Abo
  • Services:

Sourceforge: Verzeichnis für externe freie Software startet

Die Sourceforge-Betreiber starten ein Verzeichnis, in dem freie Software zu finden ist, die nicht auf der Webseite entwickelt wird. Damit soll eine weitere zentrale Anlaufstelle für freie Software entstehen, bei der die Downloads keine Malware enthalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Libreoffice findet sich jetzt auch bei Sourceforge.
Libreoffice findet sich jetzt auch bei Sourceforge. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das Open Source Mirror Directory (OSMD) von Sourceforge spiegelt ab sofort freie Softwareprojekte, die nicht bei Sourceforge entwickelt werden. Die Betreiber der Hosting-Plattform wollen damit jenen Downloadportalen entgegentreten, die freie Software mit "Browser-Toolbars, Installationswrappern und anderer Malware" kombinieren.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Essen

Entwickler freier Software hatten 2011 mehrfach Ärger mit Portalen, die ihre Software zum Schaden der Nutzer und des Projektes verändern. So beschwerte sich der VLC-Entwickler Ludovic Fauvet über dreiste Fälschungen des Mediaplayers. Das Softwareangebot Download.com vertrieb gar freie Software mit einer Routine, die Toolbars installierte, was der Nmap-Entwickler Fyodor als "trojanischen Installer" bezeichnete.

Warum OSMD?

Sourceforge hat nach eigenen Angaben das OSMD initiiert, da es den Betreibern schon immer darum ging, freie Software zu fördern. "Klar bevorzugen wir Projekte, die bei Sourceforge gehostet werden. Aber vor allem lieben wir Open Source und möchten mit allen unseren Möglichkeiten dazu beitragen, diese Software zu fördern."

Mit dem OSMD wird Sourceforge Teil des Spiegelservernetzwerks, über das die verschiedenen Projekte ihre Software verteilen. So finden Nutzer selbst dann freie Software über Sourceforge, wenn diese woanders entwickelt wird. Davon sollen auch die externen Projekte profitieren, denn laut Sourceforge suchen täglich mehrere Millionen Menschen auf der Webseite nach Software.

OSMD Softwareauswahl

Derzeit ist die gelistete Software noch überschaubar. Dennoch können bereits sehr bekannte Anwendungen über OSMD bezogen werden, darunter Firefox, Thunderbird, Libreoffice, der Apache Webserver, Virtualbox, MySQL, PostgreSQL und GPG.

Langsam aber stetig will das Team des OSMD die Auswahl erweitern, abhängig davon, wie stark die Infrastruktur von Sourceforge dadurch belastet wird. Um die gespiegelten Anwendungen von denen unterscheiden zu können, die bei Sourceforge entwickelt werden, enden die URLs des OSMD auf ".mirror" und auf jeder Projektseite ist das Logo des OSMD zu sehen.

Über eine E-Mail-Adresse können sich Entwickler mit Verbesserungsvorschlägen an Sourceforge wenden oder aber auch darum bitten, das eigene Projekt nicht über das OSMD zu verbreiten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Folgen Sie uns
       


Chuwi Higame im Test

Auf Indiegogo hat das Chuwi Higame bereits mehr als 400.000 US-Dollar erhalten. Der Mini-PC hat dank Kaby Lake G auch das Potenzial zu einem kleinen Multimediawürfel. Allerdings nerven die Lautstärke und ein paar Treiberprobleme.

Chuwi Higame im Test Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /