
Die Deutsche Telekom darf den Mobilfunkbetreiber Sprint in den USA kaufen. Nach der Zustimmung durch das US-Justizministerium sind noch Klagen von mehreren US-Bundesstaaten gegen die Übernahme anhängig.

Mit dem Trick einer Rücküberweisung für einen Softwarekauf sollen Kunden bei Amazon-Marketplace betrogen werden. Aus einer Softwarelizenz für 1,89 Euro kann dann eine Inkasso-Abmahnung über 85 Euro werden.

Die Vodafone Group will ihre Schuldenlast senken und gründet ihre Mobilfunkmasten in ein separates Unternehmen aus. Bei Vodafone Deutschland sinkt der Umsatz, doch das Kabelnetz ist stark.

Die Rekordgewinnserie von Amazon ist zu Ende. Gründe sind höhere Versandkosten und ein verlangsamtes Wachstum des Cloud-Geschäfts.

Alphabet kann in diesem Quartal die Börse überzeugen. Die Aktie hat sich in diesem Jahr derweil schlecht entwickelt.

Durch den boomenden Onlinehandel werden 12 Millionen Sendungen in Deutschland pro Zustelltag befördert. Dabei wächst der Unmut darüber, dass Kunden bei Verlust rechtlos sind.

In Bayern gibt es viele weiße Flecken bei der LTE-Abdeckung entlang von Autostraßen und Bahnlinien. Der Unmut darüber wächst.

Nokia kann im zweiten Quartal eine gestiegene Zahl von 5G-Verträgen ausweisen. Der Umsatz steigt, doch es wird weiter ein hoher Verlust erwirtschaftet.

Die Telekom kürzt bei ihrem US-Zulieferer die Bestellungen für Super-Vectoring-Linecards, was mehrere Analysten auf die Ausgaben für 5G zurückführen. Zugleich wird für 2020 bei Adtran mehr G.fast bestellt.

Facebook kann seine Nutzerschaft weiter steigern. Trotz der Rekordstrafe macht das Unternehmen nach wie vor Gewinn.

Amazon und Microsoft haben einen gigantischen Börsenwert erreicht. Sie kommen auf einen höheren Aktienwert als alle börsennotierten deutschen Unternehmen zusammen.

Meist machen neue Kunden der Kabelnetz-Betreiber von der Routerfreiheit Gebrauch. Rund 80 Prozent sind gegen Routerzwang, doch die große Masse wechselt noch nicht.

Die Zustimmung zur Übernahme des dritt- und des viertgrößten Mobilfunkbetreibers hat einen Preis: Sprint muss seinen Mobilfunkprovider Boost Mobile an Dish Network abgeben. Zusammen mit wertvollen Funklizenzen der Partner.

Bei Telefónica Deutschland will sich trotz eines leichten Umsatzwachstums kein Gewinn einstellen. Durch 5G-Lizenzen und die Mitnutzung des Kabelnetzes von Vodafone sieht sich Landeschef Markus Haas aber gut aufgestellt.

Bei der Telekom steht ein Treffen des Spitzenmanagements an. Es geht um die Genehmigung der Übernahme von Sprint durch die Telekom vom US-Justizministerium. Doch es gibt ein weiteres Problem.

Das Equiano-Seekabel von Google wird einen Abzweig an die Insel St. Helena machen. Doch die Kapazität übersteigt den Eigenbedarf bei weitem, weshalb die Saints zahlende Mitbenutzer suchen: Satellitenbetreiber.

Die Chefs von Cisco Systems, Intel, Broadcom, Qualcomm, Micron Technology, Western Digital und Google wollen endlich Klarheit zu Huawei. US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Lieferungen an Huawei zugesagt.

Die Swisscom beginnt ihr 5G-Netz auch indoor auszurollen. Dazu werden 5G Radio Dots von Ericsson eingesetzt. Doch der Betreiber setzt auf ein Zwei-Klassen-5G.

Teufel setzt nicht mehr nur auf Direktvertrieb, sondern will eigene Ladengeschäfte eröffnen. Die Investitionen für eine Filiale in Höhe von 400.000 Euro würden innerhalb eines Jahres wieder eingenommen, sagte Co-Geschäftsführer Mallah.

Apple wird wohl den Intel-Bereich in Bayern kaufen und damit die früheren Infineon-Beschäftigten übernehmen. Ein Vertrag für eigene iPhone-Modems könnte in der nächsten Woche unterzeichnet werden. Damit bekommt Apple einen weiteren Chipstandort in Deutschland.

Aus Angst vor Industriespionage will die Bundesregierung eine Europa-Cloud - in Abgrenzung zu Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google, die nach dem CLOUD-Act, den US-Behörden weitreichende Zugriffe auf die Daten geben müssen, auch wenn sie nicht in den USA gespeichert sind.

Die Washington Post will Dokumente erhalten haben, die belegen sollen, dass Huawei ein Mobilfunknetz in Nordkorea ausgerüstet habe. Huawei hat dies dementiert.

In einem Streit unter den Öffentlich-Rechtlichen wird dem Intendanten des Deutschlandradios erklärt, dass Rundfunk über 5G nicht einfach über die Netze der kommerziellen Betreiber ginge. Der Intendant hatte die Technik nicht ganz verstanden.

In China ist der Star Market mit Kursgewinnen um bis zu 520 Prozent gestartet. Dort werden die Zugewinne in den ersten Tagen - nicht wie sonst üblich - kontrolliert.

Das Vectoring-Netz der Telekom wächst in vielen Gemeinden wieder. Hätte man nur auf FTTH gesetzt, wären nur 10 bis 20 Prozent der Haushalte versorgt worden, was für 80 Prozent der Haushalte einen Ausbaustopp bedeutet hätte, argumentiert die Telekom. Doch das stimmt nicht.

Die Deutsche Telekom hat überraschend den Spitzenplatz bei der Versorgung mit FTTH für sich beansprucht. Zugleich gibt die Telekom zu, dass deutlich weniger als die Hälfte der versorgten Haushalte FTTH auch buchen.

Microsoft hat in einem Quartal über 13,2 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht. Der Cloud-Bereich macht ein Drittel des Umsatzes aus.

Vodafone kommt mit seinen angebotenen milden Zugeständnissen durch. Unitymedia und weitere Liberty-Global-Töchter in Europa dürfen gekauft werden.

Netflix hat im zweiten Quartal die eigenen Erwartungen verfehlt. Auch der Gewinn ist niedriger ausgefallen als im Vorjahresquartal.

Vodafone öffnet sein LTE-Netz weiter für Service-Provider. Doch statt 300 MBit/s gibt es nur 21,6 MBit/s, weniger als zuvor mit UMTS.

Huawei will den grünen Aspekt von 5G herausstellen. Doch es kommt darauf an, wie man rechnet.

Vodafone hat den Auftrag bekommen, in Brandenburg an öffentlichen Plätzen WLAN-Hotspots aufzubauen. Finanziert wird dies von der Landesregierung.

A1 Telekom Austria hat mit Vplus das Netz für 420.000 Haushalte verbessert. Doch was hier Glasfaser genannt wird, ist FTTC (Fiber To The Curb).

Die Anbieter Circ, Lime, Voi und Tier setzen ihre E-Scooter fast nur in der Innenstadt aus, um Touristen als Kunden zu gewinnen. Das widerspricht den Zusagen, damit den Autoverkehr von Pendlern deutlich zu reduzieren.

Vodafone verbessert die Versorgung auf deutschen Campingplätzen. Wer im Wald oder in entlegenen Gebieten Camping betreibt, hat oft schlechte Mobilfunkversorgung. Dabei werden 34,6 Millionen Übernachtungen im Jahr erreicht.

Bürokratie und fast keine Möglichkeiten für einen schnellen Rohrleitungstiefbau, beklagt RFT Kabel. Es fehle nicht am Geld, die Probleme lägen woanders.

Die Bundesnetzagentur will die Grundlage für die Sparvorwahlen Call-by-Call und Preselection aufheben. Tele2 nennt dies einen Super-Gau. Aber es zeichnet sich eine Lösung ab.

United Internet nutzt den niedrigen Kurs, um weitere Anteile an der Tochterfirma 1&1 Drillisch zu kaufen. Damit soll die Verpflichtung für den Aufbau eines eigenen 5G-Netzes unterstrichen werden.

Der Europäische Gerichtshof sieht keine Pflicht für Amazon und andere Händler, eine Telefonnummer für Kunden anzugeben. Auch andere Kommunikationsmittel wie Chat oder E-Mail sind zulässig.

US-Handelsminister Ross hat die G20-Gipfel-Richtlinie des Präsidenten zu Huawei umgesetzt. Doch für wie lange, wurde bewusst offengelassen.

Südafrikas Mobilfunkbetreiber wehren sich gegen die Einmischung durch die USA bei 5G. Huawei werde zum Opfer im Patt zwischen den USA und China, sagte Präsident Cyril Ramaphosa als Hologramm.

Google kauft den Softwareentwickler Elastifile. Dieser hat ein verteiltes Netzwerk-Dateisystem für Cloud Computing geschaffen.

Cisco braucht Transponder für Glasfasernetze, die sehr hohe Datenraten erreichen. Dafür wird Acacia Communications übernommen.

Nach Niedersachsens Ausstieg beim Digitalradio DAB+ warnt der Intendant von Deutschlandradio vor der Alternative 5G. Diese sei teuer und der Ausbau der Netze dauere noch viele Jahre.

Lokale, unabhängige 5G-Netze bieten mehr Angriffs- und Ausfallsicherheit, meint der Breko. Netcom BW redet bereits mit mehreren Mittelständlern über Planung, Realisierung und Betrieb solcher Funknetze.

Die fehlenden Glasfaser-Verbindungen in Deutschland stören die Geschäfte von SAP. Europas größter Softwarekonzern SAP hat die deutsche Regierung zu mehr Anstrengungen aufgefordert.

Ein besseres Mobilfunknetz wäre auch ohne weitere Frequenzen und eine Digitale Dividende III möglich. Doch die Antennentechnik ist kostspielig, nicht nur im Aufbau.

Trotz vieler Ausbauankündigungen von Telekom und Vodafone steht es weiter nicht gut um die FTTH-Versorgung deutscher Gewerbegebiete.

Die Mobilfunkbetreiber behaupten, es liege an der Bundesnetzagentur, dass die ersteigerten 5G-Frequenzen noch nicht freigegeben seien. Doch die Behörde bestreitet dies und nennt einen anderen Grund.

Die 700-MHz-Frequenzen sind in einigen Bundesländern schon seit Langem verfügbar. Vodafone hat die Nutzung mit 4G begonnen, aber auch 5G könnte hier laufen.