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Pixelmator unterstützt neues Google-Bildformat

Die Mac-Bildbearbeitung Pixelmator ist in der Version 1.6.2 erschienen und kann nun mit Googles neuem Bildformat WebP etwas anfangen. Neben der Installation des Updates ist allerdings noch etwas Handarbeit notwendig, damit das klappt.

Artikel veröffentlicht am ,
WebP: Pixelmator unterstützt neues Google-Bildformat

Mit WebP hat Google ein neues Bildformat vorgestellt. Es soll Jpeg ersetzen und dank besserer Kompression und damit verringertem Bandbreitenbedarf das Web schneller machen. Pixelmator ist eine ebenenbasierte Bildbearbeitung für Mac OS X.

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Bei WebP kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der auf dem Videocodec VP8 basiert, den Google mit dem Unternehmen On2 gekauft und als Open Source freigegeben hat. Die bei VP8 genutzte Intraframe-Codierung hat Google dazu in einem Kompressionsverfahren für Standbilder weiterentwickelt. Hinzu kommt ein sehr schlankes Containerformat, das auf RIFF basiert und nur rund 20 Byte pro Bild beansprucht, sich aber leicht erweitern lässt, um Metadaten zu speichern.

Pixelmator 1.6.2 kann nicht nur Bilddateien im WebP-Format öffnen, sondern auch Bilder in dieses Format umwandeln. Wer will, kann mit einem Slice-Werkzeug ausgewählte Bildteile einer großen Grafik als kleine Einzelgrafiken speichern. Jede dieser Kacheln kann einen eigenen Namen und ein eigenes Dateiformat aufweisen. Ganz so weit wie Adobes Photoshop sind die Macher vom Pixelmator aber noch nicht. Ein HTML-Gerüst, das die einzelnen Kacheln zusammenhält, generiert das Programm nicht.

Auch der Dialog beim "Speichern fürs Web" ist auf WebP ausgelegt. So kann der Anwender mit Hilfe einer Vorschau kontrollieren, wie sich die Kompressionsgrade auf die Bildqualität auswirken.

WebP steht allerdings nicht von Haus aus im Exportdialog zur Verfügung. Zum Aktivieren muss zunächst bei geschlossener Bildbearbeitung im Terminal folgende Befehlskette eingegeben werden:

defaults write com.pixelmatorteam.pixelmator enableWebP YES

Pixelmator steht unter anderem in deutscher Sprache zur Verfügung und kann 30 Tage lang getestet werden. Es setzt eine Mac-OS-X-Version ab 10.6 Snow Leopard voraus. Die Vollversion kostet rund 47 Euro.

Eine Unterstützung für WebP fehlt Browsern derzeit noch. Wer nicht so lange warten will, bis Google, Mozilla und Opera nachgezogen haben, kann das neue Plugin Weppy von Nick Zitzmann verwenden. Es ist in einer Version für Chrome und Firefox sowie für Safari und Opera erhältlich.

Weppy ist kostenlos und läuft nur unter Mac OS X ab Version 10.5.

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Mit_linux_wär_d... 14. Okt 2010

Aha, also bleiben zwei Formate. Warum dann nicht JPEG und PNG wie bisher? Dann...


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