Abo
  • Services:

Internet und Gesellschaft

Google baut Forschungsinstitut in Berlin

Google-Chef Schmidt will viel Geld in ein Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin stecken. Deutschland könne im Internet eine Vorreiterrolle übernehmen, begründete er die Standortentscheidung.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Chef Eric Schmidt
Google-Chef Eric Schmidt

Der Internetkonzern Google plant ein wissenschaftliches Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin. Das gab der scheidende Google-Chef Eric Schmidt in einem Gastartikel in der Welt bekannt. Schmidt spricht heute an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Stellenmarkt
  1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
  2. ETAS, Stuttgart

Google werde das Projekt "mit erheblichem finanziellem Aufwand" betreiben, kündigte Schmidt an. Dabei werde der US-Konzern mit führenden akademischen Institutionen zusammenarbeiten, um die Zukunft des Internets auf drei Feldern zu untersuchen: internetbasierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte, sagte er.

Zudem will Google Deutschland seine Teams in den Bereichen Vertrieb und Engineering in Deutschland kräftig erweitern, sagte Schmidt. Im November 2010 waren bei Google Deutschland 83 Stellen unbesetzt.

Der deutsche Industriesektor habe im vergangenen Jahr einen bemerkenswerten Aufschwung aus der Rezession erlebt, begründete Schmidt die Standortwahl. Der Grund dafür sei, dass das Land nicht auf kostengünstige Produktion und kurzfristige Profite gesetzt habe. Deutschland habe in vielen Branchen eine Vorreiterrolle gespielt. Schmidt: "Es spricht einiges dafür, dass es eine solche Rolle auch im Internet einnehmen kann."

Schmidt hat vor seiner Zeit bei Google in den Bell Laboratories und im Xerox Palo Alto Research Center (PARC) gearbeitet. Seinen Posten als Vorstandsvorsitzender hat Schmidt vermutlich wegen Meinungsverschiedenheiten mit den Konzerngründern aufgegeben. Larry Page übernimmt ab April 2011 selbst die Konzernführung. Der 55-jährige Milliardär Schmidt plane, seinen neuen Job als Aufsichtsratschef binnen eines Jahres aufzugeben, um sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Er hält am 16. Februar einen Vortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin über das Thema "Google in Europe: Innovations for a digital future".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Jenz 17. Feb 2011

Ist es eigentlich zuviel verlangt, wenn man möchte, das sich google auf's Kerngeschäft...

Anonymer Nutzer 16. Feb 2011

Blind oder was? Ich nutze regelmäßig google, wenn auch nicht mit allen "EXTRAS". Google...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

    •  /