Fortschrittsbericht
Apple lobt Foxconn für Maßnahmen gegen Suizide
Apple lobt in seinem aktuellen Bericht zur Lage in seinen Zulieferbetrieben seinen Partner Foxconn. Der Auftragshersteller habe mit seinem schnellen Handeln Leben gerettet. Doch bei Foxconn hat sich sehr wenig gebessert.
Apple hat seinen Auftragshersteller Foxconn für dessen Reaktionen auf eine Serie von Selbsttötungen gelobt. Foxconn hatte nach 13 Suiziden und vier Selbsttötungsversuchen in der Belegschaft Psychologen engagiert, die die Arbeiter untersuchen. Um Sprünge aus den Hochhäusern der Foxconn-Niederlassung in Shenzhen zu verhindern, hängte Foxconn Fangnetze auf.
- Fortschrittsbericht: Apple lobt Foxconn für Maßnahmen gegen Suizide
- Zusammenarbeit in drei Fällen eingestellt
In dem jährlich erscheinenden Fortschrittsbericht 2011 (PDF) von Apple zur Lage in seinen Zulieferbetrieben heißt es, Apples Vizechef Tim Cook habe mit einem Team die Fabriken in Shenzhen im Juni 2010 besucht. Cook und sein Team hätten Gespräche mit über 1.000 Arbeitern geführt und die Maßnahmen von Foxconn auf die Krise überprüft. "Das Cook-Team lobte Foxconn für sein schnelles Handeln. Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung war, dass Foxconns Reaktion definitiv Leben gerettet hat", heißt es in Apples Bericht. Foxconn habe auch eine Notfallberatung eingerichtet, die rund um die Uhr geöffnet sei. Cook habe vorgeschlagen, die Psychologen besser auszubilden. Künftige Foxconn-Niederlassungen in anderen Teilen Chinas würden erlauben, dass die Arbeiter näher bei ihren Familien seien.
Der US-Konzern ist einer der Partner des taiwanischen Unternehmens, das in seinen Fabriken in China über eine Million Arbeiter beschäftigt. Foxconn ist auch Auftragshersteller für Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere.
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| Zusammenarbeit in drei Fällen eingestellt |
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Naja...zumindest zum Kommentartitel passt es doch wunderbar... Was die Erziehung angeht...
japp, genau so siehts aus...Gewinn, OK, aber dch nicht so viel wie mit irgend zur...
*LOL* Na, also dass nenne ich Größenwahn... Aber mal im Ernst, Du tust dem deutschen...
naja...Kunden kann man nur zu Verantwortung ziehen, so es denn zumutbare Alternativen...