Ab Mai 2011 wird Vodafone Festnetzinternet mit einer Datentransferrate von 100 MBit/s anbieten. Dazu wurde jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit Netcologne unterzeichnet.
Google verhandelt offenbar über den Kauf der Website Fflick, die Tweets zu Kinofilmen zusammenfasst. Die Plattform, die auf Twitter zugreift, scheint dem Internetkonzern zehn Millionen US-Dollar wert zu sein.
Ericsson profitiert vom Ausbau des mobilen Internets durch die Mobilfunkbetreiber. Die Nachfrage ist so stark, dass der schwedische Mobilfunkausrüster nicht alle Kunden bedienen kann.
Toshiba muss sparen und lagert einen Teil seiner SoC-Fertigung an Globalfoundries aus. Die einfacheren Produkte in dem Bereich wird der japanische Konzern künftig bei Samsung produzieren lassen.
Laut der Studie Medienkonvergenz Monitoring nutzen 50 Prozent der Jugendlichen in sozialen Netzwerken keine Sperren zum Schutz ihrer persönlichen Daten. Wer viele Onlinefreunde will oder einen Partner sucht, der verzichtet darauf.
Der Rücktritt von Schmidt von der Konzernführung bei Google ist nicht so unproblematisch erfolgt, wie es öffentlich dargestellt wird. Der Vorstandschef soll den Konzern nach einem Streit um Googles Kurs in China vor einem Jahr lustlos geführt haben.
Kingston will seinen Zugang zu Controllerchips für SSDs sichern und erwirbt dafür Anteile an JMicron Technology. Kingston kauft bereits 30 Prozent der Controllerchips, die JMicron Technology für SSDs herstellt.
Asus wird wegen übermäßigen Überstunden in seinen taiwanischen Fabriken bestraft. Das Arbeitsministerium hat herausgefunden, dass Arbeiter über 46 Überstunden im Monat geleistet haben. Doch die Strafen sind lächerlich niedrig.
Gravis braucht dringend Geld, um im Konkurrenzkampf gegen die Media-Saturn-Holding und den Apple Retail Store bestehen zu können. Komme kein Investor, sei auch ein Gesamtverkauf möglich, sagte der Firmengründer.
Google Offers wird als Konkurrent zu Groupon derzeit in den USA aufgebaut. Das hat der Internetkonzern bestätigt. Google hatte im November 2010 vergeblich versucht, Groupon für sechs Milliarden US-Dollar zu kaufen.
NEC kann seine PC-Sparte nicht mehr aus eigener Kraft betreiben und braucht einen Partner. Lenovo will den Bereich kaufen und über ein Joint Venture eng mit NEC zusammenarbeiten.
Der neue AMD-Chef sieht das Unternehmen im Jahr 2011 durch neue Produkte wieder auf Wachstumskurs. Das vergangene Quartal verlief besser als von Analysten erwartet.
Google-Vorstandschef Eric Schmidt, der dem Unternehmen künftig als Aufsichtsratsvorsitzender dienen will, hat mitgeteilt, dass im neuen Jahr hohe Investitionen in zukünftiges Wachstum geplant sind. Google werde in neue Bereiche investieren.
Die Grünen und die CSU treten neuerdings für einen Universaldienst ein, der TK-Unternehmen zwingt, jedem Haushalt in Deutschland einen schnellen Internetzugang anzubieten. Die Grünen haben dazu heute ein Konzept angekündigt.
Sony Ericsson hat im letzten Quartal einen schmalen Gewinn erzielt und mehr Smartphones abgesetzt. Das Gemeinschaftsunternehmen verkaufte aber weniger Smartphones als Apple.
Amazon übernimmt den britischen Filmanbieter Lovefilm komplett. Das Unternehmen verleiht DVDs und Videospiele im Abo und bietet Filme auch online per Streaming an. Amazon arbeitet seit 2008 eng mit Lovefilm zusammen.
Western Digital liegt gemessen an den Stückzahlen der verkauften Festplatten vor Seagate. Beide Unternehmen verzeichneten einen massiven Rückgang beim Gewinn.
EBay hat ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt. Schrittmacher war ein weiteres Mal das internationale Wachstum des Bezahldienstleisters Paypal, dessen Umsatz um 22 Prozent auf 971 Millionen US-Dollar stieg.
Der von einem Investmentkonzern in die Überschuldung gezogene Kabelnetzbetreiber Tele Columbus ist saniert und geht den überfälligen Netzausbau an. In Berlin und in den ostdeutschen Bundesländern wird auf 100 MBit/s ausgebaut.
Der Webhoster Hetzner Online hat Jurablogs.com stundenlang abgeschaltet, weil sich ein Unternehmen durch einige Forenbeiträge verleumdet gefühlt hat. Mit der Abschaltung des Servers sollte eine "Reaktion des Betreibers" erzeugt werden.
Update Samsung ist laut der niederländischen Handelskammer der neue Besitzer des E-Book-Displayherstellers Liquavista. Die Firma stellte zuletzt ein flexibles Display mit Electrowetting-Technik her.
Der Festplattenhersteller Western Digital hat seinen Gewinn fast halbiert. Doch laut Unternehmensprognose vom Oktober 2010 sollte es weit schlimmer aussehen. Mit 52,2 Millionen wurden im Quartal wieder mehr Festplatten verkauft.
IBM hat im letzten Quartal die Analystenschätzungen übertroffen. In Europa gab es aber erneut einen Umsatzrückgang für Big Blue. Der Konzern sieht nach 100 Jahren Unternehmensgeschichte nun Wachstumschancen in Brasilien, Russland, Indien und China.
Apple hat im vergangenen Quartal erneut herausragende Ergebnisse erzielt. Die Aktie dürfte sich von dem Einbruch durch die Bekanntgabe der erneuten Erkrankung von Konzernchef Steve Jobs schnell erholen.
Für Katzenbilder mit lustigen Sprechblasen hat das Unternehmen Cheezburger Network in einer ersten Finanzierungsrunde 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Firmenchef Ben Huh will mit dem nutzergenerierten Content nun ein neues Disney-Imperium aufbauen.
Den Inhope-Beschwerdestellen ist es 2010 gelungen, Abbildungen von Kindesmissbrauch schneller entfernen zu lassen. In Deutschland gehostete Bilder waren binnen eines Tages gelöscht, im Ausland dauerte es meist eine Woche.
Um Ärger mit der US-Börsenaufsicht zu vermeiden, lässt die Bank Goldman Sachs nur ausländische Bieter für die Facebook-Aktien zu. Investoren haben bereits Angebote im Wert von 7 Milliarden US-Dollar gemacht.
Der Kompromissvorschlag der Bundesjustizministerin zur Vorratsdatenspeicherung ist bei den Grünen, bei der Linken und bei Datenschützern auf Ablehnung gestoßen. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung richtet einen persönlichen Appell an die Ministerin.
TK-Unternehmen sollen wieder anfangen, Internetverbindungsdaten für sieben Tage auf Vorrat zu speichern. Das befürwortet Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einem neuen Kompromissvorschlag an CDU und CSU.
Für den Elektronikkonzern Sony nimmt die Bedeutung von physischen Speichermedien ab. Eine Fabrik in den USA, in der monatlich 15 Millionen CDs und Playstation Game Discs mit Verpackung hergestellt wurden, stellt die Produktion ein und entlässt alle Mitarbeiter.
Bei Foxconn in China hat es wieder eine Selbsttötung gegeben. Eine junge Frau war bei psychologischen Tests aufgefallen. Als die 25-Jährige deshalb von einem Aufseher rüde aufgefordert wurde zu kündigen, nahm sie sich das Leben.
Bei telefonischen Warteschleifen kassieren Firmen die Kunden weiterhin ab. Die Versprechungen von Verbraucherschutzministerin Aigner werden nicht umgesetzt, ergab ein aktueller Test des Büros der Grünen-Fraktionsvizechefin Bärbel Höhn.
SAP hat im letzten Quartal den Umsatz überraschend stark gesteigert. Doch die Rekordstrafe in den USA trifft den Softwarehersteller hart. Neueinstellungen soll es 2011 kaum geben.
Drei weitere deutsche Städte bekommen schnelle Internetzugänge von Kabel Deutschland mit Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s. Bis zum Sommer 2012 soll das gesamte für das Internet modernisierte Netz des Betreibers diese Geschwindigkeit bieten.
Chinesische Regierungsstellen wollen Skype in China doch nicht verbieten, obwohl sie dazu eine Anweisung erlassen haben. Nach dem Streit mit Google um Zensur und staatliche IT-Angriffe scheuen sie ein neues internationales Mediengewitter.
Die in Deutschland aktiven IT-Konzerne befürchten wegen der jüngsten Exportbeschränkungen Chinas für Seltene Erden eine Verteuerung und Verknappung ihrer Produkte. Sie suchen nach Auswegen durch besseres Recycling und alternative Materialien.
Google hat erreicht, dass ein millionenschwerer Auftrag des US-Innenministeriums an Microsoft neu geprüft werden muss. Bei dem Streit geht es darum, ob Microsofts Online Business Productivity Suite eingesetzt wird oder Google Apps.
Der Ansturm auf die Facebook-Anteile ist größer gewesen, als die Investmentbank Goldman Sachs erwartet hatte. Die Grenze von 2 Milliarden US-Dollar wurde schnell erreicht und der Deal heute beendet.
Befürworter der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland berufen sich gerne darauf, dass eine EU-Richtlinie diese vorschreibe. Eine Richterorganisation widerspricht.
HTC hat im letzten Quartal seinen Gewinn fast verdreifacht und den Umsatz mehr als verdoppelt. Laut Branchenkreisen werden 20 Prozent der Mobiltelefone, die HTC 2011 auf den Markt bringt, LTE oder Wimax unterstützen.
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström verteidigt ihren Plan für europaweite Internetsperren gegen Zensurvorwürfe. Die EU plane nicht, die Sperrungen wie in der Türkei auf politische Themen auszuweiten.
Vodafone will seine LTE-Standorte über schnelle Glasfasernetze des Energieversorgers RWE anbinden. Bei dem Pilotprojekt geht es auch um Festnetzinternet in einzelnen ländlichen Regionen. Doch bei den bereitgestellten Datenübertragungsraten bleibt Vodafone vorsichtig.
Das Landgericht Hamburg hat einen kommerziellen WLAN-Betreiber dazu verurteilt, für Filesharingaktivitäten seiner Kunden zu haften. Er muss entsprechende Ports sperren. Rechtsanwalt Christian Solmecke kritisiert das Urteil.
Qualcomm will offenbar Atheros Communications kaufen, um bei WLAN-, Ethernet und Bluetooth-Chipsätzen stärker zu werden. Für den CDMA-Experten wäre dies der größte Zukauf in der Firmengeschichte. Mittlerweile hat Qualcomm die Pläne offiziell bestätigt.
Dell kauft weiterhin Unternehmen zu. Heute hat der US-Computerhersteller mit Secureworks einen größeren Managed-Security-Services-Provider mit 700 Beschäftigten erworben.
Microsoft hat nach eigenen Angaben Probleme mit leeren Hotmail-Postfächern gelöst. Probleme bei der Lastverteilung zwischen Servern sollen die Ausfälle verursacht haben. Doch einzelne Nutzer klagen weiter über verlorene E-Mails.
Der deutsche Internetunternehmer und Werbeexperte Thomas Heilmann hat kurz vor Weihnachten seine Facebook-Anteile verkauft. Kurz danach wurde das Unternehmen mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.
Die News Corporation will möglicherweise die Belegschaft von Myspace um die Hälfte reduzieren und sucht nach einem Käufer für das soziale Netzwerk. Myspace macht Verluste und die Nutzer wandern weiter ab.