Linux-Distributionen: Aptosid und Siduction mit Linux-Kernel 3.1
Die auf Debian Unstable alias Sid basierenden Linux-Distributionen Aptosid und Siduction sind in aktuellen Versionen(öffnet im neuen Fenster) erschienen. Aptosid entstand aus der Linux-Distribution Sidux wegen Streitigkeiten zwischen dem Entwicklerteam und dem Sidux-Verein. Siduction wiederum ist als Fork im Sommer 2011(öffnet im neuen Fenster) aus Aptosid hervorgegangen.
Aptosid 2011-03 alias Ponos(öffnet im neuen Fenster) basiert auf dem Linux-Kernel 3.1 und bietet dadurch bessere Hardwareunterstützung. Das Netzwerk-Subsystem unterstützt nun Wake-on-WLAN bei modernen Karten von Broadcom und Realtek. Außerdem sollte Aptosid nun auch problemlos auf Systemen mit UEFI starten können.
Neben den Veränderungen am System baute das Team die eigene Infrastruktur aus. Installationsabbilder von Aptosid 2011-03 stehen mit den Desktopumgebungen KDE und XFCE als Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Dabei bietet das Team CD-Abbilder, die sie KDE-Lite nennen, und die volle KDE-Umgebung auf einem etwa 2 GByte großen DVD-Abbild.
Die technischen Unterschiede zwischen Aptosid und der Abspaltung Siduction sind noch nicht sehr groß. Immerhin haben auch beide Systeme dieselbe Grundlage Debian Sid. Siduction bietet Nutzern im Gegensatz zu Aptosid jedoch noch LXDE als dritte grafische Oberfläche an. Die Abbilder von Siduction stehen als Live-DVD zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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