Vantage Towers: Vodafone-Tochter fürchtet Starlink von Elon Musk nicht

Vodafones Vantage Towers erwartet nicht, durch modernes Satelliteninternet wie Starlink unter Druck zu geraten.

Artikel veröffentlicht am ,
Vantage Towers hat auch Vintage Towers
Vantage Towers hat auch Vintage Towers (Bild: Vantage Towers)

Nach dem größten Börsengang in Europa in diesem Jahr sieht Vantage Towers keine Gefahr, dass die Funkturm-Gesellschaft von Satellitenbetreibern unter Druck geraten könnte. Satelliten könnten dabei helfen, Antennenstandorte in entlegenen Gebieten an das Internet anzuschließen, sagte Vivek Badrinath, Chef von Vantage Towers, im Interview mit der Welt am Sonntag. "Im Normalfall ist eine terrestrische Infrastruktur aber im Vorteil."

Stellenmarkt
  1. Product Owner (w/m/d) Process Modelling and Process Mining
    Wacker Chemie AG, München
  2. Expertin*Experte für Verwaltungsmanagement im Kontext digitaler Transformationsprozesse
    Umweltbundesamt, Leipzig, Berlin, Dessau-Roßlau
Detailsuche

In der Regel sollten 5G-Basisstationen nach Expertenmeinung mit Glasfaser angebunden werden. Im Ausnahmefall ist dies auch mit neuer Richtfunktechnik möglich. Geostationäre Satelliten werden in Gebieten mit anspruchsvoller Geografie bereits seit Langem für den Backhaul des Mobilfunks genutzt, etwa in den schottischen Highlands, auf den Japanischen Inseln oder in der Steppe Afrikas. Die in diesen Verbindungen anfallende Latenz entspricht dem, was im 2G-Netz üblich war.

Vantage Towers vermietet Vodafone-Antennenstandorte

Vantage Towers, eine Vodafone-Tochter, betreibt in Deutschland knapp 19.400 Antennenstandorte, die an die Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica vermietet werden. Die Vodafone-Gruppe selbst ist der wichtigste Mieter. Vantage Towers ist in zehn europäischen Ländern aktiv.

Betreiber SpaceX hatte die Datenübertragungsrate der Kleinstsatelliten Starlink von der Bundesnetzagentur überprüfen lassen. Die Behörde hat bei Tests Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen User Terminal und Satellitensystem von circa 100 MBit/s im Downlink und circa 25 MBit/s im Uplink gemessen. Die mittlere Latenz lag bei 40 ms.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.-23.02.2023, Virtuell
  2. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    09.-13.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das werde sich ändern, versprach Elon Musk in einem Tweet: Die Übertragungsgeschwindigkeit werde sich "auf ~300Mb/s verdoppeln". Die Latenz werde "auf ~20ms fallen". Der Tweet war eine Antwort auf die Anmerkung eines Nutzers, der Datenraten zwischen 77 und 130 MBit/s sowie Latenzen zwischen 34 und 44 Millisekunden monierte. Als Zeitpunkt nannte Musk "später in diesem Jahr".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


wire-less 23. Mär 2021

Im Prinzip ein langweiliger Invest. Eigentlich ist das eine Immobilienfirma mit sehr...

wire-less 23. Mär 2021

Ich sehe da das Preisargument. Allerdings wird bei uns der Preis von GF Anschlüssen...

tritratrulala 22. Mär 2021

Hm, naja, das ist nicht so edngültig, wie es sich bei dir anhört. SpaceX hat...

tritratrulala 22. Mär 2021

Starlink ist bisher nur an wenigen Orten verfügbar, hat aber schon über 10000 Beta...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
El-Ali-Meteorit
Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
Artikel
  1. Kraftfahrt-Bundesamt: Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung
    Kraftfahrt-Bundesamt
    Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung

    Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft den Opel Corsa samt der Elektro-Variante zurück, weil ein Softwarefehler im Auto eine Messung verhindert.

  2. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  3. Gerichtsurteil: MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen
    Gerichtsurteil
    MDR darf Facebook-Kommentare ohne Sendungsbezug löschen

    Öffentlich-rechtliche Sender begehen keine Zensur, wenn sie nicht strafbare Kommentare auf Facebook löschen. Manchmal sind sie eher dazu verpflichtet.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, Palit RTX 4080 1.499€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /