3LM

Motorola kauft Startup früherer Google-Mitarbeiter

Motorola Mobility übernimmt ein Team von Android-Entwicklern, die Google verlassen hatten, um ihr eigenes Startup zu gründen. 3LM härtet Android für den Unternehmenseinsatz und will weiterhin mit verschiedenen Hardwareherstellern zusammenarbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
(Logo: Motorola Mobility)
(Logo: Motorola Mobility)

Motorola Mobility hat das Startup 3LM (Three Laws Mobility) gekauft. Das gab Motorola am 14. Februar 2011 bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Das US-Unternehmen hat zehn Beschäftigte, die daran arbeiten, Android zu einer sicheren Plattform für den Unternehmenseinsatz zu machen und einen IT-Gerätemanagement-Dienst entwickelt. Erste Produkte sollen im zweiten Quartal 2011 verfügbar sein.

Stellenmarkt
  1. Digital Consultant (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Junior IT-Security Engineer SIEM (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

3LM wurde von den beiden früheren Google-Mitarbeitern Tom Moss und Gaurav Mathur gegründet. Das Unternehmen wird zu einer Motorola-Tochter, entwickelt aber weiterhin für verschiedene Gerätehersteller, erklärte 3LM. Motorola war bereits einer der Hersteller, mit denen 3LM zusammengearbeitet hatte.

Firmenchef Tom Moss sagte, dass sein Team zwar viel eigene Entwicklungsarbeit geleistet habe, aber kaum über eigene Kapazitäten für den Support und Sales verfüge. Zudem sei mit dem Verkauf an Motorola auch die Frage der Finanzierung geklärt. Unternehmen setzten wegen der höheren Sicherheitsmöglichkeiten eher auf Blackberry und sogar auf Windows Mobile. Es sei daher wichtig, schnell an den Möglichkeiten für den Unternehmenseinsatz von Android zu arbeiten, sagte Moss.

Motorola hat eigenes Know-how für das Betriebssystem Android nötig. Für kein Motorola-Smartphone steht bislang ein Upgrade auf das mittlerweile aktuelle Android 2.3 bereit. Erst Ende Dezember 2010 gestand Motorola ein, dass der letzte gesetzte Updatetermin nicht einzuhalten sei, und verschob die Veröffentlichung auf das erste Quartal 2011.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /