ICE 4: Bahn verspricht besseres WLAN im XXL-ICE

Der extra lange ICE 4 der Deutschen Bahn hat neue Antennentechnik auf dem Dach.

Artikel veröffentlicht am ,
Der ICE 4 von oben: Neue Antennentechnik für besseres WLAN im Zug
Der ICE 4 von oben: Neue Antennentechnik für besseres WLAN im Zug (Bild: Siemens)

Die Deutsche Bahn setzt neue Technik ein, um das WLAN in Zügen zu verstärken. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf die IT-Projekteentwicklerin der Bahn, Julia Göbel. Eine modernisierte Version des ICE 4 bringt ein WLAN-System mit leistungsstarken Antennen auf dem Dach.

Stellenmarkt
  1. Testingenieur anforderungsbasierte Software-Absicherung (m/w/d)
    Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ingolstadt
  2. Junior SAP Basis Administrator (m/w/d)
    Vereinigte Papierwarenfabriken GmbH, Feuchtwangen / Bayern
Detailsuche

"Damit haben wir unsere Hausaufgaben für mehr Bandbreite an Bord unserer Züge gemacht", sagte Göbel. Technische Angaben zu der Antennentechnik will die Bahn Golem.de am 15. März zur Verfügung stellen. Der XXL-ICE wird als erster Zug der Bahn auch eine neue Computerarchitektur erhalten. "Aktuell bekommt der Zugbegleiter nur einmal vor Abfahrt eine Datei mit in den Zug eingespielt, mit der die Reservierungen angezeigt werden", sagte Göbel über das IT-Projekt, das 170 Millionen Euro gekostet hat. Von dem XXL-ICE sind bei Siemens insgesamt 50 Exemplare bestellt.

Die Bahn will in diesem Jahr 13-teilige ICE-Triebzüge mit einer Länge von 374 Metern einsetzen. Der ICE 4 wird von Bombardier und Siemens gebaut. "Vom 5- bis hin zum 14-Teiler sind unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen alle Konfigurationen denkbar. Damit kann der Zug optimal an die Beförderungsaufgaben bezüglich Beschleunigung, Geschwindigkeit und Anzahl der Sitzplätze angepasst werden. Sogar eine Doppeltraktion zweier 7-Teiler zu einem 400-Meter-Zugverband gemäß TSI ist optional möglich", erklärte Siemens Mobilty Solutions.

Bahn: Nützt alles nichts, wenn draußen kein Mast steht

Die schwedische Firma Icomera installiert bisher Multi-Provider-Systeme in den Zügen der Bahn. Ein WLAN wird für jeden einzelnen Wagen aufgebaut. Icomera liefert die Hardware wie Antennen und Router und virtuelle Anwendungsserver für Entertainment-Dienste. Von dem Ausrüster Ericsson kommen die Netzwerk-Gateways und -Dienste, etwa ein verwalteter Netzwerkbetrieb.

Golem Karrierewelt
  1. Microsoft 365 Administration: virtueller Drei-Tage-Workshop
    09.-11.01.2023, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Wir sind mit den Mobilfunkbetreibern im konstruktiven Gespräch für eine Ausbauplanung. Es nützt natürlich alles nichts, wenn wir durch Zellen fahren, in denen überhaupt kein Mast steht", sagte Sabina Jeschke, DB-Vorständin für Digitalisierung und Technik, im September 2020. Der Netzausbau liege in der Verantwortung der Mobilfunkanbieter. Der Ausbau ist klar durch die Bundesnetzagentur vorgegeben: Bis Ende 2022 sollen die wichtigsten, bis Ende 2024 alle Schienenwege mit Mobilfunk versorgt sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


treysis 15. Mär 2021

Achso. Naja, aber das ist mit Wohnsitz in Deutschland eben nur bedingt eine Lösung.

treysis 15. Mär 2021

Dank MAC-Randomization ist das aber kein Problem: Reconnect und du fängst wieder bei 0 an.

spezi 14. Mär 2021

Das hat weniger mit "Ingenieurskunst" zu tun als mit den ursprünglichen Prioritäten der...

subjord 14. Mär 2021

Ich glaube die Kommunen sind für den ÖPNV zuständig (zumindestens für den regionalen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Erneuerbare Energien
Wie Island seinen Ökostrom doppelt verkauft

Ein europäisches System zum Handel mit Strom ermöglicht fragwürdige Geschäfte, bei denen derselbe Ökostrom mehrfach angerechnet wird.
Eine Recherche von Hanno Böck

Erneuerbare Energien: Wie Island seinen Ökostrom doppelt verkauft
Artikel
  1. Projekt Highland: Tesla plant neues Model 3 mit deutlichen Veränderungen
    Projekt Highland
    Tesla plant neues Model 3 mit deutlichen Veränderungen

    Tesla will offenbar das Innere und Äußere des Model 3 überarbeiten. 2023 könnte das neue Modell erscheinen.

  2. Jaxa: Japanische Forscher manipulieren Daten von ISS-Simulation
    Jaxa
    Japanische Forscher manipulieren Daten von ISS-Simulation

    Zwei japanische Forscher sollten Probanden nach ihren Erfahrungen zu einer ISS-Simulation befragen. Die Forscher waren aber zu beschäftigt und stellten Diagnosen ohne Interviews.

  3. Mit Data & Analytics den Discount der Zukunft gestalten
     
    Mit Data & Analytics den Discount der Zukunft gestalten

    Neuer Campus, gleiche Mission: den Einkauf von Millionen Kunden mit technologischen Innovationen einfacher machen. Wie ALDI Nord das schafft, welche Arbeit dahintersteckt und warum sich der Job als Data Scientist oder Business Analyst lohnt, erfährst du hier.
    Sponsored Post von ALDI Nord

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Cyber Week • LG OLED TVs (2022) über 50% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • MindStar: Intel Core i7 12700K 359€ • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /