Vodafone: Berlin könnte noch in diesem Jahr LTE-Stadt werden
Nach dem LTE-Ausbau(öffnet im neuen Fenster) in den ländlichen Gebieten will Vodafone Deutschland schnell in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen beginnen. Vodafone-Sprecher Kuzey Esener sagte Golem.de: "Berlin könnte noch dieses Jahr LTE-Stadt werden."
Die Ausbauverpflichtungen der Bundesnetzagentur sähen einen Ausbau pro Bundesland vor, erklärte Esener weiter. "Wenn in einem Land die weißen Flecken komplett entfernt sind, dürfen wir in die Ballungszentren, auch wenn der Rest der Republik noch nicht so weit ist." Vodafone habe angekündigt, die weißen Flecken noch in diesem Jahr zu beseitigen. Esener: "Wenn wir damit fertig sind, gehen wir in Stadtstaaten, die da ein bisschen ausgenommen sind, weil es dort keine weißen Flecken gibt."
Im Wochenrhythmus würden neue Standorte für die schnelle mobile Internetnutzung ausgerüstet. Bereits seit Herbst 2010 gebe es von Vodafone die entsprechenden Tarife und Hardware.
Vodafone zeigt auf der Cebit eine LTE-Anwendung mit Liveübertragungen von TV-Inhalten. Entwickelt wurde das Projekt zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). "Die Echtzeit-Übertragung wird durch die deutlich geringere Antwortzeit des Servers auf eine Anfrage bei der neuen Netztechnik möglich", gibt das Unternehmen an. So werde die Nutzung von LTE durch mobil arbeitende TV-Teams genutzt. Dabei werden Filmteams mit einer auf Mobilfunk basierenden Übertragungstechnik ausgestattet. Neben der HD-Videokamera und einem Transcoder in Form eines Notebooks kommt ein LTE-Modem zum Einsatz. Die Satellitenübertragung ins Sendezentrum per Übertragungswagen werde so überflüssig.
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