Abo
  • Services:

Google Street View

Schweizer Datenschützer klagt für 100-prozentige Verwischung

Heute läuft die Klage des Schweizer Datenschützers gegen Google vor dem Bundesverwaltungsgericht. Hanspeter Thür will dabei nicht weniger als eine 100-prozentige Verwischung aller Gesichter in Google Street View erreichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Schweiz (Grafik: Google)
Google Schweiz (Grafik: Google)

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür klagt am 24. Februar 2011 vor dem Bundesverwaltungsgericht in Bern gegen Google. Die Auseinandersetzung läuft seit anderthalb Jahren. Im Onlinedienst Google Street View sind Straßenzüge von Schweizer Städten virtuell begehbar. Gesichter und Autonummern werden von dem Internetkonzern anonymisiert. Während Google angibt, die Verpixelung mit Software zu 99 Prozent abzusichern, fordert Datenschützer Thür 100 Prozent - per Handarbeit.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. Bühler Motor Aviation GmbH, Uhldingen-Mühlhofen bei Konstanz

Google habe eine Bringschuld und müsse mit manueller Nachbearbeitung alle noch erkennbaren Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen. Dies sei von einem internationalen Unternehmen mit Milliardengewinnen auch finanziell leistbar, sagte Thür der Neuen Zürcher Zeitung. Eine "bessere Anonymisierung" sei "zumutbar". Dem Schweizer Fernsehmagazin 10vor10 sagte Thür: "Es geht um die zentrale Frage, ob Privatpersonen noch ein Recht am eigenen Bild haben. Verlieren wir, ziehen wir gegen Google vors Bundesgericht." Denn Gesichter können mittels spezieller Software konkreten Personen zugeordnet werden, erklärte er.

Peter Fleischer, Global Privacy Counsel bei Google, sagte: "Wir sind überzeugt, dass Street View in Einklang mit dem schweizerischen Datenschutzgesetz steht. Seit dem Launch hat sich das Produkt bei der Schweizer Bevölkerung als sehr beliebt erwiesen." 25 Prozent der Schweizer hätten den Dienst bereits genutzt. Die wenigen erkennbaren Personen auf den Bildern in Street View seien im Normalfall nicht zu identifizieren. Ein Betrachter werde bestenfalls glauben, eine Person sehe einer bestimmten Person ähnlich, argumentierte Google. Und selbst dies werde nur dem Kreis von Personen möglich sein, die den Menschen gut kennen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€
  2. 14,99€
  3. 12,99€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

elf4e2k 27. Feb 2011

der größte bauer erntet die dicksten kartoffeln, oder wie war das..

kevla 25. Feb 2011

also ich war schon ziemlich viel auf street view unterwegs und hab bisher SEHR WENIGE...

Falkentavio 25. Feb 2011

Gibt bereits einen Melden-Link. Drauf klicken, entsprechenden Bereich im aktuellen Bild...

froschti 24. Feb 2011

reine selbstdarstellung von thür


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /