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Günstiger Laptop: Das ist Apples neues Macbook Neo für 700 Euro

Mit dem Macbook Neo will Apple das Niedrigpreissegment bedienen. Es kommt mit iPhone-CPU und einigen anderen Abstrichen.
/ Oliver Nickel
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Das Macbook Neo richtet sich klar an eine junge Zielgruppe. (Bild: Apple)
Das Macbook Neo richtet sich klar an eine junge Zielgruppe. Bild: Apple

Nach vielen Gerüchten um ein günstiges Macbook hat Apple es nun offiziell gemacht: Macbook Neo(öffnet im neuen Fenster) heißt das neue günstige Gerät ab einem Startpreis von 700 Euro. Apple hat dafür ein völlig neues Gehäuse entwickelt, das eher an das Design der Macbooks von vor sieben Jahren erinnert.

Wie das M1-Macbook-Air verzichtet auch das Macbook Neo auf das erst bei späteren Modellen hinzugekommene Notch-Design. Stattdessen kommt ein 13-Zoll großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.408 x 1.506 Pixel zum Einsatz. Das Panel soll zudem mit 500 cd/m² hell leuchten. Insgesamt ist die Auflösung pro Zoll mit 219 ppi etwas geringer als beim Macbook Air, vermutlich auch, um die Lücke zwischen beiden Geräten zu vergrößern.

Der wohl wichtigste Unterschied liegt in der Hardware selbst. Das Macbook Neo wird mit dem Apple A18 Pro ausgestattet. Dieser Chip wurde ursprünglich für das iPhone und iPad entwickelt, basiert aber wie die M-Chips auf Apple Silicon. Der A18 Pro ist zudem etwas älter und wurde bereits vom aktuellen A19 Pro ersetzt.

Apple A18 Pro und 8 GByte RAM

Trotzdem: Der A18 Pro ordnet sich leistungstechnisch zwischen dem M1 und dem M2 ein und sollte für die meisten Anwendungen der Zielgruppe – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Multimediakonsum – ausreichen.

Das Macbook Neo kann also auf 6 CPU- und 5-GPU-Cores zugreifen. Die Speicherbandbreite ist mit 60 GByte/s nur halb so schnell wie die Schnittstelle des aktuellen M5. Außerdem kann es nur mit 8 GByte Arbeitsspeicher konfiguriert werden. Dabei kann zwischen einer 256 und einer 512 GByte großen SSD ausgewählt werden.

Der Laptop im Aluminiumgehäuse wiegt 1,23 kg und misst 29,75 x 20,64 x 1,27 cm, ist also etwas kompakter als das Macbook Air. An den Seiten sind ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und zwei USB-C-Buchsen nutzbar. Einer davon unterstützt allerdings nur USB-3.2-Gen2-Geschwindigkeit. Der zweite Port ist für das noch ältere USB 2.0 ausgelegt. Es kann somit zusätzlich zum integrierten Panel nur ein weiterer Monitor daran betrieben werden.

Das Macbook Neo kann bei Apple direkt für 700 Euro bestellt werden. Dafür gibt es den Laptop mit 256 GByte SSD-Speicher. Allerdings fällt der Fingerabdrucksensor weg. Touch ID und 512-GByte-SSD gibt es nur beim teureren Modell für 800 Euro. Das ist ansonsten baugleich. Die Auslieferung des Macbook Neo soll ab dem 11. März 2026 erfolgen.


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