Yantai City

Foxconn und Sony bauen weltgrößte LCD-TV-Fabrik

Die weltgrößte Fabrik für Sonys LCD-Fernseher wird im Nordosten Chinas gebaut. Die Anlage entsteht als Gemeinschaftsunternehmen mit Foxconn.

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Foxconn Electronics baut zusammen mit Sony in China eine Fabrik für LCD-Fernseher. Das berichtet die chinesische Wirtschaftszeitung Economic Observer unter Berufung auf die Regierung der Stadt Yantai City in der Shandong-Provinz im Nordosten des Landes.

Das Werk entsteht als Gemeinschaftsunternehmen der taiwanischen und japanischen Partner und braucht 500.000 Arbeiter. Jährlich sollen dort 30 Millionen LCD-Fernseher gebaut werden. Die Regierung von Yantai City habe den Bericht bestätigt, erklärte die Zeitung.

Die Fabrik entsteht in einem Industriepark, den Foxconn im Jahr 2004 angelegt hatte. Im Yantai Industrial Park baute Foxconn bislang Mobiltelefone, PCs und auch LCD-Fernseher, jedoch in kleineren Stückzahlen. Der Standort ist der zweitgrößte Fabrikkomplex Foxconns in China. Die größte Niederlassung ist in Shenzhen. Das jährliche Produktionsvolumen in Yantai liegt derzeit bei 14,3 Milliarden US-Dollar. Es wird erwartet, dass chinesische Fernsehanbieter wie Haier und Hisense ebenfalls Aufträge an die neue Fabrik in Yantai vergeben, berichtet der Economic Observer. Die Unternehmen haben den Bericht nicht bestätigt.

Sony und Foxconn haben schon länger geschäftliche Verbindungen. Im März 2010 hatte der japanische Elektronikkonzern angekündigt, seine Nitra-Fernseher-Fabrik in der Slowakischen Republik an Foxconn zu verkaufen. Im Oktober 2010 hatte der taiwanische Branchendienst Digitimes aus Herstellerkreisen erfahren, dass Sony die Fertigung seiner High-End-LCD-Fernseher an Foxconn auslagert. Bei Foxconn würden künftig rahmenlose ultraflache LCD-Fernseher gefertigt. Die Foxconn-Schwestergesellschaft Chimei Innolux (CMI) sollte etwa die Hälfte der Aufträge für die Displayfertigung für Sony-Fernseher bekommen. Auf Foxconn kämen hohe Investitionen zu, um die Aufträge übernehmen zu können, so Digitimes.

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