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David Ascher: "Trefft das neue Mozilla!"

Mit Projekten wie Boot to Gecko, der BrowserID und HTML5-Apps will Mozilla weiterhin die Freiheit der Internetnutzer verteidigen. Mozilla-Mitarbeiter David Ascher erklärt diesen Prozess und bittet um Verständnis dafür, dass Mozilla mehr ist als ein Browserhersteller.

Artikel veröffentlicht am ,
Apps Developer Preview
Apps Developer Preview (Bild: Mozilla)

Mozilla ist längst viel mehr als ein Browserhersteller. Der Leiter der Mozilla-Gruppe "Social & Communication" David Ascher erklärt in seinem Blog, wie das gemeinnützige Unternehmen dafür sorgen will, dass Nutzer auch zukünftig die Kontrolle über ihre Onlineleben behalten können. Exemplarisch beschreibt Ascher die Projekte Boot to Gecko (B2G), BrowserID und die Web Apps, um Mozillas Absichten besser zu verstehen.

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Auch wenn Ascher, wie er schreibt, B2G "nicht ganz im Detail versteht", so sollen mit dem System die Werte Mozillas auch über mobile Geräte weitergegeben werden. Denn "wir bewegen uns auf eine Welt zu, in der derjenige, von dem wir unser Telefon bekommen, viel zu stark bestimmt, wie wir das Internet erleben." B2G soll dieses Problem bereits auf der Betriebssystemebene angehen.

BrowserID

Nutzeridentitäten und die sogenannten Apps hätten die traditionelle Sicht auf Browser und Websites stark verändert, schreibt Ascher. Mittels der BrowserID sollen Nutzer das Web personalisieren können, ohne dabei Technologien wie Facebook Connect nutzen zu müssen, da die Nutzung dieser Technologie für viele Gelegenheiten unangemessen sei.

Mit der BrowserID soll es möglich sein, sich ohne Passwort und mit nur zwei Klicks bei verschiedenen Webseiten anzumelden. Dabei können die Nutzer selbst bestimmen, wer ihre Identität verifiziert und sind somit nicht mehr von einem Anbieter abhängig.

Um diesen Ansatz umzusetzen, entwickelt Mozilla nicht wie bisher eine Funktion für den Browser Firefox, sondern bietet allen Anbietern die gleichen Möglichkeiten der Teilnahme. Ascher schreibt auch, dass sich das System plattformübergreifend durchsetzen werde, da "Entwicklern eine unwiderstehliche Funktion geboten wird." Mozilla ging es schließlich "schon immer darum, das Weberlebnis jedes Einzelnen zu verbessern" und sei nun in der Lage, an verschiedenen Fronten anzusetzen.

Web Apps

Die Flut der Apps bewog Mozilla dazu, ein System zu entwickeln, über das Anwender Apps auf verschiedenen Geräten installieren können sollen. Darüber hinaus soll über einen standardisierten Download- und Installationsprozess echter Wettbewerb zwischen Appstores geschaffen werden.

Zurzeit sei der Entstehungsprozess noch "ein wenig chaotisch. Aber über die Zeit wird es sich prächtig entwickeln." Vorausgesetzt, Mozilla wird das gleiche Vertrauen entgegengebracht wie bei Firefox, so dass sich viele Entwickler und Anwender beteiligen.

Mozilla ist anders

Für viele, die Mozilla nur als Browserentwickler sehen, sind die vielen Projekte eine Art "Kulturschock". Doch es sollte ersichtlich werden, dass Mozilla wegen seiner Gemeinnützigkeit eine andere Stellung als Google, Facebook oder Apple einnehme und mittlerweile genügend Macht besitze, sich durchzusetzen.

Ascher ruft seine Leser dazu auf, die Veränderung zu verstehen, bevor sie ihre Unzufriedenheit über Mozilla äußern. Außerdem sei er stolz darauf, "Teil des neuen Mozilla zu sein", das die Entwicklung mobiler Geräte in den nächsten fünf Jahren mitgestalte und gegen "Internet-Tyrannen" zum Wohle der Nutzer aufstehen werde.



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Blair 30. Dez 2011

Ach was, seit E-Mail-Clients HTML und CSS können, steckt zumindest ein bisschen Web...

omo 29. Dez 2011

Alles in die browser, womit sich globalisierende Anbieternetze immer umfassender nutzen...


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