-Attacken verwendet werden.
In allen aktuellen Word-Versionen wurden elf gefährliche Sicherheitslecks beseitigt(öffnet im neuen Fenster), um Angriffe darüber künftig zu verhindern. In Excel mussten sogar 13 als gefährlich einzustufende Sicherheitslücken geschlossen(öffnet im neuen Fenster) werden, damit Angreifer darüber keinen Schadcode mehr ausführen können. Lediglich Excel 2010 sowie Works 9 sind von den Sicherheitslücken nicht betroffen.
Microsoft verteilt alle 16 Sicherheitspatches über die Updatefunktion des Betriebssystems respektive der entsprechenden Applikationen.
Ende September 2010 hatte Microsoft einen außerplanmäßigen Patch veröffentlicht, der ansonsten erst im Oktober 2010 erschienen wäre. Wäre dieser regulär am Patchday in diesem Monat erschienen, wären diesen Monat genau 50 Sicherheitslücken geschlossen worden.
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