Der Nachbau der Windows-API Wine 1.4 ist als Release-Candidate veröffentlicht worden. Die Entwickler frieren damit langsam den Quellcode ein und kümmern sich mehr um das Beheben von Fehlern als um das Entwickeln neuer Funktionen.
Der Anbieter für PostgreSQL-Dienste EnterpriseDB stellt nun auch einen Cloud-Dienst zur Verfügung. Dieser bietet ein Webinterface zur Administration und funktioniert mit der Amazon-Cloud und HPs Cloud Compute.
Die Qt-eigene Programmiersprache QML ist erstmals in KDE SC 4.8 enthalten und soll für einheitliche Oberflächen sorgen. Jedoch nutzen nur sehr wenige Anwendungen bereits QML, mit den nächsten Veröffentlichungen soll sich das ändern.
Ob Linux-Kernel, Firefox oder Chrome, die Versionsnummern scheinen vielen Nutzern willkürlich gewählt. Die Entwickler kündigen nun für den 1. April 2012 Xfce 4010 an - ein vorzeitiger Aprilscherz.
Die technischen Hürden einer Linux-Installation auf UEFI-Geräten werden sich überwinden lassen. Nutzerfreundlich wird das wohl aber nicht, befürchtet Entwickler Matthew Garrett.
Mit Oxygen-GTK3 fügen sich Anwendungen von Gnome 3 besser in KDE SC ein. Darüber hinaus gilt der Telepathy-Client von KDE als stabil genug für den Einsatz als Instant-Messenger.
Forscher der Universität Heidelberg wollen in Openstreetmap auch Innenräume aufnehmen. Eine Onlinedemo zeigt das Prinzip am Beispiel ihres Institutsgebäudes.
Die Software zur Audioproduktion Bitwig Studio soll neben Windows und Mac OS X auch Linux kommerziell unterstützen. Außerdem sollen mehrere Nutzer über das Internet ein Werk bearbeiten können.
Noch gibt es keine offiziellen Informationen, doch die Macher des Humble-Indie-Bundles arbeiten offenbar an einem Humble-Store. Erste Titel nutzen diesen Vertriebsweg bereits.
Der Init-Dämon Systemd enthält in der aktuellen Version erstmals den Protokollierungsdienst Journal. Dieses soll bisher genutzte Syslog-Dienste ersetzen, speichert Einträge jedoch in einem Binärformat.
Der Free Pascal Compiler 2.6.0 enthält einige Spracherweiterungen für verschiedene Pascal-Dialekte und die Kompatibilität zu Delphi ist verbessert worden. Der freie Compiler ist für viele Architekturen und Betriebssysteme erhältlich.
Sämtliche freie Software der Nasa soll mit einer Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt werden, wobei der Code und die Entwicklung über eine Webseite transparent verwaltet werden sollen. Eine Alphaversion von code.nasa.gov ist bereits erreichbar.
Ab sofort lässt sich KDE SC 4.8 RC2 testen. Die Vorabversion enthält bereits alle für KDE SC 4.8 geplanten Funktionen, etwa die Integration von Qt Quick. Die ersten in QML geschriebenen Anwendungen sind ebenfalls verfügbar.
Mit einem KWin-Effekt lassen sich beliebig viele offene Fenster über- oder nebeneinander anordnen. Die verfügbare virtuelle Arbeitsfläche wird so vergrößert und der Wechsel zwischen mehreren virtuellen Desktops unnötig.
Unzufriedenheit über die Ausrichtung von Mate und Gnome hat das Linux-Mint-Team zu dem Gnome-Shell-Fork Cinnamon veranlasst. Dieser wird wahrscheinlich der Standarddesktop in kommenden Versionen von Linux Mint.
Die Sourceforge-Betreiber starten ein Verzeichnis, in dem freie Software zu finden ist, die nicht auf der Webseite entwickelt wird. Damit soll eine weitere zentrale Anlaufstelle für freie Software entstehen, bei der die Downloads keine Malware enthalten.
Die Linux-Distributionen Aptosid und Siduction sind in einer aktualisierten Version erschienen. Beide basieren auf Debian Sid und unterscheiden sich wenig voneinander, da Siduction eine Abspaltung von Aptosid ist.
Die KDE-Fensterverwaltung KWin erhält Javascript-Bindings. Über entsprechende Skripte lässt sich so die Darstellung von Fenstern ändern, und die Skripte können in der Desktopkonsole getestet werden.
Die DTP-Software Scribus 1.4 ist nach mehreren Jahren Entwicklung erschienen. Die Anwendung unterstützt den Standard PDF 1.5 und kann Grafiken aus Adobes Photoshop und Illustrator importieren.
Mit Projekten wie Boot to Gecko, der BrowserID und HTML5-Apps will Mozilla weiterhin die Freiheit der Internetnutzer verteidigen. Mozilla-Mitarbeiter David Ascher erklärt diesen Prozess und bittet um Verständnis dafür, dass Mozilla mehr ist als ein Browserhersteller.
Mit der Veröffentlichung der Linux-Distribution Tiny Core Linux 4.2 bietet das Projekt drei verschiedene Versionen an. Die Distribution kann nun mit und ohne GUI genutzt werden, sowie mit Community-Erweiterungen.
Für 32 Bit lange IDs von GPG-Schlüsseln lassen sich gezielt Kollisionen erzeugen. Die Schlüssel selbst sind jedoch unterschiedlich. Ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem besteht somit nicht.
Sämtliche Android-Kernel-Patches sollen in den Linux-Kernel eingepflegt werden. Das will das Android Mainlining Project erreichen und erhält unter anderem Unterstützung von Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman.
Die Erweiterungen für die Gnome-Shell der Linux-Mint-Macher stoßen an unüberwindbare Grenzen. Der Projekt-Initiator Lefebvre hat deshalb einen Fork der Gnome-Shell erstellt.
Der Kurzfilmwettbewerb von Mozilla, Firefox Flicks, soll Werbefilme für den Webbrowser Firefox hervorbringen. Die Produktionen können in vier Kategorien zwischen Februar und April 2012 eingereicht werden.
Der Open Enterprise Server (OES) 11 von Novell basiert jetzt auf SLES 11. Mit OES steht Kunden auch der Dateiaustauschservice Filr ab dem Jahr 2012 in einem Early-Adopter-Programm zur Verfügung.
Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM.
Die Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das System zum Sichern eines Netzwerkes nutzt nun für fast alle Anwendungen JSON-Konfigurationsdateien, statt die Einstellungen in einer Postgresql-Datenbank zu speichern.
Ein Unternehmen des Owncloud-Projekt-Gründers bietet ab sofort professionelle Unterstützung beim Einsatz des freien Onlinespeichers. Owncloud lässt sich auf den eigenen Servern einsetzen und nutzt derzeit die Protokolle WebDAV und CalDAV.
Auch Linux Mint liefert Banshee mit aktiviertem Amazon-MP3-Store aus. Von den generierten Einnahmen bekommt die Gnome-Foundation aber nur die Hälfte. Genau wie Ubuntu handelt Linux Mint damit entgegen dem Wunsch der Banshee-Entwickler.
Die Samba-Entwickler diskutieren derzeit eine Veröffentlichung von Samba 4. An der Neuentwicklung wird seit acht Jahren gearbeitet, dennoch ist sie nur als Alphaversion verfügbar.
Das KDE-Team veröffentlicht gleichzeitig ein monatliches Update für KDE SC 4.7 und die zweite Beta von Version 4.8. Außerdem ist der Instant-Messenger KDE Telepathy 0.2 erschienen.
Red Hat hat ein zweites Update für sein Enterprise Linux 6 veröffentlicht. RHEL 6.2 fasst Fehlerkorrekturen zusammen und sorgt für eine verbesserte Leistung. Außerdem lässt sich RHEL nun auch als VMWare-Gastsystem nutzen.
Update Laut dem Entwickler Fyodor bündelt Download.com den Portscanner Nmap mit einem proprietären Installer. Das verstoße gegen Marken- und Lizenzrechte und der Installer sei Malware, schreibt Fyodor.
In einem Brief an die EU-Kommissarin für Digitale Agenda Neelie Kroes fordert der Oberbürgermeister von München eine stärkere Nutzung freier Software. Vor allem freie Office-Formate erleichterten die Kommunikation zwischen den Behörden.
Für Linus Torvalds ist die Gnome-Shell dank der Erweiterungen und des Tweak-Tools nun "fast benutzbar". Torvalds ist einer der prominentesten Kritiker der Gnome-Shell und wechselte zum Desktop Xfce.
Das klassische Look-and-Feel einer Oberfläche erzeugt Linux Mint 12 mit vielen Erweiterungen für die Gnome-Shell und dem Einsatz des Mate-Desktops. Damit entspricht Linux Mint vor allem den Wünschen von Anwendern, die Gnome 3.0 wie die Oberflächen vorangegangener Gnome-Versionen bedienen wollen.
Die Linux-Distribution Mageia 2 nutzt in der ersten Alphaversion Systemd und die ASPM-Patches im Linux-Kernel 3.1. Außerdem kann Gnome 3.3.2 getestet werden.
Ein Team zur Umsetzung von Ubuntu-TV bildet sich zurzeit heraus und diskutiert erste Entwicklungsphasen. Ein Designkonzept für die Nutzung von Ubuntu auf Fernsehern und Set-Top-Boxen existiert bereits.
Mit ZevenOS 4.0 können auch Ubuntu-Nutzer den Desktop des Projekts installieren. Die ZevenOS-Oberfläche erinnert an BeOS. Den Unterbau von ZevenOS 4.0 bildet das kürzlich veröffentlichte Ubuntu 11.10.
Der Informatiker Silvio Cesare entwickelt ein System zum Auffinden von unter Linux eingebundenen Bibliotheken. Diese werden dann automatisch nach bekannten Sicherheitslücken und Fehlern durchsucht.
Der Cloudspeicher Ubuntu One wird künftig weder CouchDB noch Desktopcouch unterstützen. Aus Zeitmangel wird die neue Implementierung in Ubuntu 12.04 die Synchronisierung bestimmter Daten eventuell nicht leisten können.
Mit einem neuen Journal-Dämon wollen die Entwickler Lennart Poettering und Kay Sievers die Nachteile des Syslog-Protokolls überwinden. Dazu implementierten sie eine Erweiterung für den Init-Dämon Systemd.
Ein Team von Schlichtern soll bei Mozilla für bessere Umgangsformen während Diskussionen sorgen. Es soll bei Spannungen zwischen den Entwicklern als Ansprechpartner da sein.
Der zuständige Bezirksrichter im Patentstreit zwischen Oracle und Google hat einen zweiten Sachverständigen von Oracle im Rechtsstreit verboten. Dieser darf nicht als Zeuge in der Verhandlung gehört werden.
Mit Opensuse 12.1 bieten die Entwickler ein aktuelles und stabiles Betriebssystem samt Systemd und Gnome 3.2. Versierte Nutzer können Grub 2 oder das Dateisystem Btrfs verwenden. Mit Sax 3 hat Opensuse nun auch wieder eine GUI, um den X-Server zu konfigurieren.
Mit Erweiterungen für die Gnome-Shell soll Linux Mint 12 ähnlich funktionieren wie Gnome 2.32. Nun steht ein Release Candidate dafür zum Testen bereit.