Light Peak: Apple in Kürze mit Intels Universalschnittstelle
Apple könnte Intels Universalschnittstelle Light Peak in einem neuen Macbook Pro einsetzen. Das berichtet das US-Branchenmagazin Cnet(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Kreise. Das Update des Macintosh-Notebooks könnte am 24. Februar 2011 vorgestellt werden. Es sei aber auch möglich, dass Apple Light Peak in einem anderen Zusammenhang vorstelle. Der Mac-Hersteller hat bislang neue Schnittstellen wie Firewire oder Displayport sehr früh eingesetzt.
Apple werde jedoch nicht Light Peak als Bezeichnung für die Technologie nutzen, mit der eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s in beide Richtungen erreicht werden soll, berichtet Cnet. Damit wäre die Datenrate schon in der ersten Generation der neuen Technik doppelt so hoch wie bei USB 3.0.
Intel arbeitet seit Jahren an Light Peak. Im November 2010 wurde berichtet , Intel werde die Technik in der ersten Hälfte des Jahres 2011 auf den Markt bringen. Apple und Sony sollen großes Interesse an Light Peak haben. Als Intel Light Peak auf seiner Entwicklerkonferenz 2009 vorführte, kam Apples Mac OS X zum Einsatz. Optische Übertragung soll es in Light-Peak-Kabeln vorerst jedoch nicht geben . Die PC-Hersteller scheuen bis auf S/P-DIF für digitalen Ton optische Verbindungen in Consumer-PCs. Grund sind die höheren Materialkosten, auch für Controllerchips, Buchsen und Stecker.
Intel hatte Prototypen von Light Peak vorgeführt und gezeigt, dass sich mit Light Peak durch die hohe Bandbreite verschiedene Protokolle über ein Kabel führen lassen. Um beispielsweise einen Monitor mit Webcam und Lautsprechern an den PC anzuschließen, reicht ein Kabel.
- Anzeige Hier geht es zu Intel-Prozessoren bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.