Abo
  • IT-Karriere:

Android

Google weist Oracles Klage zurück

Google hat Oracles Patentklage wegen Android in allen Punkten zurückgewiesen. Doch Googles Antwort geht über das übliche Maß hinaus.

Artikel veröffentlicht am ,

Android verletze die von Oracle genannten Patente entweder nicht, oder sie seien ungültig beziehungsweise nicht durchsetzbar. So weist Google im Groben die Klage von Oracle zurück. Das entspricht dem üblichen Vorgehen in solchen Verfahren. Doch Google geht noch einen Schritt weiter und bezieht die freie Java-Implementierung Apache Harmony in das Verfahren ein.

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Berlin
  2. über POLZIN GmbH Personalberatung, verschiedene Einsatzorte

Android enthält Teile der Open-Source-Java-Implementierung des Harmony-Projekts, das früher mit Sun stritt und heute mit Oracle. Kern ist die Lizenzpolitik von Sun bei Java. So kündigte Sun zwar an, Java als Open Source freizugeben und veröffentlichte auf der einen Seite auch entsprechenden Code sowie die notwendige Spezifikation, band auf der anderen Seite die Vergabe der entsprechenden Patentlizenzen aber an eine Kompatibilitätsprüfung. Diese Prüfung ist nur mit Suns Technology Compatibility Kit (TCK) möglich, das Sun aber eben nicht als Open Source veröffentlicht hat.

Das führte zum Streit, denn Sun bot dem Harmony-Projekt zwar das TCK an, aber nur mit erheblichen Einschränkungen für den Einsatz der Software des Harmony-Projekts. Die Verwendung auf mobilen Endgeräten war explizit untersagt. Oracle, damals noch nicht Besitzer von Sun, stellte sich wiederholt auf die Seite des Harmony-Projekts, änderte seine Position aber mit dem Kauf von Sun.

Damit räumt Google implizit ein, dass es unlizenzierte Technik von Sun beziehungsweise Oracle verwendet, sollte Oracle auch nur in einem Punkt seiner Klage recht bekommen. Google betont, die von Android verwendete Dalvik VM sei eben keine Java VM und überhaupt sei der Erfolg von Android vor allem durch dessen Open-Source-Charakter zu erklären.

Oracle unterstrich in einer Stellungnahme seine Position: Google habe Java ohne Lizenz verwendet und darüber hinaus so modifiziert, dass die Software nicht mit Javas grundlegendem Designprinzip "write once and run anywhere" vereinbar sei. Googles Code schade nicht nur Oracle, sondern auch Endkunden und Geräteherstellern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 124,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Elektrotacker für 67,99€, Akku Stichsäge für 95,99€, Akku Schlagbohrschrauber für...
  3. (Gutscheincode MSPC50) Alternate.de
  4. (u. a. Seagate Backup Plus Hub 8 TB für 149,00€, Toshiba 240-GB-SSD für 29,00€, Sandisk...

jaja83 06. Okt 2010

Muss toll sein mit solch einem ausgereiften Produkt in Verbindung gebracht zu werden...

AuthorAuthor 06. Okt 2010

Dieser Opportunismus ist ja wirklich billig. Ich habe nichts gegen abweichende...

Didiman 06. Okt 2010

Du hast nicht verstanden worum es hier geht

TTX 06. Okt 2010

Was ein gerede...keine Ahnung aber davon ganz viel :)

dergenervte 06. Okt 2010

Nein tun sie nicht, wofür auch. Nicht jede VM arbeitet gleich und es gab diese auch...


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /