Independent-Spiele: Humble-Store statt Indie-Bundle

In bisher vier Auflagen konnten Spieler das Humble-Indie-Bundle(öffnet im neuen Fenster) kaufen und dabei für die enthaltenen Spiele zahlen, was sie wollten. Nun gibt es einige Hinweise auf einen Humble-Store, über den Spiele der Bundles einzeln zu einem Festpreis gekauft werden können. Offizielle Informationen der Initiatoren gibt es jedoch nicht.
Auf den Webseiten der Spiele Overgrowth(öffnet im neuen Fenster) von Wolfire und Trine 2(öffnet im neuen Fenster) von Frozenbyte befinden sich bereits Eingabemasken zum Kauf der Spiele, welche mit einem stilisierten Goldsäckchen und dem Schriftzug Humble-Store versehen sind. Dabei wird, anders als bei den Bundles, ein Festpreis verlangt. Dieser kann via Paypal, Amazon Payments oder Google Checkout beglichen werden. Darüber hinaus besteht die Option, die Spiele als Geschenk zu erwerben.
Bei den zwei genannten Spielen handelt es sich nicht um Einzelfälle. Denn auch auf der Webseite humblebundle.com lassen sich durch einfache Manipulationen der URL Bezahlmasken für verschiedene Spiele erreichen, die bereits in Humble-Indie-Bundles verkauft wurden, etwa VVVVVV(öffnet im neuen Fenster) , Gish(öffnet im neuen Fenster) oder auch Chocolate Castle(öffnet im neuen Fenster) .
Der Webseite indiegamemag.com(öffnet im neuen Fenster) bestätigte Jeff Rosen, einer der Initiatoren des Humble-Indie-Bundles: "Der Humble-Store ist etwas, woran wir arbeiten." Nähere Informationen gab Rosen nicht. Es gebe derzeit noch nichts anzukündigen, so Rosen. Weiter heißt es, "Wenn wir [den Store] für mehr Entwickler öffnen, werden wir es die Leute wissen lassen" . Bei indiegamemag.com versicherten einige Entwickler auch, dass das Kaufsystem bereits funktioniere.
Unklar bleibt aber weiterhin, wie der Store gestaltet sein wird und welche Spiele künftig darüber vertrieben werden. Außerdem ist ungewiss, ob die über den Humble-Store verkauften Spiele wie die des Humble-Indie-Bundles plattformunabhängig und DRM-frei sein müssen.



