SpaceX: Bundesnetzagentur misst bei Starlink 100 MBit/s

Wie viele Haushalte Starlink künftig versorgen kann, konnte die Bundesnetzagentur dabei nicht feststellen.

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SpaceX-Eigentümer und Tesla-CEO Elon Musk im Dezember 2020 in Berlin
SpaceX-Eigentümer und Tesla-CEO Elon Musk im Dezember 2020 in Berlin (Bild: Britta Pedersen-Pool / Getty Images)

Betreiber SpaceX hat die Datenübertragungsrate von Starlink von der Bundesnetzagentur überprüfen lassen. Das hat ein Sprecher der Behörde Golem.de am 18. März 2021 bestätigt. "Die Bundesnetzagentur hat bei Tests Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen User Terminal und Satellitensystem von circa 100 MBit/s im Downlink und circa 25 MBit/s im Uplink gemessen", sagte Michael Reifenberg Golem.de auf Anfrage.

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Demnach wurde zudem eine mittlere Latenz von rund 40 ms gemessen, die je nach Slant Range im Konus oberhalb 25 Grad Elevation variierte. "Wie viele Haushalte insgesamt via Starlink mit einem Breitbandanschluss versorgt werden können, kann auf Grundlage der durchgeführten Tests nicht ermittelt werden", sagte Reifenberg. In ländlichen Regionen sollen fast 30 Prozent der Haushalte noch keinen Internetzugang mit ausreichenden Datenraten haben, insgesamt eine halbe Million.

Im Dezember 2020 hat die Bundesnetzagentur für das SpaceX-Satellitensystem Nutzungsrechte in den Frequenzbereichen 14,0 - 14,5 GHz (Richtung Erde - Weltraum) und 10,95 - 12,75 GHz (Richtung Weltraum - Erde) erteilt. Die Bandbreite liegt bei 62,5 MHz im Uplink und 250 MHz im Downlink. Es handelte sich um die erste Frequenzzuteilung für eine Satelliten-Megakonstellation.

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Die Gesamtkapazität des Satelliten ist entscheidend

Der französische Betreiber Eutelsat bietet sein Satelliteninternet Konnect mit bis zu 100 MBit/s im Download an. Im Upload werden nur bis zu 5 MBit/s genannt. Die Gesamtkapazität des Satelliten von 75 GBit/s verteilt sich nach Unternehmensangaben über ein Netz von 65 Spot-Beams an Bord.

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Internetverbindungen über geostationäre Satelliten, wie sie von Eutelsat angeboten werden, gelten für Videokonferenzen im Homeschooling wegen der großen Signallaufzeiten von einer halben Sekunde als schlecht geeignet. Außerdem ist die Kapazität des Eutelsat-Satelliten für eine flächendeckende Versorgung mit 75 GBit/s zu stark beschränkt. Bei Starlinks Konstellation im niedrigen Erdorbit kann jeder Satellit eine Bandbreite von rund 20 GBit/s zur Verfügung stellen.

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tritratrulala 21. Mär 2021

Also laut r/starlink werden doch schon IPv6-Adressen herausgegeben.

superdachs 19. Mär 2021

Hast du dir einen kleinen Schrein gebaut?

OMGle 19. Mär 2021

Das Gute in diesem "verkackten" Deutschland ist, dass man frei ist umzuziehen und sogar...

OMGle 18. Mär 2021

Die geostationären Satelliten hängen ja ganz niedrig über dem Horizont und die vom...



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