Golem-Wochenrückblick Nvidia stellt neue Grafikkarten vor, Audi sein erstes E-Mobil und Amazon haufenweise Alexa-Lauscher. Eine Auszeit nimmt sich derweil Linus Torvalds.
Lieber die Vormachtstellung ausnutzen statt zu investieren. Der US-Nachrichtendienst Bloomberg befürchtet, dass Samsung die Preise für Flash-Speicher hoch halten will, nachdem das Unternehmen Erwartungen für 2019 nach unten korrigiert hat. Eine Alternative wäre es, zu investieren und einen Vorsprung zu den zwei verbliebenen Konkurrenten aufzubauen.
Zwei neue Benchmarkszenen sind beim 3DMark-Entwickler UL in Arbeit: Night Raid testet integrierte Grafikeinheiten und soll auch auf ARM-Geräten laufen. Der noch unbenannte Raytracing-Benchmark testet die von Nvidia beworbene Reflexionstechnik. Interessanterweise kooperiert UL dazu auch mit AMD.
Ein wenig nebulös wirkt Alibabas Ankündigung, in den Markt der KI-Chips einzusteigen. Das Unternehmen baut dazu sogar ein eigenes Forschungsteam auf. Nebenbei wollen sich die Chinesen auf dem Gebiet der Quantencomputer schnell etablieren.
FritzOS 7 bringt viele Neuerungen, die eine Fritzbox zu einem noch vielfältigerem Gerät machen. Uns gefallen besonders der sehr einfach einrichtbare WLAN-Gastzugang und die automatisch erstellte Netzwerktopologie. Die noch immer nicht sehr ausgereifte NAS-Funktion ist aber erwähnenswert.
Times Newer Roman sieht fast aus wie das Original, ist allerdings manipuliert. Leicht breitere Buchstaben, Leerzeichen und Satzzeichen verlängern einen Text optisch um 15 Prozent. Die Schriftart kann unter der General Public License kostenlos heruntergeladen werden - auf eigene Gefahr.
IBM entwickelt eine Software, die automatisch die Entscheidungen von KI-Systemen nachvollziehen und eventuelle Vorurteile herausfinden kann, etwa wenn bestimmte Ethnien in einer Untersuchung offensichtlich benachteiligt werden. Das System zeichnet dazu Daten und den Quellcode auf.
Kaby-Lake-CPU und DDR3-RAM? Mit recht alter Hardware ist Toshibas neues Convertible Portégé X20W-D-145 bestückt. Allerdings stehen dieser eine lange Akkulaufzeit, ein matter 12,5-Zoll-Touchscreen und genügend Anschlüsse entgegen - zu einem für Toshiba recht wettbewerbsfähigen Preis.
32 Kerne bei einer recht kleinen Leistungsaufnahme: Der ARM-Prozessor Emag soll sich laut Hersteller Ampere besonders für Multitasking eignen - etwa Virtualisierung. Der recht niedrige Preis dafür ist ein weiteres Argument. Allerdings ist der Chip nicht für alle Serveranwendungen gut geeignet.
Windows 10, Microsoft 365, Azure-Cloud - und alles wird von Microsoft selbst beim Kunden installiert und verwaltet. Microsoft Managed Desktop ist ein Komplettpaket, welches das Unternehmen Geschäftskunden bieten will. Das erinnert an die Dienstleistungen eines IT-Systemhauses.
Intels Pentium Silver N5000 ist das Herzstück des Medion Akoya E2294, das demnächst bei Aldi-Nord angeboten wird. Dadurch unterstützt das Notebook schnelleren RAM und länger anhaltende hohe Taktraten. Auch eine M.2-SSD kann nachgerüstet werden - der Preis bleibt recht niedrig.
AMDs neue Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H eignen sich durch die Vega-Grafikeinheit für Spiele und kleinere Renderaufgaben. Auch die Taktraten der neuen Notebook-CPUs sind recht hoch. Das Leistungsbudget von 45 Watt wird die Chips aber wohl eher auf größere Laptops beschränken.
Golem-Wochenrückblick Netzaktivisten verlieren im EU-Parlament, Knuddels verliert Nutzerdaten, Lara Croft erlebt sogar die Apokalypse - und Apple stellt Geräte vor.
Toshibas Dynaedge ist ein interessantes Konzept: Es verbindet ein vor dem Auge getragenes Display mit einem tragbaren Windows-PC. Das soll Technikern vor Ort die Möglichkeit geben, sich Informationen direkt einblenden zu lassen. Bei benötigter Hilfe kann ein Fachmann aus der Ferne einspringen.
In einem Forschungsprojekt experimentieren Wissenschaftler mit einem KI-System, das Elemente eines Videos analysiert und auf ein anderes Video überträgt. In einem gezeigten Clip kann so eine Narzisse wie ein Hibiskus blühen oder Donald Trump wie Barack Obama reden.
Ab Anfang 2019 gibt es keinen PHP-Support mehr für die virtuelle Maschine HHVM. Stattdessen wollen die Entwickler verstärkt auf die Scriptsprache Hack setzen. Nutzer der Software stehen jetzt vor der Wahl: Entweder Hack oder PHP 7 ohne HHVM.
"Master" und "Slave": Diese Begriffe sind für einige Entwickler unangebracht, da sie mit Sklaverei verbunden sind. Auf Github diskutiert die Python-Community deshalb Alternativen. Andere Nutzer finden den Aufwand einfach zu groß.
Storage Sense wird Teil der neuen Version von Windows 10. Diese Funktion migriert wenig genutzte Daten im automatisch in die Onedrive-Cloud, um Speicherplatz zu sparen. Nutzer können den Prozess täglich laufen lassen, aber auch komplett abschalten und gar nicht erst verwenden.
Die Essentials-Version des kommenden Windows Server ist wie der Vorgänger für kleine Unternehmen gedacht. Sie soll alle Funktionen bieten, die mit Windows Server 2019 erscheinen. Allerdings ist die Lizenz für recht wenige Nutzer ausgelegt.
Anfang September hat Valve in Steam neue Filterregeln für bestimmte Spiele mit gewalttätigen oder sexuellen Inhalten eingeführt. Zu Zweiterem zählt Negligee: Love Stories, das mit einer komplett unzensierten Version wirbt. Die Macher des Titels kritisieren den Filter trotzdem noch.
Das soziale Netzwerk Facebook arbeitet an einem KI-System, das Text im Bild erkennen und den Sinn von diesen Texten verstehen und filtern kann. Rosetta soll dabei helfen, die Flut an Memes zu analysieren. Als Trainingsdaten dienen gepostete Motive und künstlich erstellte Memes.
Anhand von geschlechtsneutralen Sprachen hat ein Forschungsteam den Google-Übersetzer für sexistisch befunden: So werden Berufe wie Geschäftsführer mit Männern und Bäcker eher mit Frauen verbunden. Den Forschern sei dabei bewusst, dass ein gewisser Grad an Vorurteilen nicht vermeidbar ist.
Azure Devops teilt den Dienst VSTS in fünf Unterpunkte auf. Das soll laut Microsoft die Softwareentwicklung im Team übersichtlicher und schneller machen. Nutzer des alten Visual Studio Team Services werden automatisch auf den neuen Dienst umgestellt.
Das Agropad sieht aus wie ein Teststreifen aus dem Chemieunterricht. Darauf befindet sich aber ein Chip, der verschiedene Werte im Wasser misst. Per App und künstlicher Intelligenz lässt sich das Ergebnis ohne große Chemiekenntnisse auswerten.
Jack Ma, Gründer von Alibaba und einer der reichsten Menschen der Welt, tritt von seinem Posten als Chef des Unternehmens zurück. Ihm folgt Alibaba-COO Daniel Zhang. Ma will sich Bildungsprojekten widmen, bleibt aber im Aufsichtsrat.
25 Euro für ein Lightning-auf-USB-Typ-C-Kabel will nicht jeder ausgeben. Apple will es Drittherstellern in Zukunft erlauben, Alternativen dazu legal herzustellen. Der neu definierte Lightning-Standard kann zudem mehr Leistung übertragen.
Golem-Wochenrückblick Ein Loch im Sojus-Raumschiff wird gestopft und der Schuldige gesucht. Löcher im Anwaltspostfach bleiben dagegen offen. Und Daimler schließt mit seinem neuen E-Auto nicht ganz die Lücke zur Konkurrenz.
Admins und andere Mitarbeiter werden mit neuen Funktionen in Office 365 bedient: Die Fernwartung wird verbessert und ermöglicht Aktionen wie Factory Resets. Dazu kommt mit Microsoft Stream eine Art Live-Streaming-Dienst, den Mitarbeiter nutzen können - inklusive automatischer Spracherkennung.
Microsoft unterstützt sein altes, aber immer noch beliebtes Windows 7 für Firmenkunden noch weitere drei Jahre. Außerdem wird der Support von Windows-10-September-Updates verlängert. Der Grund für die Änderungen ist Kundenfeedback.
Die nächste Saison der Drone Racing League wird auch computergesteuerte Drohnen gegen Menschen für ein Millionenpreisgeld antreten lassen. Finanziert wird das Ereignis von Lockheed Martin - einem Hersteller von Militärflugzeugen.
Eine Milliarde US-Dollar soll es kosten: Facebooks erstes asiatisches Rechenzentrum entsteht in Singapur und soll die Verfügbarkeit des Netzwerks vor Ort stärken. Das Gebäude soll vollständig solarbetrieben sein. Dazu müssen einige Investitionen getätigt werden.
Wie eine Kettenreaktion: Ein Sturm nahe eines in Texas liegenden Cloud-Rechenzentrums sorgte für den Ausfall eines Großteils von Microsoft Azure in der Region. Das hatte allerdings wohl auch Auswirkungen auf Kunden in der ganzen Welt.
Für vergleichsweise wenig Geld bietet Qnap ein NAS-System mit einigen Einbauschächten, die etwa RAID 5 ermöglichen. Per 10-GBit-Ethernet ist auch die Netzwerkverbindung flott. Allerdings ist der Prozessor nicht mehr der neueste.
Office 365 Home und Personal werden erweitert: Künftig können mehr Nutzer pro Abonnement registriert sein. Außerdem können Kunden die Software auf beliebig vielen Geräten installieren. Die Kosten für ein Abo bleiben laut Microsoft gleich.
Nutzer von Windows 8.1 und MacOS El Capitan können künftig keine Updates für die Creative Cloud beziehen. Einige Programme wie Premiere Pro sind auch nicht mehr mit Windows 7 kompatibel. Aktuelle und ältere Versionen sind weiterhin installierbar.
Ifa 2018 MSI zeigt mit dem P65 Creator ein Notebook mit dedizierter Nvidia-Grafik, Coffee-Lake-H-CPU und einem für diese Produktklasse ungewöhnlich großen Akku. Das alles steckt das Unternehmen in ein Gehäuse, das nicht aufdringlich wirkt. Wie das Razer Blade ist das aber nicht ganz preiswert.
Es hatte sich angekündigt: 2019 wird es die deutsche Cloud für Neukunden nicht mehr geben. Bestehende Nutzer können das Angebot weiterhin nutzen, allerdings ist fraglich, in welchem Umfang es unterstützt wird. Microsoft versichert, dass Azure auch der DSGVO entspricht.
25 Wasserstöße gibt die Spyra One ab, dann kann sie automatisch nachgefüllt werden. Auf Kickstarter wird die Wasserpistole finanziert, die mit integriertem LC-Display, automatischer Pumpe und Schmutzfilter fast übertrieben wirkt. Deswegen scheint sie viele Unterstützer zu finden.
Ifa 2018 Toshibas neues Portégé-Notebook erinnert optisch an Microsofts Surface Pro. Allerdings liefert der Hersteller ein Tastaturdock mit integriertem Akku und sehr vielen Anschlüssen dazu, darunter HDMI, RJ45 und sogar VGA.
Ifa 2018 Neben bereits erhältlichen Geräten zeigt AVM auf dem Ifa-Stand zwei neue Geräte. Die Fritzbox 7530 bietet Funktionen wie Mesh, einen Ethernet-Switch und Triband-WLAN für weniger Geld und der Fritz Repeater 3000 fungiert als Triband-Mesh-Knoten. Beide Geräte sind mit FritzOS 7 kompatibel.
Golem-Wochenrückblick Neue Notebooks, Smartphones, Lauschsprecher: Auf der Ifa in Berlin spulen Hersteller routiniert ihr Produktprogramm ab. Parallel eröffnet eine neue Behörde für deutsche IT-Innovation und T-Systems verabschiedet IT-Ahnungslose.
Ifa 2018 Keine zentrale Steueranlage, nur WLAN: Medions Smarthome-System Life+ richtet sich an Einsteiger, die nicht viel basteln wollen. Zu den ersten Geräten zählen Steckdosen und LED-Streifen, aber auch Staubsaugroboter und Luftreiniger.
Das Higame von Chuwi ist wie Intels NUC ein Mini-PC mit einem Kaby-Lake-G-Prozessor. Die RX-Vega-M-Grafikeinheit und die Intel-CPU leisten gute Arbeit, trotzdem enttäuscht die Box im Vergleich zum Konkurrenten.
Ifa 2018 Das Lenovo Yoga Book C930 ersetzt die Tastatur durch ein E-Ink-Display. Das ist bei einem ersten Ausprobieren zunächst ungewohnt, macht aber Spaß. Trotzdem ist das Gerät nicht perfekt, wenn der Stift beispielsweise Falscheingaben tätigt.
Ifa 2018 Das X1 Extreme ist Lenovos neues und großes 15,6-Zoll-Thinkpad. Im ersten Hands on vermittelt es einen gewohnt hochwertigen Eindruck - samt bekanntem Tippgefühl und Trackpoint. Sehr gut: Es gibt eine optionale Grafikeinheit von Nvidia und eine Dockingstation.
Acer macht das Swift 5 noch schlanker und steckt in das 14-Zoll-Gehäuse ein 15-Zoll-Panel. Dazu kommen Intels Whiskey-Lake-Neuzugänge der achten Generation. Das Swift 3 bleibt etwa gleich groß, bekommt aber ein LTE-Modem und eine Geforce-MX-150-Grafikeinheit.
Ifa 2018 Das Acer Predator Triton 900 ist ein recht ungewöhnliches Gaming-Notebook mit einem drehbaren Display und mechanischer Tastatur. Noch ungewöhnlicher hingegen ist der Predator Thronos, eine Kapsel samt Stuhl und Platz für drei Monitore, die auf einem Motor und Vibrationsmechanik sitzt.
VMware und Amazon gehen eine weitere Partnerschaft ein und bieten Amazon RDS für die viel genutzte Virtualisierungsumgebung von VMware an. Der Dienst ist mit MySQL und vielen anderen Datenbankmanagementsystemen kompatibel: ein klares Konkurrenzprodukt zu Microsofts Azure-Cloud.
Den Bastelrechner mit PoE betreiben: Das neue Zubehör der Raspberry Foundation erweitert den kleinen Bastelrechner Raspberry Pi um eine alternative Energiequelle. Außerdem sorgt der zusätzliche Lüfter für eine bessere Kühlung - allerdings ist nur das aktuelle Modell dazu kompatibel.