Abo
  • Services:

Gerücht

Dell könnte AMD kaufen

Gerüchten zufolgte erwägt Dell den Kauf des angeschlagenen Prozessorherstellers AMD. Immer mehr Topmanager verlassen AMD und Dell plant weiterhin große Übernahmen - dass AMD auf der Liste steht, ist dennoch fraglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Dell (Bild: Dell)
Michael Dell (Bild: Dell)

Dell soll Interesse an einer Übernahme des Prozessorherstellers AMD haben. Das berichtet Barrons, das Finanzblog des Wall Street Journals. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitierte den Analysten Patrick Wang von Wedbush Securities in New York, der das Gerücht bestätigte. "Es ist eine weit hergeholte Möglichkeit", schränkte Wang ein. Die AMD-Aktie legte dennoch um fünf Prozent zu.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Hamburg

AMD ist derzeit praktisch führungslos und gilt als Übernahmekandidat. Firmenchef Dirk Meyer hatte AMD im Januar 2011 überraschend verlassen. In der vergangenen Woche gingen Chief Operating Officer Robert Rivet und Strategiechef Marty Seyer. AMD hat derzeit einen Börsenwert von sechs Milliarden US-Dollar. Dell hatte weitere große Übernahmen angekündigt.

Dell ist der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller. AMD ist der zweitgrößte Prozessorhersteller, liegt bis auf Grafikkarten aber auch technologisch weit hinter Intel zurück, wie Branchenexperten Golem.de erklären. Wenn Dell AMD übernehmen würde, sei der Hersteller gemessen am Marktanteil und an der Produktpalette nicht in der Lage, den kompletten Prozessorbedarf Dells zu decken. Dell ist ein fester Intel-Partner und hat erst seit ein paar Jahren wenige AMD-Prozessoren im Angebot. Ein Kauf von AMD würde aber die Verhandlungsposition Dells mit Intel verbessern. Ob das sechs Milliarden US-Dollar wert ist, könne nur Dell selbst beantworten.

Der Computerhersteller Dell hat gestern den Bericht für sein viertes Finanzquartal vorgelegt. Die Nachfrage von Unternehmenskunden zog danach stark an. Der Gewinn hatte sich auf 927 Millionen US-Dollar (48 Cent pro Aktie) fast verdreifacht. Der Umsatz legte um 5,3 Prozent auf 15,7 Milliarden US-Dollar zu. Vor Sonderposten verdiente Dell 53 Cent je Aktie. Die Analysten hatten mit 37 Cent gerechnet. [von Nico Ernst und Achim Sawall]



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 179€
  2. (u. a. Diablo 3 Ultimate Evil Edition, Gear Club Unlimited, HP-Notebooks)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 16,99€

tilmank 16. Feb 2011

Das ist objektiv Fakt, für kleine Unternehmen oder Privatnutzer aber irrelevant, wenn...

oakmann 16. Feb 2011

Ach Apple hat sich doch damals auch PA-Semi gekauft. ;D Gut du hast schon recht Dell ist...

Anonymer Nutzer 16. Feb 2011

Interessieren sich aehr wohl. Das fängt im Tv an und geht bishin zum Eletromarkt. Und...

Apocalypto 16. Feb 2011

Bloß nicht! Dann kann man, wenn man einen Prozessor Online bei Dell kauft, sicherlich...

Charles Marlow 16. Feb 2011

Dann müssten sie sich stärker an AMD binden und das schadet dann ihrem sonstigen PC...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Sun to Liquid: Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird
Sun to Liquid
Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird

Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Deep Sea Mining Deep Green holte Manganknollen vom Meeresgrund
  2. Klimaschutz Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
  3. Physik Maserlicht aus Diamant

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /