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KDE SC: KWin-Effekt vergrößert Arbeitsfläche beliebig

Mit einem KWin-Effekt lassen sich beliebig viele offene Fenster über- oder nebeneinander anordnen. Die verfügbare virtuelle Arbeitsfläche wird so vergrößert und der Wechsel zwischen mehreren virtuellen Desktops unnötig.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Workspace-Strap-Effekt ordnet beliebig viele Fenster nebeneinander an.
Der Workspace-Strap-Effekt ordnet beliebig viele Fenster nebeneinander an. (Bild: Anton Kreuzkamp)

"Wäre es nicht schön, die freie Fläche zweier virtueller Desktops vereinen zu können?", fragt der 15-jährige Entwickler Anton Kreuzkamp in seinem Blog. Mit dem vom ihm geschriebenen "Workspace-Strap Effect" für die Fensterverwaltung KWin ist dies möglich. Der Effekt positioniert beliebig viele geöffnete Fenster neben- oder übereinander. Über eine Tastenkombination lässt sich dann zwischen den Fenstern wechseln.

 
Video: Workspacestrap Demo von A. Kreuzkamp

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Die Nutzung mehrerer virtueller Desktops wird so obsolet. Denn die "Größe" einer virtuellen Arbeitsfläche lässt sich mit diesem Effekt beliebig verändern, wodurch die Darstellung der Fenster nicht mehr von den Ausmaßen der Arbeitsflächen abhängig ist.

Virtuelle Desktops dienten lediglich dazu, die verfügbare Arbeitsfläche zu vergrößern, schreibt Kreuzkamp, und der Effekt leiste genau das. Im Gegensatz zum Konzept mehrerer Desktops müssen die Fenster aber nicht über verschiedene Flächen verteilt werden. Programme sind so einfach zu erreichen und es lässt sich mit Anwendungen arbeiten, deren Fenster größer ist als die Arbeitsfläche.

Mit den sogenannten Aktivitäten der KDE-Plasma-Oberflächen harmoniert der "Workspace-Strap Effect" sehr gut. Denn Anwender benötigen mit dem Effekt tatsächlich nur eine Arbeitsfläche pro Aktivität. Völlig neu ist die Idee jedoch nicht. Denn so existiert zum Beispiel eine Spezifikation bei freedesktop.org, die eine solche Verhaltensweise beschreibt.

Der Quellcode des Effekts steht als Download bei Kde-Apps.org bereit. Kreuzkamp schreibt ebenfalls, dass der Effekt eher eine Art Experiment ist, um herauszufinden, ob es sich lohnt, diesen in den Hauptentwicklungszweig von KWin aufzunehmen. Dann müsste der Effekt wohl aber reimplementiert werden, um ihn besser in KWin zu integrieren, schreibt Kreuzkamp.

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Edgar_Wibeau 07. Jan 2012

Danke, da war ich offenbar extrem unaufmerksam. Genau genommen tatschlich zu faul, alles...

Seitan-Sushi-Fan 05. Jan 2012

Unity2D läuft problemlos mit KWin: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/File...

EqPO 05. Jan 2012

Aber der Vorteil der Desktops war eigentlich bisher, dass man sie thematisch ordnen...


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